SEO-Berichte retten Projekte und Rankings

Monatliche SEO-Reports verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Web-Kennzahlen (KPI)

Über Nacht stürzte die Sichtbarkeit der Website dramatisch ab. Grund war ein technisches Update, das fehlerhaft war – die Folge: Die Website war bei Google kaum noch zu finden. Das eigentliche Problem an der Sache: Es bemerkte niemand.

Uns ist das sofort aufgefallen. Als SEO-Agentur haben wir alle wichtigen Web-Kennzahlen im Blick, die sogenannten Key Performance Indicators, KPI’s. Der SEO-Monitor legte die Schwachstelle offen. Nach etwa einer Stunde Analyse wurde uns klar, was da im Argen lag – wir sendeten den SEO-Bericht inkl. Vorschlag zur Lösung des Problems an unseren Kunden.

KPI-Report offenbart Stärken und Schwächen

Das Beispiel zeigt, wie wichtig Informationen über Kennzahlen sind. SEO-Berichte wie dieser sind auch als KPI-Reporte oder monatlicher SEO-Bericht bekannt. Diese Berichte bündeln Informationen aus vielen Quellen, wie etwa den Webmaster Tools der wichtigen Suchmaschinen, Google Analytics, Traffic-Controlling und vielem mehr. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, die Leistungsstärke des eigenen Web-Projekts zu analysieren, so viele KPI. Wir sammeln die relevanten Daten und behalten den Überblick.

Monatliche SEO-Berichte bedeuten weniger statt mehr Papierkram und ermöglichen es, entscheidende Kennzahlen fest im Blick zu halten. Dabei gilt: Nicht für jedes Business sind die gleichen KPI wichtig. Die Berichte sollten immer individuell auf das jeweilige Projekt ausgerichtet werden.

SEO-Reports sind ein wichtiges Werkzeug für Projektleiter und Marketingverantwortliche

Wer es geschafft hat, monatlich mehr Besucher zu generieren, darf gerne auf seine Erfolge hinweisen. SEO-Reports helfen dem Projektleiter, seinen Vorgesetzten zu verdeutlichen, wie sich alles entwickelt hat. Gleichzeitig erlauben die Daten aus den KPI-Berichten die richtigen Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad von Marketing-Aktionen zu ziehen.

Steigen verschiedene Indikatoren zum Beispiel während Aktion X, dann hat Aktion X mit hoher Wahrscheinlichkeit gewirkt. Ändern sich die KPI parallel zu einer anderen Aktion nicht, ist der Effekt offenbar verpufft. Gemeint sind etwa Kennzahlen wie Impressions einer bestimmten Landingpage oder das Trafficaufkommen zu einem definierten Suchterm aus der Suchmaschine.

Was steht in einem SEO-Bericht?

Unsere Berichte liefern viele Kennzahlen (KPI) und sind auf mehreren A4-Seiten zusammengefasst. Wir setzen Messwerte immer in den Bezug zu den Vormonaten, um Vergleichbarkeit zu garantieren. Gleichzeitig geben wir dem Leser einen Maßstab an die Hand, damit er den erreichten Wert für sich und sein Projekt einordnen kann.

An einer der ersten Stellen in unserem Bericht steht zum Beispiel die Sichtbarkeit – ein statistischer Wert, der die Position einer Domain in Relation zu den Keywords angibt, zu denen sie rankt. Die Sichtbarkeit hängt stark von Umfang, Vielfalt und Popularität der Inhalte ab. Die Sichtbarkeit errechnet sich aus vielen verschiedenen Variablen und besteht aus einer einzigen Zahl, die mit bis zu vier Nachkommastellen angegeben wird. Die meisten Internetseiten haben einen Sichtbarkeitswert von unter Eins.

Einige weitere KPI, die in einem SEO-Bericht nicht fehlen dürfen:

  • Anzahl Suchanfragen bei Google
  • Anzahl der Suchterme in den Top 100
  • Zahl der Backlinks
  • Sitzungen & Nutzer des Projektes
  • Landingpage-Absprungrate
  • Durchschnittliche Besuchsdauer auf dem Projekt

SEO-Berichte…

  • …zeigen, wo das Web-Projekt steht: Sinkt oder steigt die Zahl der Klicks? Der Besucher? Was ist mit den anderen Key Performance Indicators (KPI)?
  • …helfen den Projektleitern, ihren Vorgesetzten zu verdeutlichen, wie sich das Projekt entwickelt.
  • …erlauben Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad von Marketing-Aktionen.
  • …warnen früh bei Sichtbarkeitsverlusten.

Fazit: Wir fertigen SEO-Reportings individuell an, damit der Projektleiter auch wirklich alle wesentlichen KPI’s im Blick hat und sich nicht mit irrelevanten Daten beschäftigen muss. So erfährt der Projektleiter ein Mal im Monat, was im jeweiligen Projekt gerade los ist. Und wenn uns etwas auffällt, wie die abgestürzte Sichtbarkeit, dann schlagen wir Alarm – mit Lösungsvorschlag.

Versprochen.


15 Minuten, die jeder Online-Marketing-Manager im Monat erübrigen sollte

Grundlegendes nicht aus dem Auge verlieren, und die wichtigsten Kennzahlen für den Erfolg eines SEO- oder SEA-Projektes stets im Blick behalten.

Google bietet verschiedene kostenlose Analyse-Tools, die diese Aufgabe erleichtern: Analytics, Webmaster-Tools und Adwords.

Wie wir in den letzten Artikeln 5-Minuten-Rankinganalyse mit den Google Webmaster-Tools, Besucheranalyse mit Google Analytics in 5 Minuten und Google Adwords und Analytics: Marketing-Analyse in 5 Minuten! erklärt haben, reichen schon 5 Minuten pro Tool und Domain, um sich einen guten Überblick über die wesentlichen Kennzahlen der eigenen Marketing-Maßnahmen zu verschaffen.

