Das steckt hinter den „intelligenten Zielvorhaben“ in Google Analytics

Intelligente Zielvorhaben in Google Analytics

Bisher gab es zwei Möglichkeiten Zielvorhaben (Conversions) in Google Analytics anzulegen. Seit Dezember 2015 gibt es nun eine dritte Version. Die neuen „Intelligenten Zielvorhaben“.

So funktionieren „Intelligente Zielvorhaben“

Wenn ein Google AdWords Konto bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann diese neue Option genutzt werden.

Google Analytics Intelligentes ZielDie Daten zur Erfassung der „intelligenten Zielvorhaben“ werden in Google Analytics auf Datenansichtsebene erhoben und beruhen auf maschinellem Lernen mit signifikanten Benutzersignalen wie Sitzungsdauer, Seiten pro Sitzung, Standort, Gerät oder Browser.

Diese Besucher hinterlassen Besuchersignale und werden auf das Ziel hin, um eine möglichst hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit zu erreichen.

Jeder einzelne Besuch, unabhängig der Besucherquelle, wird somit bewertet und die Besuche mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit werden für die „intelligenten Zielvorhaben“ genutzt.

Zur Ermittlung der Besuche mit der höchsten Qualität, wird für intelligente Zielvorhaben ein Schwellenwert von etwa 5% der AdWords Besucher erstellt.

Dieser Schwellenwert gilt dann einschließlich der Besuche, die nicht über das AdWords System generiert worden sind. Sobald die intelligenten Zielvorhaben in Google Analytics aktiviert worden sind, können sie in AdWords importiert werden.

Nachteile von intelligenten Zielvorhaben

  • „Intelligente Zielvorhaben“ sind nicht konfigurier- bzw. anpassbar
  • Es kann nur ein intelligentes Zielvorhaben je Datenansicht ausgewählt werden
  • „Intelligente Zielvorhaben“ sind zurzeit lediglich für Website-Datenansichten verfügbar und können somit noch nicht für App-Datenansichten benutzt werden.
  • View-throgh-Conversions in AdWords oder geräteübergreifende Conversions werden nicht unterstützt

Erfahrungen aus der Agentur

Alle Daten, die nach der Einrichtung der „Intelligenten Zielvorhaben“ als Conversion-Ziel erhoben werden, müssen separat von den historischen Daten betrachtet werden. Da ansonsten falschen Schlüsse bei der zukünftigen Optimierung der AdWords Kampagnen gezogen werden.

 


App-Werbung in Adwords ausschließen und Kosten sparen!

Mit In-App-Werbung lässt sich die Reichweite von Adwords-Anzeigen steigern. In manchen Fällen übersteigen die Kosten jedoch den Nutzen.

Adwords-Anzeigen lassen sich unter anderem auf mobilen Endgeräten platzieren. Möglich sind beispielsweise Textanzeigen mit verschiedenen Erweiterungen (z. B. Sitelinks, Standorterweiterungen o. Anruferweiterungen) im Displaynetzwerk oder in den Google-Suchergebnissen, wie man sie auch vom Desktop-PC kennt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass auf einem Mobilgerät weniger Anzeigen pro Seite geschaltet werden. Aufgrund des begrenzten Raumes wird die zweite Textzeile einer Anzeige gegebenenfalls durch die relevanteste Anzeigenerweiterung ersetzt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit Google Adwords Werbung in Apps zu schalten. Dies ist ein interessantes Feature, um seine Produkte in einem reichweitenstarken Medium zu bewerben und eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Je nach Marketing-Strategie verspricht die Ausspielung der eigenen Adwords-Anzeigen in mobilen Apps allerdings nicht für jedes Unternehmen einen Vorteil. Wenn sich die Klick- und Konversionsraten nicht steigern lassen bzw. unerwünscht hohe Kosten durch Klicks in App-Werbung entstehen, bietet es sich an, die In-App-Advertising-Option in Adwords zu deaktivieren.

