Gestern wurden  die Vor- und Nachteile einer Google Adwords Kampagne dargestellt. Heute nehme ich die Google Shoppingsuche etwas in den Fokus.

Eingeführt wurde Google Shopping (damals noch als Google Produktsuche) im Jahr 2007 in der deutschen Version von Google. Damit wurde ein neuer Suchindex, für zum Verkauf stehende Produkte geschaffen. Google setzt einzelne Produkte aber nicht automatisch in den Suchindex. Als Shopbetreiber muss man selber aktiv werden und dafür sorgen, dass die Produkte aus dem eigenen Shop in der Shoppingsuche erscheinen.

Der Bereich der Shoppingsuche ist aus zwei Aspekten besonders interessant. Zum einen gibt es einen Anteil der Google Nutzer, der den Index Shopping bewusst auswählt, wenn ein Produkt zum Kauf gesucht wird. Zum anderen erscheinen Ergebnisse aus der Produktsuche in der so genannten Onebox innerhalb der Suchergebnissen auf der ganz normalen Google Suchergebnisseite aus dem Webindex.

Konto eröffnen und Produkte an Google kommunizieren

Um Produkte eines Shops mit aufzunehmen, muss eine Produktdatei erstellt und bei Google hochgeladen werden. Die Übermittlung erfolgt über einen Daten-Feed. Ein solcher Daten-Feed ist eine Datei in der alle zu einem Produkt wichtigen Daten hinterlegt werden. Die Produkt-ID, der Titel der zum Produkt ausgegeben werden soll, eine Beschreibung sowie der Preis und ein Produktbild können über den Daten-Feed an Google übermittelt werden. Der Daten-Feed kann z.B. als Exeldatei erstellt werden und muss dann nach gewissen, von Google vorgegebenen, Richtlinien formatiert und ausgerichtet werden. Hier kann man als Anfänger schon mal schnell an seine Grenzen kommen. Hat man die Daten jedoch an Google übermittelt werden die Produkte ab sofort mit in der Google Produktsuche angezeigt.

Jetzt gilt es das Ranking innerhalb der Produktsuche zu verbessern. Der Googlenutzer kann innerhalb der Shoppingsuche eine Auswahl treffen ob die Ergebnisse nach “Preis Aufsteigend“, “Preis Absteigend“ oder nach “Relevanz“ angezeigt werden sollen. Den Angesetzten Preis für ein Produkt sollte man zunächst beibehalten. Erst einmal gilt es die Relevanz der Anzeigen durch Optimierung zu verbessern, wodurch das Ranking der Produkte in der Produktsuche steigt.

Google Shoppingsuche

Veränderungen an die Shoppingsuche melden

Wichtig ist, dass jede Veränderung in der Produktaufstellung im Shop, jede Preisänderung etc. sofort auch an Google über einen aktualisierten Daten-Feed gemeldet werden muss. Es ist also nicht damit getan den Feed einmal an Google zu senden. Außerdem bringt die Shopping Suche erst dann viele Besucher, wenn man mit seinen Produkten innerhalb der Produktsuche auch weit vorne angezeigt wird, bestenfalls auf der ersten Suchergebnisseite. Und schon ist es nötig Optimierungen am Datenfeed, an den Produktbeschreibungen und an der Titelauswahl der einzelnen Produkte zu betreiben. Nachdem die Anbindung an die Google Shoppingsuche erfolgt ist können die Produkte auch an weitere Produktsuchen angebunden werden die im Internet angeboten werden. Jede Anbindung ist eine weitere Quelle um Besucher in einen Onlinie-Shop zu leiten.

Wer da nicht selber am Ball bleiben kann, dem sind wir gerne eine Hilfe. Wir helfen bei der Anbindung an die Shoppingsuche und weitere Produktsuchmaschinen. Wir geben Vorschläge zur Überwachung und Optimierung und stehen beratend bei nötig gewordenen Veränderungen zur Seite.

Mein Fazit: Das Anbinden an die Google Shoppingsuche erfordert ein gewisses technisches Verständnis für Daten-Feeds und Formatierungen. Da über die Onebox die Ergebnisse der Shoppingsuche auch in der klassischen Google Suche mit angezeigt werden liegt hier ein hohes Potential um Besucher in einen Shop zu leiten. Jedoch muss jede Veränderung im Shop auch an Google kommuniziert werden.

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