Hier die wichtigsten Funktionen der einzelnen Tools noch einmal im Überblick:

Google Webmaster-Tools

Die Webmaster-Tools sind vor allem für die Suchmaschinenoptimierung interessant, da Googles Monitoring-System ausführliche Daten über die Performance der einzelnen Keywords und Seiten einer Domain in der organischen Google-Suche liefert. Wichtige Kennzahlen wie Suchanfragen, Impressionen und Klicks sind auf einen Blick ersichtlich. Zudem erhält man ausführliche Zahlen zu den rankenden Keywords. Auch die wichtigsten Daten zu externen und internen Links einer Website lassen sich auf die Schnelle abrufen.

Suchanfragen in den GWT´s
Abb. 1: Suchanfragen-Menü in den Webmaster-Tools

Folgende Fragen lassen sich mit den Webmaster-Tools in fünf Minuten beantworten:

  • Wie viele Suchanfragen generiert die Seite insgesamt?
  • Wie oft wurde sie in den Suchergebnissen angezeigt (Impressionen)?
  • Wie oft haben die Suchenden die Seite tatsächlich angeklickt?
  • zu welchen Keywords rankt die Seite?
  • Wie ist die durchschnittliche Position der einzelnen Keywords in der Google-Suche?
  • Auf wie viele Impressionen und Klicks bringen es die einzelnen Keywords?
  • Welche Click-through-Rate (CTR) ergibt sich daraus?

Google Analytics

Das Hauptaugenmerk in Google Analytics liegt auf dem Besucherverhalten, das wichtige Hinweise auf die Wirksamkeit der eigenen SEO- oder SEA-Maßnahmen liefert. In Analytics ist eine Trennung der unterschiedlichen Kanäle möglich. So erkennt man genau, welchen Beitrag die einzelnen Kanäle zu den Besucherzahlen und Conversions einer Seite leisten. Über eine Verknüpfung lassen sich neben Adwords-Kampagnen auch Bing Ads-Werbung mit Google Analytics auswerten.

Analytics liefert unter anderem Werte über die Absprungrate, besuchte Seiten pro Sitzung und die durchschnittliche Besuchsdauer. Von besonderer Bedeutung sind die Angaben zu den Conversions, die sich bei Bedarf in verschiedene Ziele unterteilen lassen.

Abb. 2: Akquisitions-Übersicht in Google Analytics
Abb. 2: Akquisitions-Übersicht in Google Analytics

Alles in allem dürften fünf Minuten reichen, um die wichtigsten Fragen zu beantworten:

  • Wie viele Besucher waren insgesamt auf der Seite?
  • Wie viele davon kamen über die organische Suche, Adwords oder einen anderen Kanal auf die Seite?
  • Wie ist die durchschnittliche Besuchsdauer?
  • Wie viele Seiten wurden pro Besuch aufgerufen?
  • Wie viel Prozent der Besucher verlassen die Seite bereits auf der Einstiegsseite wieder (Absprungrate)?
  • Wie ist die Konversionsrate der vorher festgelegten Ziele?
  • Wie verteilen sich die Besucher auf die einzelnen Kanäle?
  • Über welchen Kanal werden die meisten Conversions erzielt?

Google Adwords

Um sämtliche relevanten Daten zu Adwords-Kampagnen zu ermitteln, ist das Adwords-System naturgemäß die erste Wahl. Dort kann man nicht nur Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen erstellen und verwalten, man erhält auf den jeweiligen Ebenen bis hinunter zu den Keywords auch die wichtigsten Leistungsdaten wie Klicks, Impressionen, Gesamtkosten, Cost-per-Click (CPC) und Positionen geliefert. Um nachvollziehen zu können, was nach dem Klick eines Nutzers auf eine Anzeige geschieht, lässt sich ein Conversion-Tracking einrichten. Dieses liefert Aufschluss über Anzahl und Art der Conversions, wodurch schnell deutlich wird, welche Kampagnen, Anzeigen und Keywords am profitabelsten sind.

Anders als in den Webmaster-Tools und in Analytics ist man in Adwords nicht allein auf Daten zu eigenen Domains beschränkt: Der Auktionsdaten-Bericht ermöglicht eine Konkurrenzanalyse.

Abb. 3: Auktionsdaten-Bericht in Google Adwords
Abb. 3: Auktionsdaten-Bericht in Google Adwords

Im Adwords-System lassen sich in kurzer Zeit zahlreiche Fragen beantworten:

  • Nach welchen Keywords wurde gesucht?
  • Zu welchen Keywords wurden meine Anzeigen geschaltet?
  • Wie oft wurden meine Anzeigen geschaltet?
  • Wie ist die durchschnittliche Position meiner Anzeigen?
  • Welche Keywords/Anzeigen/Kampagnen generieren die meisten Conversions?
  • Welche Aktionen führen die Nutzer auf meiner Seite durch?
  • Was kostet mich ein Klick?
  • Wie entwickeln sich die Kosten auf den einzelnen Ebenen?
  • Wie schlägt sich meine Adwords-Werbung im Vergleich zur direkten Konkurrenz?

3 x 5 Minuten reichen für die Auswertung der verschiedenen Kennzahlen

Vor dieser Fülle an Informationen sollte man nicht zurückschrecken. Sie liefern wichtige Anhaltspunkte über die Leistung einer Seite in unterschiedlichen Bereichen, und anhand der Zahlen und Grafiken lässt sich etwaiges Verbesserungspotenzial eruieren. Außerdem ist die Informationsbeschaffung mit den oben beschriebenen Tools kein großer Zeitfresser – ganz im Gegenteil. Nur wenige Klicks genügen, um sich die entscheidenden Daten gebündelt und übersichtlich anschauen zu können.

Man muss also nicht mehrere Stunden im Monat einplanen, um auf dem Laufenden zu bleiben und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen. Selbst wenn man neben der organischen Suche auch in der Suchmaschinenwerbung vertreten ist, sollte es ausreichen, sich in seinem Terminplan monatlich 15 Minuten für die Auswertung der Performance einer Domain zu reservieren.


