Mobile Apps erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit Adwords-Anzeigen in Apps können Werbetreibende von deren Reichweite profitieren.

Für einen Großteil der Smartphone- bzw. Tablet-Nutzer gehören Apps längst zum Alltag, von vielen werden sie häufiger genutzt als herkömmliche Webseiten. Neben App-Anbietern hat auch die Werbeindustrie das Potenzial mobiler Apps erkannt. Laut einer Studie des Netzwerkes für mobile Werbung, InMobi, hat In-App-Advertising Werbung im mobilen Web bereits im Jahr 2012 überholt, als die Impressionen bei der In-App-Werbung anderthalbmal höher lagen. Diese Tendenz dürfte sich in den vergangenen zwei Jahren mit der ständig wachsenden Anzahl von Smartphones und Tablets fortgesetzt haben.

Seit einiger Zeit bietet auch Google Adwords-Nutzern die Option, ihre Anzeigen in Apps zu schalten. Ohne großen Zusatzaufwand ist es so möglich, potenzielle Kunden über eine reichweitenstarke Plattform gezielt anzusprechen und die Sichtbarkeit der eigenen Anzeigen zu vergrößern.

Anzeigen in den gewünschten Apps platzieren

Die In-App-Werbung mit Adwords kann in Kampagnen der Typen „Suchnetzwerk mit Displayauswahl“ oder „Displaynetzwerk“ geschaltet werden. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man überlässt Adwords die Schaltung seiner Anzeigen in passenden Apps oder wählt eine bestimmte App-Kategorie aus, um die gewünschte Zielgruppe mit passenden Inhalten zu erreichen. Mit der Standardoption „Alle Funktionen“ beim Erstellen einer Kampagne werden Anzeigen automatisch in Apps aus dem Google Play Store, dem Apple App Store oder dem Windows Phone Store geschaltet, sobald ein Placement für mobile Apps mit der Ausrichtung der Kampagne übereinstimmt.

Im Sinne einer zielgerichteten Werbung lassen sich die App-Anzeigen im Displaynetzwerk anhand folgender Kriterien ausrichten:

  • Gerätetyp
  • Betriebssystem
  • Mobilfunkanbieter
  • Sprache
  • Region

Zudem hat man die Möglichkeit, Kampagnen auf bestimmte Kategorien auszurichten, um die anvisierte Zielgruppe im richtigen Kontext zu erreichen. Diese Kategorien (z. B. „Wirtschaft“, „Sport“ oder „Unterhaltung“) entsprechen den Kategorienamen im jeweiligen App-Store. Für eine weitere Präzisierung der Anzeigenschaltung können Apps, in denen die Werbung platziert werden soll, direkt ausgewählt werden.

Umgekehrt besteht im Displaynetzwerk unter „Kampagnenausschlüsse“ die Möglichkeit, In-App-Werbung in Adwords komplett auszuschließen. Dazu muss unter „Placements“ „adsenseformobileapps.com“ eingetragen werden.

Gebotsstrategie und Werbeformate

Unter „Placements“ werden die App-Kategorien und Apps angezeigt, die für die Schaltung der Anzeigen ausgewählt wurden. Darüber hinaus erhält man dort eine Übersicht, in welchen Apps die eigenen Anzeigen tatsächlich geschaltet wurden.

Die einzige Gebotsoption, die für das In-App-Advertising mit Adwords zur Verfügung steht, ist das bekannte CPC-Modell. Wie bei herkömmlichen Adwords-Anzeigen zahlt man also nur, wenn eine Anzeige angeklickt wurde. Eine Impression alleine erzeugt keine Kosten. Bei den Werbeformaten kann man zwischen Text-, Bild- und Videoanzeigen wählen, wobei für die Textanzeigen die gleiche Zeichenanzahl gilt, wie für reguläre Textanzeigen im Displaynetzwerk.

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