So finden Internetseiten ihren Weg in den Google-Index!

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum eine Website nicht bei Google gefunden wird. Dies kann damit zusammenhängen, dass Google die Seite als qualitativ minderwertig betrachtet bzw. Verstöße gegen die Webmaster-Richtlinien festgestellt hat. Es kann allerdings auch sein, dass Google überhaupt nicht weiß, dass die Seite überhaupt existiert. Viele gehen nach wie vor davon aus, dass Google jede Internetseite kennt, sobald sie online ist. Man muss dem Googlebot, der das Internet ständig nach neuen und aktualisierten Seiten durchforstet, jedoch zunächst auf die Sprünge helfen, damit eine neue URL indexiert wird. Die Aufnahme in den Google-Index ist Voraussetzung dafür, über die Google-Suche gefunden werden zu können.

URL über die Webmaster-Tools anmelden

Eine Möglichkeit, von Google wahrgenommen zu werden, ist es, den Anmeldeservice der Suchmaschine zu nutzen. In den Webmaster-Tools kann man neue URLs an den Index senden. Diese Option findet sich etwas versteckt unter dem Menüpunkt „Crawling“. Dort wählt man „Abruf wie durch Google“ und gibt in dem Textfeld die URL der Seite ein, die indexiert werden soll. Durch einen Klick au „Abrufen“ ruft Google die angegebene Adresse ab und aktualisiert den Abrufstatus. Dieser Vorgang kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Wenn dann „Erfolgreich“ als Abrufstatus angezeigt wird, erscheint der Button „An Index senden“, über den man Google mitteilen kann, dass die entsprechende URL indexiert werden soll. Anschließend wird noch abgefragt, ob man nur die angegebene URL oder die URL und alle verlinkten Seiten einreichen will.

Zudem steht für registrierte Nutzer der Webmaster-Tools nach wie vor die Funktion „Submit URL“ zur Verfügung. Hier kann man einfach eine URL eintragen und direkt an Google übermitteln. Die Sache hat jedoch einen Haken: Google kann nicht garantieren, dass jede eingereichte URL tatsächlich im Index und damit in den Suchergebnissen erscheint.

Links führen den Googlebot auf neue Seiten

Man kann sich also nicht sicher sein, auf diesem Wege tatsächlich in den Index aufgenommen zu werden. Die große Mehrheit gelangt sowieso auf andere Weise in die Google-Suchergebnisse: Links. Mit diesen verschafft man nicht nur Nutzern Zugang zu der jeweiligen Seite, sondern auch dem Googlebot, der auf seinem Weg durchs Netz sowohl internen als auch externen Links (Backlinks) auf bereits indizierten URLs folgt, um neue Seiten im Netz aufzuspüren. Sollte einer bestehenden, bereits indizierten Website nur eine neue Unterseite hinzugefügt werden, reicht es, diese intern zu verlinken. Denn Seiten, die einmal in den Index aufgenommen wurden, werden in regelmäßigen Abständen automatisch vom Googlebot gecrawlt und nach neuen Inhalten durchsucht.

Beim Launch einer komplett neuen Domain benötigt man Backlinks von indizierten Seiten, um selbst in den Index aufgenommen zu werden. Wenn man es schafft einen Link auf einer anderen Website zu platzieren, wird der Googlebot über diesen beim nächsten Crawlen der Seite auf die verlinkte Seite stoßen und diese in den Index aufnehmen. Backlinks lassen sich auf unterschiedliche Weise generieren. Mit einer neuen, noch unbekannten Seite hat man es tendenziell schwer, auf anderen, etablierten Seiten verlinkt zu werden. Vielleicht kann man jedoch Kontakte zu anderen Webseitenbetreibern nutzen, um sie um einen Link auf die eigene Startseite zu bitten. Alternativ kann man Links zu seiner Seite in einem sozialen Netzwerk oder in einem Forum posten, um eine neue Website sowohl den Nutzern als auch dem Googlebot bekannt zu machen. Wenn dann noch die Inhalte der Seite stimmen, kann man sich vielleicht schon bald über gute Rankings bei Google freuen.

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