Besucheranalyse mit Google Analytics in 5 Minuten

Das kostenlose Web-Analyse-Tool Google Analytics liefert wichtige Daten über das Besucherverhalten auf einer Website.

Abb. 1: Zielgruppenübersicht in Google Analytics
Abb. 1: Zielgruppenübersicht in Google Analytics

Genaue Besucherzahlen, die durchschnittliche Besuchsdauer, die Absprungrate und die Herkunft der Besucher (Land oder Stadt). Diese Daten liefern wichtige Rückschlüsse über das Verhalten der Besucher und die Effektivität einer Seite hinsichtlich organischer sowie bezahlter Suche.

Man erhält eine ganze Reihe unterschiedlicher Informationen, zu denen jeweils detaillierte Zahlen und Grafiken vorliegen. Trotzdem ist es nicht zwingend erforderlich, sich erst stundenlang durch Zahlen zu wühlen. In Analytics stehen sämtliche Daten ohne großartige Wartezeit zur Verfügung. Zum Abrufen der wichtigsten Kennzahlen benötigt man nur wenige Klicks, was eine schnelle Besucheranalyse begünstigt. Bereits fünf Minuten sollten ausreichen, um sich einen aussagekräftigen Überblick über das Besucheraufkommen und -verhalten auf der eigenen Seite zu verschaffen.

Alle relevanten Zahlen auf einen Blick

Eine Übersicht über die für eine Besucheranalyse relevanten Zahlen findet man in der Navigation unter dem Menüpunkt „Zielgruppe“. In der „Übersicht“ springen die entscheidenden Werte dem Betrachter sofort ins Auge. Durch Diagramme werden sie zusätzlich veranschaulicht. Man muss sich nicht erst zeitaufwendig durch verschiedene Menüs klicken, um den Erfolg der jeweiligen Seite sowie deren Optimierungspotenzial beurteilen zu können. Hier bekommt man die wichtigsten Daten auf einen Blick.

Analyse weiter verfeinern

Um die Analyse weiter zu verfeinern, lassen sich zusätzlich Zahlen zu geografischen Merkmalen wie der Sprache oder dem Standort der Seitenbesucher sowie technische Details wie Browser, Betriebssystem und Internet-Anbieter der Besucher abrufen.

Besonders interessant ist die Filterung der Ergebnisse nach dem Kanal („Channel“), über den die Besucher auf die Seite gekommen sind. Unter dem Menüpunkt „Akquisition“ erfährt man unter anderem, wie groß der Anteil von organischer Suche und SEA-Anzeigen am Besucheraufkommen der Seite ist. Zudem wird ersichtlich, wie sich das Verhalten der Besucher (Absprungrate, Seiten/Besuch, durchschn. Besuchsdauer und Conversions) aus den einzelnen Kanälen darstellt.

Analytics berücksichtigt mobile Nutzung

Die mobile Internet-Nutzung gewinnt zunehmend an Gewicht. Um die eigene Website für den mobilen Traffic optimieren zu können, wird es daher immer wichtiger, mobile Endgeräte dezidiert in die Analyse einzubeziehen. Google Analytics bietet nicht nur die Option, sich die Gerätekategorie (Desktop, Tablet oder Mobile) anzeigen zu lassen, sondern liefert auch eine genaue Auflistung der verwendeten Geräte (z. B. Apple iPhone oder iPad). Das Verhalten von Besuchern, die eine Seite über ein Mobilgerät abgerufen haben, lässt sich detailliert und ohne großen Aufwand nachvollziehen. Mit diesem Wissen lassen sich die Gestaltung der eigenen Webseite (macht Responsive Design Sinn?) sowie Marketing-Kampagnen noch zielgerichteter auf die Nutzer ausrichten.


Marketing-Analyse in 5 Minuten mit Google Adwords und Analytics

Für den Erfolg einer SEA-Kampagne mit Google Adwords sind regelmäßige Kontrollen und kontinuierliche Analysen von elementarer Bedeutung.

Denn nur so lassen sich Verbesserungspotenziale aufdecken und notwendige Optimierungsmaßnahmen zeitnah durchführen. Das Adwords-System bietet zahlreiche Funktionen und Statistiken, die eine detaillierte Analyse der eigenen Suchmaschinenwerbung erlauben. Auch bei großen Datenmengen, die bei umfangreichen Kampagnen mit einer Vielzahl von Keywords zusammenkommen, gelingt dank der übersichtlich strukturierten Daten eine Marketing-Analyse in fünf Minuten.

Erfolgskontrolle mit Adwords

Nach wenigen Klicks stehen die wichtigsten Kennzahlen in komprimierter Form zur Verfügung, so dass man sich ohne großen Zeitaufwand einen recht ausführlichen Überblick über die Performance seiner Adwords-Kampagnen verschaffen kann. Zudem ist eine schnelle Konkurrenzanalyse mit Google Adwords möglich, in der man einen Einblick in verschiedene Leistungsdaten direkter Mitbewerber erhält. Dadurch lassen sich wichtige Rückschlüsse auf das Optimierungspotenzial der eigenen Anzeigen ziehen.

Unter dem Reiter „Kampagnen“ lassen sich die wichtigsten Leistungsdaten für eine Marketing-Analyse abrufen. Dazu zählen unter anderem Klicks, Impressionen, Conversions, Kosten und Positionen von ganzen Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen oder einzelnen Keywords. Der Zeitraum, für den die Statistiken erstellt werden sollen, lässt sich beliebig variieren. Wichtige Fragen zu den eigenen Kampagnen lassen sich so zügig beantworten.

Die Kosten stets im Blick

Besonders interessant ist es für Werbetreibende zu sehen, ob sich ihre Investitionen in die Suchmaschinenwerbung auch auszahlen. In Adwords wird entweder pro Klick (CPC) oder pro 1.000 Impressionen (CPM) einer Anzeige abgerechnet. Die entstehenden Kosten lassen sich im Adwords-System genau nachverfolgen. Der Erfolg einer Anzeige lässt sich vor allem an den Conversions festmachen. Die Conversion-Rate gibt das Verhältnis von Conversions und der Anzahl von Besuchen der jeweiligen Seite wieder.

