Nachhaltige Kommunikation mit Online-Medien schafft Vertrauen und sendet wichtige SEO-Signale.

Das Ziel der meisten Unternehmen ist es, mit ihren Internetseiten zu wichtigen Keywords die erste Position in den Google-SERPs (Search Engine Result Pages) einzunehmen, oder zumindest einen Platz unter den Top 10 – also auf der ersten Seite der Google-Suche – zu belegen. Denn dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, von den Google-Nutzern wahrgenommen zu werden, beträchtlich. Verschiedene Studien belegen, dass Platz 1 in den Google-Suchergebnissen für den Erstplatzierten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz auf den folgenden Positionen bedeutet. Je nach Studie erhält Platz 1 durchschnittlich zwischen 16,9 % und 42 % aller Klicks zu einem Keyword.

Wer sich damit nicht zufrieden gibt, strebt eine SERP-Domination an. In diesem Fall ist nicht nur ein Eintrag in den Top 10 der Suchergebnisse zu sehen, sondern gleich mehrere. Im Idealfall schafft es ein Unternehmen sogar, alle Snippets in den Top 10-Platzierungen mit der eigenen Website bzw. durch positive Inhalte über die eigene Marke auf anderen Seiten zu besetzen. So kommen die Suchenden quasi gar nicht mehr an dem Unternehmen vorbei, und man kann sich einem Großteil des organischen Traffics sicher sein.

Mit Vielfalt zur SERP-Domination

Die Theorie ist also klar, doch wie lässt sich die SERP-Domination in der Praxis erreichen? Am einfachsten lässt sie sich bei der Suche nach Firmen- bzw. Produktnamen realisieren, denn Google ermöglicht seit einiger Zeit die SERP-Domination auf Domainbasis. Das heißt, dass ein und dieselbe Domain mehrfach in den Top 10 auftauchen kann. Dies ist insbesondere dann häufig der Fall, wenn nach einem bestimmten Unternehmen gesucht wird. Eine hochwertige, suchmaschinenoptimierte Internetpräsenz ist der beste Weg, die eigene Marke im Netz zu stärken, und bei der Suche nach dem Firmen- oder Produktnamen die vorderen Positionen einzunehmen.

Neben einer stimmigen SEO-Strategie inklusive gründlicher Keyword-Recherche bedarf es der Berücksichtigung verschiedener weiterer Faktoren, um die Top 10 zu einer Suchanfrage zu dominieren. So sollte man nicht vergessen, dass die Google-SERPs ihr Aussehen im Laufe der letzten Jahre erheblich verändert haben und nicht mehr nur aus einer Ansammlung blauer Links bestehen. Beispielsweise können Bilder und Videos im Rahmen der Universal Search gesondert in den SERPs angezeigt werden. Daher sollte man darauf achten, Bilder und Videos in die Seite zu integrieren und diese gezielt für die Suchmaschine zu optimieren.

Offpage-Faktoren beachten

Nicht zu unterschätzen sind auch Offpage-Faktoren wie gepflegte Social Media-Profile, nachhaltiges Content-Marketing und eine aktive Pressearbeit. Dadurch steigen die Chancen, durch Einträge auf anderen Seiten seine SERP-Domination auszubauen. Beim Content-Marketing schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Man platziert seine Artikel auf anderen, möglichst reichweitenstarken Seiten, die dann potenziell mit positiven Inhalten in den Top 10 ranken, und erhält starke Backlinks, die sich wiederum vorteilhaft auf das Ranking der eigenen Seite auswirken.

Backlinks aus Pressemitteilungen in einem der zahlreichen Presseportale gelten mittlerweile als SEO-Spam und werden von Google ignoriert. Trotzdem sollte man im Sinne der SERP-Domination nicht auf die gezielte Platzierung von Pressemittelungen in ausgewählten Portalen verzichten. Einige dieser Portale verfügen über eine hohe Domain Authority. Dort veröffentlichte Pressemitteilungen versprechen also gute Rankings. Außerdem kommt auch hier die Universal Search ins Spiel, bei der auch ein News-Bereich innerhalb der SERPs eingeblendet werden kann, in dem aktuelle Pressemitteilungen oft auftauchen.

2 Antworten zu “Markenkommunikation mit SERP-Domination”

  1. Die komplette Seite bei Google zu besetzen hat eher einen Nachteil, wenn die „richtigen“ Produktseiten beispielsweise nicht zuerst gefunden werden, sondern irgendeine Landingpage die schlechter konvertiert. Ich sehe das eher als „Fehler“, wenn man mit mehreren Produktseiten zu einem Begriff oben steht, weil der Suchende nicht mehrfach das Angebot eines Anbieters ansieht, wenn ihm dieses nicht direkt zugesagt hat, weil es z.B. schlecht präsentiert wurde. Das ist ein unnötiges Aufblähen des Seitenindex und erzielt in der Regel nicht den gewünschten Effekt.

    • Hi Florian, danke für deine Anregung, aber ich denke, da treffen auch zwei Welten aufeinander, wenn wir Produktkommunikation & Markenkommunikation hier über einen Kamm scheren. Sicherlich ist es schwieriger eine SERP zu dominieren und Streuverluste hinzunehmen. Doch in vielen, vielen Fällen ist eine SERP Domination ein echter Mehrwert. Strategisch natürlich sicher auf unterschiedliche Hosts aufgeteilt..

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