Link, Hyperlink, Verweis – Was bedeuten diese Begriffe?

Was genau ist der Unterschied zwischen Links, Hyperlinks, Verweisen, internen und externen Links? Wie viele interne Links sollte man aus SEO-Sicht pro Website einbauen? Ab wann werden es zu viele interne Links? Und was ist überhaupt Linkjuice? Antworten auf Fragen, die uns als SEO-Agentur häufig erreichen.

Ein wichtiger Faktor für Google sind Empfehlungen anderer Internetseiten. Diese Empfehlung heißen Hyperlinks oder auch Verweise zu anderen Internetinhalten („Links“) und sind häufig als unterstrichene Worte innerhalb eines Textes oder in der Fußnote einer Website zu erkennen. Ein klassisches Beispiel von einem Link ist dieser hier: https://sixclicks.de

Bei dem Thema herrscht bei vielen Nutzern, auch bei Profis, Unklarheit. Als SEO-Agentur erreichen uns fast täglich Fragen wie:

  1. Was sind interne Links?
  2. Was sind interne und externe Links?
  3. Wie viele interne Links pro Seite?
  4. Wie wichtig sind interne Links?
  5. Was ist Linkjuice?

Was sind interne Links?

Interne Links verknüpfen Inhalte auf ihrer Website. Beispiel: Ein Blogartikel verweist auf einen anderen. Auch das Menü Ihrer Site besteht (meistens) aus internen Links. Sie sind wichtig für das Suchmaschinen-Ranking, aber bei weitem nicht so wichtig wie externe Links.

Was sind interne und externe Links?

Interne Links sind Verknüpfungen innerhalb Ihrer Webinhalte. Die Navigation einer Website beispielsweise besteht im Regelfall zu 100% aus internen Links. Externen Links sind Verknüpfungen, die von Ihrer Website zu anderen gehen oder umgekehrt; man versteht sie auch als Empfehlungen.

Wie viele interne Links pro Seite?

Aus Faustregel gilt: Verwenden Sie nicht mehr als 200 interne Links pro Website. Mit dem Limit will Google Manipulationen vorbeugen. Die Zahl ist allerdings nicht in Stein gemeißelt, sie hängt auch davon ab, wie stark die externen Links sind.

Wie wichtig sind interne Links?

Interne Links können das Ranking einer Seite positiv beeinflussen. Je mehr, desto besser wird die Seite zu den verwendeten Keywords ranken – allerdings nur dann, wenn auch die externen Links stark sind. Auf sich allein gestellt, wirken interne Links kaum.

Wie wichtig sind interne Links

Was ist Linkjuice?

Als Linkjuice wird der positive Effekt beschrieben, den ein interner oder externer Link auf das Ranking der Zielseite haben kann. Die Zielseite erhält beispielsweise durch einen Textlinks Linkjuice zu den Keywords im Link selbst.

Ein Beispiel für Linkjuice: Interne Links – diese Zielseite bekommt nun von diesem Blogbeitrag Linkjuice zum Keyword „Interne Links“.

Von großem Nachteil ist es, wenn eine Seite gar keine internen Links erhält. Diese Seiten nennt man Verwaiste Seite oder auch Orphan Pages. Sie entstehen durch Fehler oder als Provisorium. In der Regel bewerten Suchmaschinen diese Seiten als schlecht, wodurch das ganze Ranking einer kompletten Website leiden kann.

Arten von Links – Vielfalt mit unterschiedlicher Wirkung

Es gibt nicht nur Text-Links, sondern viele verschiedene Arten von Links. Am geläufigsten sind Text- & Bild-Links. Die unterschiedlichen Arten von Links haben verschiedene Eigenheiten und Potenziale, die die Gewichtung in der Optimierung für Suchmaschinen beeinflussen:

Textlinks

Textlinks kann man in viele Sparten und Kategorien aufteilen. Beispielsweise: wo der Link auf einer Internetseite gesetzt worden ist, wie häufig er auf der Seite auftaucht und ob er direkt zu Ihrer Seite verweist oder über eine Umleitung auf Ihre Seite führt.

Wer ein wenig im Internet surft, kennt diese Links, bei denen eine neue Seite in Ihrem Internetbrowser geöffnet wird, sobald der Link angeklickt worden ist. Häufig sind bei solchen Seiten das Logo des Unternehmens und eine Nachricht zu sehen, die Sie darauf hinweist, dass Sie in wenigen Augenblicken zu Ihrer gewünschten Seite weitergeleitet werden.

Bei der Kategorisierung von Links sind Betreibern von Internetseiten (auch: „Webmaster“) keine Grenzen gesetzt.

Die häufigsten Textlinks innerhalb der Suchmaschinenoptimierung sind Content- oder Footerlinks.

Bildlinks

Verweise, die häufig nicht erkannt werden, sind Bilder, die direkt mit bestimmte Inhalten im Internet verknüpft sind. In neun von zehn Fällen, zeigt die Erfahrung, werden Bildlinks zur internen Verlinkung genutzt, um Bilder auf anderen Seiten vergrößert darzustellen oder um mit dem Bild dem Nutzer eine bestimmte Handlung zu vereinfachen.

Ein Beispiel wäre es, einen Verweis zu einem Produkt zu setzen, welches auf dem Bild abgelichtet ist.

Bildlinks werden nur selten für externe Links eingesetzt. Für die Suchmaschinenoptimierung sind externe Bildlinks kaum wichtig, außer in einigen Nischen.

Verwenden Sie maximal 200 Links je Website

Die Gewichtung von Textlinks und Bildlinks in der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist kein für immer festgeschriebener Workflow und so vielfältig, dass man in nur ganz wenigen Fällen zur Qualitätssicherung mit einer „Laborumgebung“ arbeiten kann.

Unser Fazit zur Gewichtung von Links:

Für eine gute Optimierung benötigt man im Regelfall alle Typen und Arten von internen Links, um der Suchmaschine zu zeigen, dass man Nutzer auf seiner Internetseite haben möchte. Dies geschieht am besten, indem man eine gesunde Mischung von Links setzt. Einige davon sollten Bildlinks und andere wiederum In-Content-Links sein. Die Mischung der einzelnen Links macht den SEO-Erfolg.

Die Reihenfolge der Links sortiert nach Gewichtung (von unbedeutend zu bedeutend):

  1. Bildlink
  2. Footerlink
  3. Contentlink

Achten Sie auf die Keywords – auf den Ankertext!

Vor allem bei der Gestaltung von internen Links, aber auch bei externen, sollten Sie auf die Keywords achten, die im Link selbst enthalten sind. Diese „klickbaren“ Textpassagen nennt man Ankertext.

Ein Klassiker ist „Lesen Sie hier weiter“ oder ähnliche Formulierungen. Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Die verlinkten Inhalte erhalten Linkjuice zu den Worten „Lesen Sie hier weiter“. Die Inhalte sollten aber zu ihren eigenen Keywords ranken. Besser sind Formulierungen, die auf die Inhalte eingehen.

Faustregel: Halten Sie sich beim Formulieren von Ankertext an die Überschrift der Ziel-Inhalte.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde zum ersten Mal am 13. November 2009 veröffentlicht. Wir haben ihn aktualisiert und redaktionell aufgewertet.

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