Ein Conversion-Tracking liefert Aufschluss darüber, welche Kampagnen, Anzeigen bzw. Keywords die meisten Conversions in Form von Verkäufen, Newsletter-Anmeldungen oder anderen relevanten Aktionen generieren. So gelingt eine einfache Differenzierung zwischen gewinnbringenden und leistungsschwachen Keywords. Mit diesem Wissen kann man beispielsweise das Budget für relevante, profitable Keywords erhöhen und irrelevante Keywords, die nur Kosten aber keinen Umsatz produzieren, entfernen.

Zusätzliche Daten durch die Verknüpfung von Adwords und Analytics

Durch eine Verknüpfung von Google Adwords und Google Analytics stehen die Adwords-Datensätze auch in Analytics zur Verfügung. Dafür besitzt Analytics einen eigenen Teilbereich, der sich über „Akquisition“ > „AdWords“ abrufen lässt. Für eine schnelle Marketing-Analyse ist vor allem der Menüpunkt „Passende Suchanfrage“ interessant. Dort werden sämtliche Suchanfragen aufgelistet, die Impressionen der eigenen Adwords-Anzeigen ausgelöst haben. Problembereiche lassen sich mit Hilfe dieses Reports schnell identifizieren. Zudem lässt sich leicht nachvollziehen, über welche Anzeige ein Besucher auf eine Seite gelangt ist, wie lange er sich dort aufgehalten und welche Aktionen er in dieser Zeit durchgeführt hat.


Bing Ads-Werbung erfolgreich mit Google Analytics auswerten

Google Adwords ist die mit Abstand reichweitenstärkste Plattform für Suchmaschinenwerbung. Im November 2013 kam Google in Deutschland auf einen Marktanteil von 90,5 %, die zweitplatzierte Suchmaschine Bing von Microsoft hingegen nur auf 3,2 %. Trotzdem beziehen immer mehr Werbetreibende und Agenturen auch Microsofts SEA-Plattform Bing Ads in ihre Online-Werbung ein, um zusätzliche Leads zu generieren. Auch wir nutzen seit einiger Zeit die Werbemöglichkeiten von Bing.

Unsere ersten Erfahrungen zeigen, dass wichtige Performance-Werte wie Cost-per-Order und Return on Investment teilweise deutlich günstiger ausfallen als bei Google. Außerdem ist die Konkurrenzsituation sehr viel überschaubarer als beim Branchenprimus. Die Preise für Keywords, für die bei Adwords mehrere Euro pro Klick fällig sind, liegen bei Bing Ads teilweise im einstelligen Cent-Bereich. Zwar generieren wir über Bing insgesamt wesentlich weniger Konversionen, die Konversionsrate ist jedoch häufig besser aus als bei vergleichbaren Andwords-Anzeigen.

Bing Ads-Kampagnen analysieren

Um zu überprüfen, ob Bing Ads-Kampagnen die Ziele bezüglich Impressionen, Klicks und Konversionen (die Microsoft als „Abschluss“ bezeichnet) erreichen, stellt Microsoft den Nutzern ein eigenes Kampagnenanalyse-Tool zur Verfügung. Es ist aber auch möglich, Google Analytics für die Auswertung von Bing Ads-Kampagnen zu nutzen. Für mich ist dies die sinnvollste Variante, zumal ich bereits seit Jahren mit Analytics arbeite, um meine Adwords-Kampagnen in Analytics auszuwerten.

Google Analytics liefert ausführliche Daten und erlaubt eine wirkungsvolle Erfolgskontrolle meiner Kampagnen. Im SEA-Bereich beschränken sich die umfangreichen Funktionen standardmäßig jedoch ausschließlich auf Adwords-Anzeigen. Die Besucher aus anderen Suchmaschinen wie Bing werden zwar auch erfasst, allerdings ist die Refferer-URL identisch. Daher kann ich nicht zwischen Besuchern aus der organischen und der bezahlten Suche unterscheiden und nicht genau zuordnen, wie viele Besucher tatsächlich über die Bing Ads auf meine Seite gekommen sind.

Parameter-URLs erstellen

Verschiedene Lösungen ermöglichen es jedoch, Bing Ads-Werbung erfolgreich mit Google Analytics auszuwerten. Um die Nutzer herauszufiltern, die über eine Bing Ads-Anzeige gekommen sind und verwertbare Daten zu Bing Ads-Kampagnen zu erhalten, müssen die Ziel-URLs des Bing Ads-Kontos mit Tags versehen werden. Dies geschieht entweder manuell oder mit einem Auto-Tagging-Tool und ist sowohl auf Anzeigen- als auch auf Keyword-Ebene möglich. Aufgrund der überschaubaren Anzahl von Bing Ads-Anzeigen ist es für mich noch kein Problem, die URLs manuell anzupassen. Bei hunderten oder gar tausenden von Landingpages kann das manuelle Tagging schnell zu einem Ärgernis werden, da es nicht nur zeitaufwendig ist, sondern sich auch schnell Fehler einschleichen. Bei größeren Kampagnen empfiehlt sich die Nutzung der automatische Tag-Kennzeichnung in Adwords oder eines kostenlosen Auto-Tagging-Tools wie bizible.

Parameter für benutzerdefinierte Kampagnen

Insgesamt gibt es fünf URL-Parameter – utm_source, utm_medium, utm_campaign, utm_content und utm_term – die wie folgt genutzt werden:

Paramater Erforderlich Verwendungszweck Beispiel
utm_source ja Quelle des Traffics utm_source=bing
utm_medium ja Art der Mediums utm_medium=ppc
utm_campaign nein Name der Kampagne utm_campaign=Kampagnenname
utm_term nein Keywords utm_term={Keyword}
utm_content nein Kampagnen-Content utm_content=textlink

Die Parameter utm_source, utm_medium sind für jeden Link obligatorisch. Sie dienen dazu, die Seite zu identifizieren, von der ein Besucher gekommen ist (z. B. eine Suchmaschine) bzw. über welches Medium er dorthin gelangte. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Ergebnis in der organischen Suche (=organic) oder eine bezahlte Anzeige (=ppc) handeln.

