Das Google in letzter Zeit häufig an der Algorithmus-Schraube gedreht hat, haben viele Webseiten zu spüren bekommen, namentlich sind dafür die Google-Updates Penguin und Panda verantwortlich. Viele Webseiten haben ihre guten Platzierungen in der Suchmaschine verloren oder sind gar komplett aus dem Google-Index verwiesen worden. Es wird viel über die Ursachen und auch über gegebene Lösungen spekuliert. Eine Lösung, die zu 100 Prozent funktioniert gibt es nicht, schließlich lässt sich Google nicht in die Karten schauen, sondern lässt nur den nötigen Freiraum für Spekulationen.

Warum dieser Absturz in den Suchergebnissen?

Google lässt durchblicken, dass das Panda sowie das Penguin-Update darauf ausgerichtet waren die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Das Panda-Update erwischte circa 6 – 9 % aller Suchanfragen in Deutschland und sorgte für die ersten Unstimmigkeiten bei den Webseitenbetreibern. Vom Penguin-Update waren laut Google „nur“ 3 % aller Suchanfragen betroffen, jedoch waren hier vor allem auch renommierte Webseiten betroffen, bei denen man mit einem Abfall in den Suchergebnissen nicht rechnen konnte.

Das Panda-Update versucht vor allem inhaltliche Qualität bei Zielseiten festzustellen, wenn dies nicht der Fall ist, kam man dem Panda zum Opfer. Das Penguin-Update war seitens Google schon genauer definiert, denn es wurde explizit gegen Keyword-Stuffing* und einem unnatürlichen Muster in der Linkstruktur vorgegangen. So wurde gegen irrelevante ausgehende Links oder auch Verlinkungen mit „harten“ Ankertexten gefahndet und das mit Erfolg, wenn man den Abfall vieler Webseiten in den Suchergebnissen verfolgt. Typische Keyword-Linktexte wie „billig“, „kaufen“ oder „Kredit günstig“ sind mit dem Update negativ bei Google aufgefallen.

* Keyword-Stuffing hat das Ziel, für ein bestimmtes Keyword ein gutes Ranking zu erzielen. Dafür werden Webseiten mit einem Schlüsselwort überhäuft. In primitiven Varianten werden Keywords einfach reihenweise wiederholt.

Welche Strategie sollte man verfolgen?

Ist weiterer Linkaufbau noch sinnvoll oder sollte man die bestehenden Links löschen?

Betreiber von betroffenen Webseiten haben alle das Ziel ihre früheren guten Platzierungen in den Google-Suchergebnissen zu erreichen, aber die Strategie um das Ziel zu erreichen ist häufig verschieden. Viele Webseitenbetreiber prüfen Ihre bestehenden Links auf auffällig gesetzte Links und versuchen diese Löschen zu lassen, um Google zu zeigen, dass man keine überoptimierte Webseite darstellt und zukünftig nur noch auf natürlich entstehende Links bauen möchte. In einem Punkt sind wir uns einig, dass Verlinkungen mit „harten“ Ankertexten, wie die oben genannten, keinen Erfolg verschaffen und in der Zukunft vermieden werden sollten. Eine einheitliche Lösung wird es nicht geben, da Google zu jeder Zeit ein neues Algorithmus-Update einspielen kann und die Diskussion würden wieder von vorne beginnen.

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