Kosten können durch In-App-Werbung in die Höhe schießen

Einigen ist vermutlich gar nicht bewusst, dass ihre Displaynetzwerk-Anzeigen auch in Apps geschaltet werden. Häufig fällt dies erst durch einen plötzlichen Anstieg von Impressionen und Klicks in einer Kampagne auf. In-App-Werbung verfügt inzwischen über eine höhere Reichweite als Werbung auf herkömmlichen Webseiten im mobilen Internet. Zudem zeigt sich bei Google die Tendenz, Anzeigen teilweise unverhältnismäßig oft in Apps auszuliefern. Da in Apps auf den vergleichsweise kleinen Smartphone-Displays Anzeigen häufig unabsichtlich angeklickt werden, können die Zahl der (unqualifizierten) Klicks und damit die Kosten schnell steigen.

Mit der Standardeinstellung „Alle Funktionen“ werden die Anzeigen beim Anlegen einer Display-Kampagne automatisch in Apps aus dem Google Play Store, dem Apple App Store sowie dem Windows Phone Store ausgespielt, sobald ein Placement für mobile Apps mit der Ausrichtung der Kampagne übereinstimmt.

Anhand bestimmter Kriterien wie Gerätetyp, Sprache oder Region lässt sich die Ausrichtung der Kampagnen ebenso weiter verfeinern wie durch die Zuordnung in Kategorien, die den Kategorien in dem jeweiligen App-Store entsprechen. Zudem können Apps, in denen die Werbung erscheinen soll, direkt angegeben werden. Alternativ können einzelne Apps „Display“ > „Anzeigengruppenausschlüsse“ > „Kampagnenausschlüsse“ ausdrücklich ausgeschlossen werden. Auf diesem Wege lässt sich die Ausspielung der eigenen Anzeigen relativ präzise steuern. Ausufernde Kosten lassen sich aber auch so nur bedingt verhindern.

In-App-Werbung ausschließen

adsenseformobileapps.com in den Kampagnen-Placement-Ausschlüssen eintragen
Abbildung 1: In-App-Werbung über die Placements ausschließen

Wer auf die Werbung in Apps verzichten kann und sicher gehen will, nicht zu viel zu zahlen, sollte die Adwords-In-App-Werbung komplett ausschließen. Dies ist im Displaynetzwerk unter „Kampagnen-Placement-Ausschlüsse“ möglich, wo man „adsenseformobileapps.com“ zu den Ausschlüssen hinzufügen muss, damit die eigenen Anzeigen grundsätzlich in keiner App mehr auftauchen.

Des Weiteren findet man unter „Kampagnenausschlüsse“ die „Optionen für Websitekategorien“. Dort besteht die Möglichkeit, bestimmte Website-Kategorien, Inhalte oder Anzeigen-Placements zu bestimmen, in denen die Anzeigen nicht geschaltet werden sollen. Unter anderem steht dort die Option „GMob-Mobile App (keine Interstitial-Anzeigen)“ zur Verfügung. Diese muss deaktiviert werden, um kostspielige Interstitial-Anzeigen auszuschließen, die den Nutzern an natürlichen Übergangspunkten wie dem Start einer App oder einem Seitenwechsel angezeigt werden.


Keyword-Recherche mit Bing Ads Intelligence

Wie intelligent ist das Bing Ads-Analyse-Tool?

Die Auswahl relevanter Keywords ist eine wichtige Grundlage jeder erfolgreichen SEA-Kampagne. Dies gilt sowohl für Google Adwords als auch für Bing Ads. Für die Keyword-Recherche bietet Bing Ads seinen Nutzern ein Ecxel-Add-In an, das die Erstellung und Verwaltung von Keyword-Listen für Bing Ads-Anzeigen in der Benutzeroberfläche von Microsoft Excel (Versionen 2007, 2010 u. 2013) ermöglicht. Bing geht hier also einen anderen Weg als der Konkurrent Google Adwords, der mit seinem Keyword Planer eine reine Online-Lösung anbietet.

Das Bing Ads Intelligence genannte Tool steht auf der Bing Ads-Seite zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nach der Installation erscheint in der Excel-Symbolleiste zusätzlich zu den gewohnten Registerkarten Start, Einfügen, Seitenlayout usw. ein eigener BAI-Button, über den man sich mit den Zugangsdaten seines Bing Ads-Accounts anmelden und mit der Keyword-Recherche beginnen kann. Bing Ads Intelligence bietet verschiedene Funktionen, um Keyword- und Gebots-Vorschläge, diverse Leistungskennzahlen wie Klicks und Seitenaufrufe oder Suchvolumenschätzungen abzurufen.

