Facebook hat vor kurzem ein Social-Publishing-PlugIn für WordPress veröffentlicht, das etwa 17 Prozent der bekanntesten Webseiten unterstützt. Deren Installation in der weit verbreiteten Blogsoftware erlaubt es Redaktionen, nicht nur den Blog, sondern gleichzeitig unternehmens-eigene Facebook-Seiten zu beschreiben. Die Integration von Social Media in die tägliche Arbeit wird so bereits Bestandteil der Produktion von Corporate Content.

Cross-Publishing mit Social-Media-Einbindung

Das Prinzip des Cross-Publishing ist im Social-Media-Bereich durchaus bekannt. Bereits bei Microblogging-Diensten wie Hootsuite.com konnten Redakteure ihre Texte nicht nur als Tweets, sondern gleichzeitig in andere Social-Media-Kanäle wie Facebook schreiben, auch in mehrere Facebook-Seiten. Ein solches Redaktionssystem beschleunigt die Redaktionsarbeit, indem es das Öffnen der weiteren Redaktionszugänge und wiederholte Eingaben des Textes überflüssig macht. Neu ist dagegen die Anbindung des größten Social Networks an die populäre Software auch vieler Corporate Blogs und bestimmte Details der Anbindung.

Corporate Blog und Facebook-Seiten in einem Arbeitsgang redigieren

Die Installation des Facebook-PlugIns ist WordPress-typisch unkompliziert und erfordert keine Programmierkenntnisse. Nach der Installation müssen lediglich einige Häkchen gesetzt werden, um die erwünschten Verbindungen zwischen der Redaktionsfläche des Blogs und den eigenen Facebook-Seiten herzustellen. Mit dem nun zur Verfügung stehenden Editionsmenü können nicht nur die Timelines der Facebook-Seiten des Unternehmens beschrieben werden, sondern auch die Timelines bestimmter Fans, die so als Multiplikatoren genutzt werden können. Der Text kann dabei verändert, geteast und mit einem Kommentar versehen werden.

Kommunikation auf Facebook auslagern

Diverse im PlugIn enthaltene Widgets ermöglichen neben dem eigentlichen Social Publishing eine umfassendere Einbindung von Facebook-Funktionalitäten in den Corporate Blog, andererseits aber auch die Auslagerung der ja oft unübersichtlichen Kommunikation nach Facebook. Auf Kommentare zu einem Blogartikel/-post kann dann gezielt in den entsprechenden Facebook-Bereich verlinkt werden. Corporate Content und Social Media bleiben auf diese Weise „sauber“ getrennt.

Fazit: Crosspublishing wird für Bloger und Redaktuere bei ständig wachsender Anzahl der Kommunikationskanäle ein wichtiger Prozess, den es in der nächsten Zeit stark zu optimieren gilt. Das Zentrum der Redaktion, in diesem Fall ein Blog, sollte alle Möglichkeiten der Verteilung von Informationen zentral steuern können! WordPress ist hier sehr gut aufgestellt. Content Management Systeme wie Redaxo, Contao oder Typo3 haben hier noch Nachholbedarf!

Zum Seitenanfang