Optional sind die Angaben zur Kampagne (utm_campaign) sowie utm_term und utm_content. Je nachdem, ob ich auf Keyword- oder auf Anzeigen-Ebene tracken will, nutze ich entweder utm_term, um bezahlte Keywords zu spezifizieren oder utm_content für contentbezogene Anzeigen, um beispielsweise nachvollziehen zu können, über welchen Link die meisten Besucher auf eine URL kommen.

Eine vollständige URL (ohne utm_content) könnte dann wie folgt aussehen:

https://sixclicks.de?utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=SEA&utm_term={suchmaschinenwerbung}

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 


Pagespeed-Sünden mit Google Analytics ausfindig machen

Die Zufriedenheit der Nutzer mit einer Internetseite wird entscheidend vom Pagespeed beeinflusst, also der Zeit zwischen dem Aufruf und der kompletten Darstellung einer Seite im Browser. Den meisten kann es dabei gar nicht schnell genug gehen; häufig ist die Geduld der Internetnutzer schon nach wenigen Sekunden aufgebraucht. Ist eine Seite dann noch nicht vollständig geladen, wandern sie schnell zur Konkurrenz ab.

Wenn Besucher eine Seite aufgrund niedriger Ladegeschwindigkeiten verlassen, hat dies früher oder später negative Auswirkungen auf wichtige Erfolgskriterien wie die Anzahl der Seitenaufrufe und die Konversionsrate. Eine Verringerung der Ladezeit senkt die Absprungrate und sorgt dafür, dass Besucher länger auf einer Seite verharren. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese eine Konversion in Form eines Kaufes, des Ausfüllens einer Anfrage oder der Registrierung für einen Newsletter tätigen.

Pagespeed wichtiger Ranking-Faktor bei Google

Im Bestreben, den Nutzern nicht nur hochwertige Inhalte sondern auch die benutzerfreundlichsten Seiten anzubieten, nutzt Google den Pagespeed seit 2010 als Ranking-Faktor. Während langsame Seiten Gefahr laufen, Plätze zu verlieren, können schnellere Seiten mit einem besseren Ranking rechnen. Insbesondere bei mehreren Seiten mit vergleichbaren Inhalten werden die langsamsten mit Herabstufungen bestraft. Und Google legt die Latte hoch: Eine Seite gilt erst dann als schnell, wenn ihre Ladezeit unter 1,5 Sekunden beträgt.

Noch stärker als das organische Ranking werden die bezahlten Adwords-Anzeigen durch den Pagespeed beeinflusst. Neben Klickrate, Keyword-Relevanz und Landingpage-Qualität zählt die Ladegeschwindigkeit zu den entscheidenden Adwords-Qualitätsfaktoren. Langsame Landingpages beeinflussen den Qualitätsfaktor negativ, schnelle Seiten erhalten hingegen einen Bonus, der sich sowohl auf die Position als auch die Klickpreise positiv auswirkt.

Verbesserungspotenzial eruieren

Der Ladevorgang einer Internetseite wird grob in das Abrufen der zur Darstellung einer Seite erforderlichen Daten von einem oder mehreren Server(n) und die konkrete Darstellung im Webbrowser unterteilt. Insbesondere die Anzahl der http-Zugriffe, die in erster Linie von den Dateien (CSS, JavaScript, Grafiken usw.) abhängt, die vom Browser geladen werden müssen, beeinflusst die Ladezeit. Je weniger Zugriffe beim Laden einer Seite durchgeführt werden müssen, desto besser für die Ladezeit. Daher sollten die http-Requests durch Komprimierung bzw. Auslagerung von JavaScript- und CSS-Dateien, die Nutzung des Browser-Cachings und die Verwendung von CSS-Sprites soweit wie möglich reduziert werden. Zudem kommt der Serverkonfiguration und der Auswahl des Server-Hosts eine gewichtige Rolle zu.

Google Analytics liefert umfangreiche Daten zum Pagespeed

Bevor man an einer Verbesserung der Ladengeschwindigkeit arbeiten kann, benötigt man verlässliche Zahlen über die Performance einer Domain. Etwaige Pagespeed-Bremsen lassen sich mit Hilfe verschiedener Tools wie YSlow, Pingdom, und Load Impact ermitteln. Mit Pagespeed Insights bietet auch Google ein kostenloses Tool an, mit dem sich die Performance-Daten von Webseiten analysieren lassen.

Zudem hat man in Google Analytics die Möglichkeit, Pagespeed-Sünden auf den Grund zu gehen. Dort kann man unter „Verhalten“ den Punkt „Website-Geschwindigkeit“ abrufen, der zahlreiche Kennzahlen zur Geschwindigkeit einer Domain und ihrer Unterseiten liefert, und diese in anschaulichen Grafiken darstellt. In der „Übersicht“ erhält man unter anderem Daten zur durchschnittlichen Seitenladezeit und zur durchschnittlichen Serverantwortzeit. Die durchschnittliche Seitenladezeit lässt sich zusätzlich nach Browser, Land/Gebiet und Seite filtern. Auf diese Weise erkennt man,

  • wie schnell die Seiten auf den unterschiedlichen Browsern laden,
  • wie die Ladezeit zwischen geografischen Standorten variiert,
  • welche Seiten besonders schnell bzw. langsam sind.

Über die weiteren Unterpunkte „Seiten-Timings“ und „Nutzer-Timings“ bekommt man weitere detaillierte Informationen zur Leistung einzelner Seiten und zur „Website-Nutzung“, wie z. B. die Anzahl der Seitenaufrufe und die Absprungrate. „Nutzer-Timings“ liefert Angaben zu der Leistung einzelner Seitenelemente wie Bilder, Videos und Schaltflächen. Um diese Bericht nutzen zu können, muss dem Tracking-Code ein benutzerdefinierter Timing-Code hinzugefügt werden.

