Google-Sitelinks erleichtern die Navigation und bieten den direkten Einstieg in verschiedene Ebenen einer Webseite.

Meistens werden die Sitelinks in den Suchergebnissen angezeigt, wenn nach einem Domain- oder Markennamen gesucht wird, doch auch bei anderen Seiten, die zu einer bestimmten Suchanfrage weit oben gelistet sind, werden manchmal Sitelinks geschaltet. Der Nutzer bekommt zu seiner Suchanfrage dann bis zu sechs zusätzliche Links angezeigt, die auf verschiedene Unterseiten der gesuchten Domain führen. Durch einen Klick auf „Weitere Ergebnisse von …“ erhält der Nutzer einen Überblick über sämtliche Unterseiten des gesuchten Unternehmens.

Google entscheidet, welche Sitelinks angezeigt werden

sixclicks.de-Snippet mit SitelinksWährend man Sitelinks in den bezahlten Adwords-Anzeigen als Anzeigenerweiterung für bestimmte Anzeigen auswählen kann, können sie für die organische Suche nicht beliebig definiert werden. Ich habe keinen direkten Einfluss darauf, zu welchen meiner Unterseiten Sitelinks erscheinen. Für die Entscheidung ob bzw. welche Sitelinks angezeigt werden, verwendet Google einen komplexen Algorithmus, der sich an der internen Linkstruktur der jeweiligen Seite orientiert.

Sitelinks erscheinen in den Suchergebnissen nur, wenn Google sie als hilfreich für den Nutzer erachten. Sind die Sitelinks einer Website in Googles Augen nicht relevant für die jeweilige Suchanfrage, wird nur ein normales Snippet ohne Sitelinks angezeigt. Auch die Auswahl der Unterseiten, die mit einem Sitelink versehen werden, liegt im Ermessen der Suchmaschine. Die Auswahlkriterien sind dabei nicht sehr transparent. Vermutlich werden bevorzugt Seiten ausgewählt, die von Suchenden häufig angeklickt werden.

Auswahl von Sitelinks beeinflussen

Ich kann mir also nicht sicher sein, dass immer die Seiten verlinkt werden, die ich als wichtig erachten. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Auswahl der Sitelinks zu beeinflussen. Zum einen lässt sich die Qualität der Sitelinks dadurch verbessern, dass sowohl Anker- als auch das Title-Attribut der internen Links informativ, kompakt und thematisch passend sind. Zum anderen bietet Google in den Webmaster-Tools seit einiger Zeit die Option, die Schaltung von Sitelinks zumindest teilweise nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Dazu kann ich einzelne meiner URLs abwerten und Google so signalisieren, dass ich die jeweilige URL als ungeeignet für einen Sitelink betrachte. Alles, was ich dafür tun muss, ist die URL, die abgewertet werden soll, in den Webmaster-Tools unter dem Menüpunkt „Sitelinks“ in das entsprechende Feld einzutragen und auf „Abwerten“ zu klicken. Bei der Generierung von Sitelinks berücksichtigt Google eine Abwertung als starkes Signal, kann jedoch nicht garantieren, dass abgewertete URLs niemals als Sitelink angezeigt werden.

Abwertung von Sitelinks in den Google Webmaster-Tools Seiten, die sich generell für eine Abwertung anbieten, sind beispielsweise das Impressum und die AGBs. Diese generieren keine Konversionen und bieten dem Nutzer im Snippet keinerlei Mehrwert. Für jede in den Webmaster-Tools aufgeführte Domain sind Abwertungen von bis zu 100 Sitelinks möglich. Aktuell bleibt eine Abwertung für 90 Tage aktiv, nach diesem Zeitraum muss sie erneuert werden. Andererseits lassen sich Abwertungen jederzeit rückgängig machen.

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