Erfolgversprechende Keywords für Bing Ads-Kampagnen finden

Die wichtigsten Schaltflächen des Tools sind „Keyword-Recherche und Konto“ sowie „Zusätzliche Rechercheoptionen“. Unter „Keyword-Recherche und Konto“ kann man eine Kampagne auswählen, Keyword-Vorschläge generieren und eine Mengentabelle erstellen. Mit einem Klick auf diese Schaltfläche lassen sich aus Arbeitsmappen und Vorlagen einfach CSV-Dateien mit Keyword-Vorschlägen erstellen. Auf diese Weise sind auch massenweise Änderungen von Keywords möglich. Die Keyword-Vorschläge sind vergleichbar mit den Keyword-Ideen in Googles Keyword-Planer. Auf Basis eines oder mehrerer Keywords schlägt das Tool anhand von Abfragedaten aus dem Yahoo Bing Network weitere ähnliche Keywords vor. Zudem helfen einem die Vorschläge, abzuschätzen, nach welchen Begriffen die Nutzer in einem bestimmten Kontext suchen.

Zu den zusätzlichen Rechercheoptionen zählt unter anderem der Datenverkehr. Hier lässt sich das Suchvolumen von Keywords über einen bestimmten Zeitraum (maximal die letzten zwölf Monate) abrufen. Der Menüpunkt Keyword-Performance liefert die wichtigsten historischen Leistungsdaten zu einem Keyword, darunter Klicks, Impressionen und Kosten. Dieses Tool ist vergleichbar mit den Traffic-Schätzungen für Keyword-Listen in Google Adwords. Genau wie dort lassen sich auch in Bing Ads Intelligence die verschiedenen Übereinstimmungstypen Exact, Phrase und Broad (Genau passend, passende Wortgruppe und Weitgehend passend) einstellen. Mit einem Klick auf zusätzliche Recherche erhält man folgende Optionen:

  • Webseiten-Keywords
  • Keyword-Erweiterungen
  • Suchvorgänge mit Ihrem Keyword
  • Zugeordnete Keywords
  • Verwandte Suchvorgänge
  • Keyword-Kategorien
  • Standort des Nutzers der Suche
  • Altersgruppe und Geschlecht
  • Gebotsschätzung

Großer Funktionsumfang und einfache Handhabung

Wie man sieht, bietet das Bing Ads-Analyse-Tool zahlreiche nützliche Features, die einem das Auffinden günstiger Keywords mit hohem Potenzial erleichtern. Neben dem großen Funktionsumfang beispielsweise bei der Erstellung von Keyword-Ideen profitieren Nutzer vor allem von Microsofts Entscheidung für eine Offline-Lösung. So lassen sich bis zu 20.000 Keywords gleichzeitig auswerten, während das Maximum beim Keyword-Planer bei 3.000 liegt. Zudem findet man sich in dem gewohnten Excel-Layout schnell zurecht. Bei umfangreichen Keyword-Recherchen spart Bing Ads Intelligence viel Aufwand und damit Zeit. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass Excel bei der Bearbeitung sehr großer Keyword-Listen zum Abstürzen neigt.


Vorteile des Google AdWords Editors

Welche Benefits bestehen gegenüber dem Webinterface bei der Kampagnenplanung?

In unserem SEA-Team nutzen wir den Google-AdWords Editor zur Kampagnenplanung und zur Verwaltung der AdWords Konten unserer Kunden. Die Anwendungssoftware kann kostenfrei bei Google heruntergeladen werden und bietet viele Optionen, die die Bearbeitung von AdWords Konten sehr effizient macht.

Vorteile:

  • Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Konto
  • Offlinebearbeitung
  • Datenimport aus Excel
  • gute Übersichtlichkeit
  • Verschiebung einzelner Elemente zwischen Kampagnen und Anzeigengruppen per Drag & Drop
  • Überprüfung von Kampagnen auf Validität vor der Liveschaltung im AdWords System

Wie funktioniert die Zusammenarbeit in einem Konto?