Außerdem lassen sich in Analytics „Empfehlungen zur schnellen Anzeige“ abrufen. Dafür greift Google auf Pagespeed Insights zurück, das einen Pagespeed-Score zwischen 1 und 100 errechnet. Zur Ermittlung des Wertes wird nicht die Geschwindigkeit gemessen, sondern der Umfang, in dem die Ladegeschwindigkeit einzelner Seiten verbessert werden kann. Unterteilt in „Mobil“ und „Desktop“ werden für jede Unterseite einer Domain Vorschläge angezeigt, wie sich die Ladegeschwindigkeit verbessern lässt. Ein Wert von 100 bedeutet, dass keine Verbesserungen nötig sind. Darunter gilt: Je kleiner der Pagespeed-Score, desto größer das Verbesserungspotenzial.


Google AdWords und Google Analytics verknüpfen

Ein funktionierendes SEA Team

Wir nutzen Google Analytics dazu, die Verwaltung und Optimierung der von uns betreuten AdWords-Konten zu dokumentieren und zu evaluieren. Verbindet man Google Analytics mit einem AdWords-Konto, lässt sich nachvollziehen, was geschieht, wenn man an bestimmten Stellschrauben dreht. Werden beide Konten miteinander verknüpft, können Datensätze ausgetauscht werden.

Wie werden die Konten verknüpft?

Die Kontenverknüpfung erfolgt innerhalb des AdWords-Kontos. Unter dem Menü-Reiter „Tools und Analysen“ kann die Option „Google Analytics“ ausgewählt werden. Unter dem Tab „Verwaltung“ kann dann das zu verknüpfende Google-Analytics Konto angeklickt werden. Ziele, die in Google-Analytics definiert werden, können jetzt direkt in das AdWords Konto importiert werden. Auch die ASuwertung der Ziele ist dann in Google Adwords möglich. Die Auswertung verschiedener Ziele sind in den Dimensionen im Keywordbericht oder Anzeigengruppenbericht aufrubar.

Ziele in Analytics zum Importieren anlegen

Die Ziele einer Seite werden auf der Ebene der Datenansicht in Google Analytics festgelegt. Das geschieht unter dem Reiter „Verwaltung“, wo das entsprechende Konto ausgewählt werden kann. Unter „Ziele“ lassen sich einzelne Ziele definieren, die entweder aus einer Vorlage genommen, oder benutzerdefiniert angepasst werden können. Die Vorlagen orientieren sich an den Anforderungen unterschiedlicher Branchen. Entsprechen diese Vorlagen nicht den eigenen Anforderungen, können diese vom Benutzer definiert werden. Mit Hilfe des Organisations-Tools kann überprüft werden, ob die Ziele dem jeweiligen Zweck entsprechend definiert sind. Bei der Zieldefinierung sind unterschiedliche Zieltypen zu beachten:

  • „Ziel“ – Eine bestimmte URL wird geladen
  • „Dauer“ – Zeitspanne, die ein Besuch mindestens dauern haben soll
  • Seiten/Bildschirme pro Besuch
  • Ereignis

 

Dann kann ein Betrag festgelegt werden, der jedes Mal, wenn ein Besucher das entsprechende Ziel erfüllt, dokumentiert wird. Die einzelnen Beträge werden dann addiert und als Zielwert ausgegeben. So können beispielsweise die Kosten je Zielerreichung errechnet werden und die Werbekampagnen auf ROI optimiert werden. Auf diese Weise lässt sich jede Aktion, die von einem Besucher ausgeführt worden ist, beispielsweise in einen Eurobetrag übertragen. So werden vordefinierte Ziele oder Interaktionen von Besuchern bewertet und in Geldbeträgen abgebildet werden.

Ziele in Google Adwords importieren

Der Import der in Google Analytics definierten Ziele wird im AdWords Konto auf der Seite „Conversions“ durchgeführt. Hier erscheint eine Benachrichtigung, dass die entsprechenden Daten aus dem Analytics Konto importiert werden können. Es können nach der Verknüpfung einige Tage vergehen bis die Importmöglichkeit im AdWords Konto angezeigt wird. Ist dies geschehen können in der Conversion-Tracking-Tabelle unter der Option „Aus Google Analytics importieren“ die gewünschten Ziele ausgewählt werden. Die Dokumentation beginnt mit dem Klick auf den „Importieren“-Knopf. Daten, die aus der Zeit vor dem Import stammen werden nicht mehr berücksichtigt. Nach etwa zwei weiteren Tagen werden die entsprechenden Ziele auf der „Conversion“-Seite und in den AdWords-Berichten angezeigt, sofern Ziele durch Ihre AdWords Werbung erreicht wurden.

Mit Google Analytics den Erfolg von AdWords-Werbung messen

Mit Hilfe von Google Analytics können wir nachvollziehen, über welche Anzeige ein Besucher auf eine Seite gelangt ist, wie lange er sich dort aufgehalten hat und welche Aktionen durch Ihn ausgeführt worden sind. So lässt sich feststellen welche Anzeigen bzw. Keywords gut funktionieren und ob die Besucher das finden, was sie gesucht haben. Springen viele Besucher nach kurzer Zeit ab, ist das ein Indiz dafür, dass Ihre Erwartungen nicht erfüllt worden sind. Hier gilt es mit entsprechenden Optimierungsmaßnahmen anzusetzen. So werden das Analysewerkzeug Google Analytics und die Werbeplattform Google AdWords ein echt starkes SEA Team.


