Google integriert den Panda-Filter in den Kern des Suchmaschinenalgorithmus. Damit kann Google die Veränderungen der Faktoren zu Berechnung der Suchmaschinenergebnisse noch besser abstrahieren.

Seit 2011 sind Google Panda Updates für Ranking-Schwankungen in den Suchmaschinenergebnissen (SERPS) verantwortlich. Der Google Panda Filter ist nun offizieller Teil des Suchmaschinenkerns. Google wird diese Integration in den Kern des Algorithmus dazu nutzen, um über alle Länder hinweg schnellere Updates der Suchmaschinenergebnisse ausrollen zu können. Als wir 2002 mit SEO angefangen haben rollte Google in einem halbjährlichen Zyklus Updates aus. Nun scheint die Entwicklung so weit gekommen zu sein, so dass Updates, zwar nicht in Echtzeit, aber zumindest in einem Zeitfenster von wenigen Wochen ausgebracht werden können.

Was ändert sich bei der Suchmaschinenoptimierung?

Ich gehe davon aus, dass sich wenig ändern wird. Schwankende Rankings in Suchmaschinenergebnissen sind Suchmaschinenoptimierer gewöhnt – sich schnell neuen Gegebenheiten anzupassen ebenfalls. Gerade bei uns in der Agentur sind Updates seitens Google eher uninteressant, da wir mit unserem Beratungskonzept bei keinem Update kritischen Rankingsschwankungen ausgesetzt waren.

Es wird schwieriger werden einzelne SEO-Maßnahmen zuordnen zu können. Mit der Integration des Panda-Filters hat Google nun die Möglichkeit noch allgemeinere Informationen zu SERP-Updates herauszugeben. Aus einem

„Wir aktualisierten den Panda-Filter.“

wird ein

„Wir haben ein Google-Core Update ausgebracht.“.

Damit wird es für SEOs schwieriger einzelne Optimierungsmaßnahmen und Ihren Effekt zu messen.

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