Innerhalb von Google AdWords besteht eine Hierarchie bezüglich der Nutzungsrechte und Managementkonten (MCC). Die jeweils höhere Ebene hat Zugriff auf die Konten, die dann den einzelnen Managern zugewiesen werden. Sobald ein AdWords-Konto einem SEA-Manager zugweisen worden ist, kann es in den AdWords Editor heruntergeladen und bearbeitet werden.

 

Das Konto kann im Menü unter der Option „Konto hinzufügen/verwalten“ ausgewählt werden, wenn es bereits einmal in den Editor importiert worden ist. Ist das noch nicht geschehen, dann kann es in dem sich öffnenden Fenster unter „Konto hinzufügen“ ausgewählt und nach der Eingabe der AdWords Zugangsdaten des SEA-Managers heruntergeladen werden. Nach der Bearbeitung kann das aktuelle Dokument dann direkt in das AdWords Konto hochgeladen und somit live geschaltet werden. Wenn eine Überprüfung der Änderungen vorgenommen werden soll, bevor Budget investiert werden soll kann das gesamte Konto, einschließlich der aktuellen Änderungen, in einer aes-Datei abgelegt werden. Beim Öffnen der Datei ist dann allerdings darauf zu achten, dass man das aktuelle AdWords Konto herunterlädt bevor man die aes-Datei öffnet, da es ansonsten zu Dopplungen kommen kann.

Offline-Bearbeitung eines Kontos mit den Editor

Das spart Zeit, da eine offline Bearbeitung innerhalb des Editors deutlich schneller von statten geht, als online im AdWords Webinterface. Gerade bei umfangreichen Konten sind die Ladzeiten recht lang. Wird das gesamte Konto allerdings erst einmal in den Editor importiert, so gelingt der Zugriff auf die entsprechenden Daten entsprechend schneller. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man an den Konten arbeiten kann, ohne laufende Kampagnen für die Zeit der Bearbeitung pausieren zu müssen. So können die Reibungsverluste minimiert werden und die Werbung von morgen, so wie es Sven strategisch im Blog beschrieben hat, vorbereitet werden.

Überprüfung vor der Liveschaltung möglich

Der Import von Excel Tabellen macht es möglich, dass Keyword-Listen und Anzeigen direkt in ein Konto importiert werden können. In manchen Fällen ist die Nutzung bestimmter Keywords in den Anzeigentexten untersagt. Tauchen diese dennoch auf, so erscheint bereits im Editor eine Warnmeldung, wenn man die Option Änderungen prüfen auswählt.

Wie die Abbildung zeigt, werden viele Aspekte überprüft, die dem Erfolg einer Kampagne im Wege stehen können. Bei der Fehlerbehebung wird der Nutzer ebenfalls an die Hand genommen, da Ihm durch kleine Ausrufeziechen deutlich gemacht wird, auf welcher Ebene sich entsprechende Fehler eingeschlichen haben. Auch wenn die Arbeit mit dem AdWords Editor einfach und sicher erscheint, sollte man nicht vergessen, dass Google kein Interesse daran hat, dass das Werbebudget möglichst effektiv investiert wird. Bei der Festlegung der Klickpreise und der Ausrichtung der Kampagne sollte besonders darauf geachtet werden, das Budget auch tatsächlich in die Zielgruppe zu investieren, die man ansprechen möchte.


Bewertungen mit Sternen in Adwords zeigen!

So werden Shop-Bewertungen eingerichtet.

Verkäuferbewertungen geben dem Nutzer Aufschluss darüber, welche Online Händler von Ihren Kunden eine positive Bewertung erhalten haben. Diese Bewertungen stammen von Bewertungsdiensten, die Erfahrungs-berichte sammeln und Google zur Verfügung stellen. AdWords Nutzer können diese Bewertungen dann mit Hilfe einer .Erweiterung in Form einer Sternchen Grafik in Ihre Anzeigen einfließen lassen und so mehr qualifizierte Leads für sich gewinnen. Die Bewertung-en beziehen sich auf die Erfahrungen der Kunden eines bestimmten Online-Shops und nicht auf die Produkte selbst. Sie können sowohl auf Desktop-Computern und Laptops sowie auf Smartphones mit vollwertigem Internetbrowser angezeigt werden.