Auswirkung angebotener Zahlungsarten auf Conversionrate und Kaufabbrüche

Shopbetreiber stellen häufig im Controlling ihrer Webseite fest, dass potentielle Käufer den Kauf nach dem Warenkorb abbrechen, also an dem Punkt wenn der Einkauf im Kopf schon getätigt worden ist und es nun um die Zahlungsart geht. Dies ist ein entscheidender Punkt in der Kaufabwicklung. Ist ein potentieller Käufer nicht absolut sicher das gewählte Produkt kaufen zu wollen kann eine nicht erfüllte Erwartung an die mögliche Zahlweise zum Kaufabbruch führen.

Die 5 gängigsten Zahlungsweisen in Online Shops

  1. Kauf auf Rechung
  2. Paypal
  3. Lastschrift
  4. Überweisung
  5. Kreditkarte

Jede Zahhlungsweise hat entweder für den Käufer oder für den Shopbetreiber einen Vorteil. Die Ansprüche gehen auseinander und es kommt seitens des Käufers zum Kaufabbruch, wenn die von ihm favorisierte Zahlungsweise, nahezu immer der Kauf auf Rechnung nicht angeboten wird. Bei  Überweisung dauert es zu lange bis die Ware beim Kunden ankommt (Laufzeit der Überweisung, Registrierung Zahlungseingan, dann erst Versand der Ware) und die anderen Zahlweisen verlangen ein gewisses Grundvertrauen ins System. Für den Käufer ist und bleibt der Kauf auf Rechnung die beliebteste Variante. Gemäß einer aktuellen Studie (statista.com meistgenutzte Zahlungsverfahren) nutzen 45% der Käufer in Online Shops wenn sie angeboten wird die Zahlungsweise Rechnung, 35% nutzen die Überweisung per Vorkasse und mit 23 % liegt Paypal auf Platz 3, Lastschrift, Kreditkarten, Sofortüberweisung und Nachnahme teilen sich die hinteren Ränge der Statistik.

Angebot und Nachfrage der Zahlungsweisen

Als Käufer ist der Kauf auf Rechnung ohne Risiko. Bei erhalt der Ware liegt die Rechnung bei. Der Käufer kann die Ware prüfen und evtl. zurücksenden. Bei Bezahlung per Vorkasse oder Paypal haben Käufer Angst ihr Geld nicht zurück zu bekommen, wenn sie die Ware zurückgehen lassen. Das Risiko liegt also beim Verkäufer. Bietet er den Kauf auf Rechnung an, wird er weniger Kaufabbrüche feststellen. Dafür bleibt das Risiko des Zahlungsausfalls beim Shop. Leider gibt es immer wieder Käufer, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen, weswegen Shopbetreiber mit dem Kauf auf Rechnung weiterhin vorsichtig sind. Lohnt sich das Risiko Zahlungsausfall in der Gegenüberstellung zum Umsatzverlust durch Kaufabbrüche?

Paymorrow ist eine von vielen Möglichkeiten seinen Kunden im Shop die Zahlungsweise Rechnung anzubieten ohne dabei das Risiko Zahlungsausfall zu tragen. Paymorrow übernimmt die vollständige Zahlungsabwicklung und Zahlt den Kaufpreis abzüglich der Bearbeitungsgebühr nach dem Kauf umgehend an den Shopbetreiber aus. Zufriedene Kunden ohne Risiko gegen eine kleine Gebühr.

Paypal wird nicht von allen akzeptiert

Paypal wird laut Statistik der Online Einkäufe immer häufiger genutzt. Das System ist sicher und erfreut sich wachsender Beliebtheit. 15 Millionen deutsche Paypal Konten wurden in 2010 erreicht, Tendenz weiter steigend. Die oben genannte Statistik belegt aber auch, dass wir noch immer nicht so weit in der online Entwicklung vorangekommen sind wie diejenigen, die täglich mit dem Internet arbeiten es gerne hätten. Noch immer gibt es gerade ältere User im Internet, die kein Paypal Konto besitzen und einem Kauf per Kreditkarte oder Lastschrift erst recht nicht trauen.

Häufige Kaufabbrüche nach dem Klick auf die Kasse können ihren Grund demnach in den angebotenen Zahlungsweisen haben. Eine Umstellung der Zahlungsweisen auf bei Käufern beliebte Methoden wirkt sich oft positiv auf die Conversionrate aus, sollte jedoch vorher genau durchgerechnet werden. Die Daten aus Google Analytics zur Warenkorbhöhe und Abbruchrate im Shop sind an dieser Stelle überaus hilfreich bei der Entscheidungsfindung.

Mit guten Webcontrolling lassen sich Kaufabbrüche dahingehend untersuchen. Neben fehlenden Zahlungsweisen können auch zu hohe Versandkosten oder unübersichtliche Formulare ein Grund für Kaufabbrüche sein. Das sicherste Mittel um den Grund zu erfragen ist immer noch den Kunden direkt ( z.B. über ein Pop-up) zu fragen warum er den Shop jetzt verlassen möchte.


Statistik belegt: E-Commerce Umsatz steigt auf 25 Milliarden Euro in 2011

Statistisch belegt ist der E-Commerce Umsatz in Deutschland im Jahr 2011 zum ersten Mal über die 25 Milliarden € Grenze angestiegen. Das ist eine  Zahl die in keinem handelsüblichen Taschenrechner angezeigt werden kann. Schaut man sich die Vergangenheit des E-Commerce an so hat vor 12 Jahren mit 1,25 Milliarden € die Branche gerade mal über den Tellerrand geschaut. Welche Branche kann schon von sich behaupten in 10 Jahren ihren Umsatz zu verzwanzigfachen?

Kein Wachstum ohne Analyse und Auswertung

Jeder Webseitenbetreiber freut sich wenn er diese Zahlen sieht. Wenn es in den nächsten Jahren so weiter geht hat macht man z.B. mit einem Online Shop der jetzt 1000€ Umsatz pro Jahr macht in 10 Jahren 20.000€ Umsatz, jedenfalls wenn man der Statisk glaubt und daran voll partizipiert. Mit dem E-Commerce Tracking in Google Analytics kann jeder Webseitenbetreiber die Umsätze der auf der Webseite gemachten Käufe statistisch erfassen und tracken ohne jeden Kauf einzeln erfassen zu müssen.

Der E-Commerce Bericht berechnet folgende Werte anhand der im Shop getätigten Käufe.

[academy_color]

  1. Umsatz ( Berechnet aus den Wert der Käufe)
  2. Conversion Rate ( Berechnet aus den Besucherzahlen und den getätigten Käufen
  3. Transaktionen (Anzahl der tatsächlichen Käufe)
  4. durchschnittlicher Auftragswert (schnitt aus Umsatz und Transaktionen)

[/academy_color]

Die Analytics E-Commerce Funktion stellt alle Daten in Echtzeit sofort zur Verfügung, gesparte Zeit die in die Auswertung der Daten und in die Suchmaschinenoptimierung fließen kann. Weiter Werte aus dem Tool sind eine Produktübersicht die zeigt welche Produkte in welchen Mengen gekauft wurden,  und noch zwei Daten, die für die Optimierung eines Shops nahezu unabdingbar sind:

Besuche bis Kauf: Dieser Wert gibt an wie oft ein Besucher den Shop aufgerufen hat bis er einen Kauf getätigt hat. Daran lässt sich ein Verkaufszyklus erkennbar machen.

Zeit bis Kauf: Die erfasste Zeit gibt an wie lange ein Käufer auf dem Shop vom ersten aufrufen bis zum Kauf unterwegs war. Dieser Wert ist wichtig um den Weg eines Kunden im Shop zu optimieren, denn je länger ein Besucher im Shop unterwegs ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Shop ohne Bestellung verlässt, weil er nicht findet wonach er sucht.

Fazit: Den Umsatz und die Conversion Rate kann man evtl. noch per Hand ausrechnen, da jeder Shopbetreiber die Funktionen von Google Analytics nutzen sollte um seine Besucherquellen analysieren zu können ist die Einrichtung der E-Commerce Funktion ja doch wohl eher pro forma anzusehen. Alle Daten der Conversions werden mit einem Klick ersichtlich und auswertbar.


Google Search Console Daten Interpretieren

Im Artikel Kein Blindflug SEO dank Webmaster-Tool Anbindung habe ich eine Übersicht der von der Google Search Console für Webseitenbetreiber zur Verfügung gestellten Möglichkeiten zur Analyse und Konfiguration einer Webseite vorgestellt. Heute möchte ich auf einige der Analysetools genauer eingehen.

Der Punkt “Ihre Website im Web“ der Google Webmaster-Tools liefert wichtige Daten für die Suchmaschinenoptimierung. Für alle die eine Optimierung betreiben, um über die organischen Suchergebnisse Besucher zu bekommen, ist der Punkt Suchanfragen ein Lieferant für wichtige Keywords. Es wird aufgelistet bei welchen Suchanfragen in der Google Suche die eigene Domain einen Platz in den Suchergebnissen erhalten hat.

Die Optimierung ist immer ein Prozess, der mit der Erfassung der aktuellen Situation beginnt.

Suchmaschinenoptimierung Prozess Darstellung

Google Webmaster Tools Daten eingrenzen

Zunächst muss der Zeitraum (oben rechts – Start- und Enddatum) bestimmt werden,  für den die Suchanfragen angezeigt werden sollen. Hierüber kann man z.B. jede Woche neu die Daten erfassen und diese mit einander vergleichen. Über mehrere Wochen hinweg erkennt man in wieweit sich Veränderungen der Domain auf die Impressionen innerhalb der Suchergebnisse auswirken.

In einer Grafik wird der Verlauf der täglichen Impressionen angezeigt. Hier kann z.b. entnommen werden ob es Veränderungen im Wochenverlauf gibt. Wird eine Seite z.B. am Wochenende öfter innerhalb der Suchergebnisse aufgeführt als an Werktagen? Verändern sich die Impressionen vom Monatsanfang zum Monatsende hin?

Was kann daraus geschlossen werden? Macht es z.B. Sinn die Anzeigen einer Adwords Kampagne die parallel läuft Zeitlich entsprechend einzugrenzen? Werden nur am Wochenende Neuerungen an der Domain vorgenommen? Solche Fragen muss man sich stellen, wenn eine Optimierung angestrebt wird.

In einer Tabelle werden unterhalb der Grafik die Suchanfragen(Phrases) zu denen die Domain angezeigt wurde in einer Liste angezeigt. Dieser Liste kann entnommen werden wie viele Impressionen zu einer Suchanfrage erfolgt sind. Je höher die Anzahl der Impressionen ist, umso größer ist die Relevanz der Domain zu einem Keyword. Die Klicks auf das angezeigte Suchergebnis zu einer Suchanfrage werden in einer weiteren Spalte angezeigt.

Wird die Domain zu einem Keyword z.B. 100 mal auf  den TOP 10 angezeigt, ohne dass Klicks auf das Suchergebnis erfolgen, ist eine Optimierung des angezeigten Snippets zu empfehlen.

Positionen in den Suchergebnisseiten ermitteln

Weitere wichtige Daten liefert die Spalte  “Duchschn. Pos.“! Wo befindet sich die Domain innerhalb der Suchergebnisse durchschnittlich? Mit welchen Keywords steht man in den Top 50, Top 20 oder in den Top 10? Dieser Spalte lassen sich die Potentiellen Keywords entnehmen die es zu optimieren gilt um die Besucherzahlen positiv zu beeinflussen.

Über den Button Filter (oben links) lassen sich die Daten weiter verfeinern. Ohne Filter werden alle Ergebnisse zusammen dargestellt. Für eine Domain die viele Bilder enthält kann ein Filter zur Bildersuche gesetzt werden. Schnell werden mit einer Auswertung der Google Webmaster Tool Daten weitere Potentiale und Wege deutlich eine Domain zu optimieren.

Gerne beantwortet das Team von sixclicks – active media aus Gladbeck Ihre Fragen zur Nutzung und Auswertung der Google Webmaster Tools.