So funktioniert die Schaltung von Bewertungen

Daten aus unterschiedlichen Quellen fließen in die Shop-Bewertung mit ein. Hierzu gehören definitiv Erfahrungsberichte aus „Google Shopping“, „Google zertifizierte Händler“ und eine Reihe unabhängiger, von Google akkreditierter Internetportale. Nutzerbewertungen werden nur dann geschaltet, wenn folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Die Bewertungs-Option wird nur im „Such-Netzwerk mit Display-Auswahl“, dem „Such- und Displaynetzwerk“ oder dem „Nur Such-Netzwerk“ angeboten.
  • Suchanfragen, die bei „Google.de“, „Google.co.uk“, „Google.fr.“, „Google.nl“ oder „Google.com“ gestellt werden
  • min. 10 Bewertungen in der entsprechenden Sprache
  • 30 Bewertungen von verschiedenen Nutzern, die innerhalb der letzten 12 Monate entstanden sind und eine durchschnittliche Bewertung von mindestens 3,5 Sternchen aufweisen

Anzeigen mit Sternchen weisen eine höhere Klickrate auf, als Anzeigen ohne die Bewertungserweiterung. Shop Besitzer können so die Besucherzahlen erhöhen, ohne dass zusätzliche Kosten für sie entstehen. Der Klick auf die Bewertung wird dem AdWords Kunden nicht in Rechnung gestellt.

Einrichten der Anzeigenerweiterung im AdWords Konto

Eine Vielzahl unterschiedlicher Anzeigenerweiterungen lassen im AdWords Konto hinzufügen. Dies kann auf zwei unterschiedlichen Wegen geschehen. Beim Erstellen einer neuen Kampagne kann ausgewählt werden, welche Anzeigenerweiterungen von Anfang an aktiviert werden sollen. Neben der lokalen Ausrichtung einer Kampagne und der Festlegung des Klickpreisgebots, kann somit auch die „Bewertungserweiterung“ ausgewählt werden. Anzeigenerweiterungen lassen sich auch bei einer bereits bestehenden Kampagne hinzufügen. Das geschieht dann auf Kampagnenebene unter dem Reiter „Anzeigenerweiterungen“. Dort kann dann im „Drop Down-Menü“ die Option „Bewertungserweiterungen“ ausgewählt werden. Mit einem Klick auf das Kästchen „+Erweiterungen“ kann dann die gewünschte Erweiterung näher definiert werden.

Anzeigen mit einer Erweiterung weisen eine bessere Klickrate auf („Click-Through-Rate“) und werden daher bei der Bewertung durch den Algorithmus der Suchmaschine bevorzugt behandelt. AdWords Kunden wird somit ein besonderer Anreiz gesetzt, die Anzeigenerweiterungsoption zu nutzen.

Drei auf einen Streich!

Bewertungs-Erweiterungen erhöhen den Qualitätsfaktor, das Ranking und die Klickrate einer Anzeige. Besonders Online-Shops profitieren von dieser Form der Anzeigenerweiterung, da sich mehr als 60% der Internetnutzer in ihrer Kaufentscheidung durch Bewertungen beeinflussen lassen.


Was steht hinter den neuen Conversiontypen in Google AdWords?

Änderungen bei Google AdWords

Mit der Einführung der neuen Conversiontypen in den USA soll die Dokumentation unterschiedlicher Arten von Conversions vereinfacht bzw. überhaupt erst ermöglicht werden. Allerdings ist noch nicht bekannt, ab wann diese Neuerung auch in Deutschland genutzt werden kann.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Google lediglich die Typen-Bezeichnungen geändert. Schaut man jedoch unter die Haube, dann wird deutlich, dass die Datensätze, die zur Ermittlung hinzugezogen werden, von nun an individuell definiert werden können.

  • Der Typus „Conversion 1-per-click“ wird umbenannt zu „Converted Clicks“ und bezieht sich auf die Anzahl an Klicks, die wenigstens zu einer Konversion führen. Die erhobenen Daten bleiben die gleichen, nur der Typ-Name ändert sich.
  • Die „Conversions  many-per-click“ werden von nun an als „Conversions“ bezeichnet. Die Daten, auf denen dieser Typus basiert, können jetzt benutzerdefiniert angepasst werden. Der AdWords Nutzer kann somit spezifizieren, welche Conversions dokumentiert werden sollen. Wenn ein Conversion-Prozess beispielsweise aus mehreren einzelnen Conversions besteht, so kann dies nun in AdWords abgebildet werden.

Drei Wege des „Conversiontrackings“

Die neue Möglichkeit zur Differenzierung der Conversiontypen ermöglicht drei unterschiedliche Formen der Dokumentation:

  1. Alle Conversions werden gezählt, die nach einem Ad Click getätigt werden. Diese Erkenntnisse sind für Online Shops von besonderem Interesse, da so alle Clicks nachvollzogen werden können, die zu einem Verkauf führten.Beispiel: Ein Online-Reiseveranstalter bietet sowohl Mietwagen als auch Unterkünfte an und schaltet für seinen Suchmaschinenwerbung mit AdWords. Er möchte nun wissen, welche Anzeigen zur Buchung eines Fluges führen und welche zu Vermietung eines Autos. Daher möchte er alle Konversionen zählen.
  2. Bestimmte Conversions werden dokumentiert. Hierbei steht nicht die Anzahl von Konversionen im Mittelpunkt des Interesses, sondern die Erkenntnis, ob ein bestimmter Lead generiert werden konnte.
    Beispiel:
    Wenn ein Anbieter für unterschiedliche Arten von Versicherung wirbt (z.B.: Lebensversicherungen, KFZ-Versicherungen Hausratsversicherungen, etc.), dann kann jede einzelne Conversion einem anderen „Converted Click“ zugeordnet und  somit separat von einander dokumentiert werden. Beispielsweise das Ausfüllen eines Kontaktformulars zu Anforderung von Informationen zu einer bestimmten Versicherungsleistung. Wenn ein Nutzer jetzt mehrfach Informationen zu unterschiedlichen Versicherungstypen anfragt, so erhöht sich die Anzahl der Conversions. In diesem Fall liegt das Interesse des Versicherungsanbieters jedoch nicht auf dem Volumen der vollendeten Conversions, sondern auf den unterschiedlichen Leads, die generiert werden konnten.
  3. Beide Zählformen können miteinander kombiniert werden. Die Gesamtzahl an Conversionen wird ebenso gezählt, wie einzelne benutzerdefinierte Conversions.
    Beispiel:
    Eine Firma bietet Finanzdienstleistungen an und nutzt AdWords-Anzeigen, um zwei unterschiedliche Ziele zu erreichen. Zum einen den Verkauf einer Software und zum anderen das Ausfüllen eines Kontaktformulars, um eine persönliche Beratung anzufragen. Durch eine Kombination der beiden Zählformen lassen sich sowohl alle Verkäufe nachvollziehen, als auch jene Konversionen, die separat aufgeführt werden sollen.

Neue Conversiontypen bringen detaillierte Dokumentationen

Google AdWords-Nutzer erhalten eine detaillierte Einsicht in das Besucherverhalten, indem Sie die Conversions genauer definieren und somit unterschiedliche Conversion-Arten identifizieren können. Optimierungsmaßnahmen können somit zielgerichtet vorgenommen und evaluiert werden. Für manche Konten führt eine solche Anpassung nicht zu einer Verbesserung, aber Konten, die von einer dualen Zählmethode profitieren, können anhand dieser Daten entscheidend verbessert werden.


Google AdWords und Google Analytics verknüpfen

Ein funktionierendes SEA Team

Wir nutzen Google Analytics dazu, die Verwaltung und Optimierung der von uns betreuten AdWords-Konten zu dokumentieren und zu evaluieren. Verbindet man Google Analytics mit einem AdWords-Konto, lässt sich nachvollziehen, was geschieht, wenn man an bestimmten Stellschrauben dreht. Werden beide Konten miteinander verknüpft, können Datensätze ausgetauscht werden.

Wie werden die Konten verknüpft?

Die Kontenverknüpfung erfolgt innerhalb des AdWords-Kontos. Unter dem Menü-Reiter „Tools und Analysen“ kann die Option „Google Analytics“ ausgewählt werden. Unter dem Tab „Verwaltung“ kann dann das zu verknüpfende Google-Analytics Konto angeklickt werden. Ziele, die in Google-Analytics definiert werden, können jetzt direkt in das AdWords Konto importiert werden. Auch die ASuwertung der Ziele ist dann in Google Adwords möglich. Die Auswertung verschiedener Ziele sind in den Dimensionen im Keywordbericht oder Anzeigengruppenbericht aufrubar.

Ziele in Analytics zum Importieren anlegen

Die Ziele einer Seite werden auf der Ebene der Datenansicht in Google Analytics festgelegt. Das geschieht unter dem Reiter „Verwaltung“, wo das entsprechende Konto ausgewählt werden kann. Unter „Ziele“ lassen sich einzelne Ziele definieren, die entweder aus einer Vorlage genommen, oder benutzerdefiniert angepasst werden können. Die Vorlagen orientieren sich an den Anforderungen unterschiedlicher Branchen. Entsprechen diese Vorlagen nicht den eigenen Anforderungen, können diese vom Benutzer definiert werden. Mit Hilfe des Organisations-Tools kann überprüft werden, ob die Ziele dem jeweiligen Zweck entsprechend definiert sind. Bei der Zieldefinierung sind unterschiedliche Zieltypen zu beachten:

  • „Ziel“ – Eine bestimmte URL wird geladen
  • „Dauer“ – Zeitspanne, die ein Besuch mindestens dauern haben soll
  • Seiten/Bildschirme pro Besuch
  • Ereignis

 

Dann kann ein Betrag festgelegt werden, der jedes Mal, wenn ein Besucher das entsprechende Ziel erfüllt, dokumentiert wird. Die einzelnen Beträge werden dann addiert und als Zielwert ausgegeben. So können beispielsweise die Kosten je Zielerreichung errechnet werden und die Werbekampagnen auf ROI optimiert werden. Auf diese Weise lässt sich jede Aktion, die von einem Besucher ausgeführt worden ist, beispielsweise in einen Eurobetrag übertragen. So werden vordefinierte Ziele oder Interaktionen von Besuchern bewertet und in Geldbeträgen abgebildet werden.

Ziele in Google Adwords importieren

Der Import der in Google Analytics definierten Ziele wird im AdWords Konto auf der Seite „Conversions“ durchgeführt. Hier erscheint eine Benachrichtigung, dass die entsprechenden Daten aus dem Analytics Konto importiert werden können. Es können nach der Verknüpfung einige Tage vergehen bis die Importmöglichkeit im AdWords Konto angezeigt wird. Ist dies geschehen können in der Conversion-Tracking-Tabelle unter der Option „Aus Google Analytics importieren“ die gewünschten Ziele ausgewählt werden. Die Dokumentation beginnt mit dem Klick auf den „Importieren“-Knopf. Daten, die aus der Zeit vor dem Import stammen werden nicht mehr berücksichtigt. Nach etwa zwei weiteren Tagen werden die entsprechenden Ziele auf der „Conversion“-Seite und in den AdWords-Berichten angezeigt, sofern Ziele durch Ihre AdWords Werbung erreicht wurden.

Mit Google Analytics den Erfolg von AdWords-Werbung messen

Mit Hilfe von Google Analytics können wir nachvollziehen, über welche Anzeige ein Besucher auf eine Seite gelangt ist, wie lange er sich dort aufgehalten hat und welche Aktionen durch Ihn ausgeführt worden sind. So lässt sich feststellen welche Anzeigen bzw. Keywords gut funktionieren und ob die Besucher das finden, was sie gesucht haben. Springen viele Besucher nach kurzer Zeit ab, ist das ein Indiz dafür, dass Ihre Erwartungen nicht erfüllt worden sind. Hier gilt es mit entsprechenden Optimierungsmaßnahmen anzusetzen. So werden das Analysewerkzeug Google Analytics und die Werbeplattform Google AdWords ein echt starkes SEA Team.