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In 2 Schritten den Erfolg Ihrer AdWords Bannerwerbung signifikant steigern

Wir verraten euch, wie man bei der Bannerwerbung im Internet eine große Streuung vermeidet und systematisch Anzeigen schalten kann, ohne sich von Beginn an einzuschränken.

Wie man gezielt Keywords aus Suchnetzwerk-Kampagnen ausschließt, hat Stefan bereits erläutert. Doch welche Optionen hat man im Displaynetzwerk, um die Anzeigen gezielter zu platzieren?

Am Anfang einer jeden Displaykampagne sollte man sich überlegen, für wen diese Anzeigen überhaupt gedacht sind. Will man einfach seine Markenbekanntheit steigern? Hat man bereits eine klar definierte Zielgruppe? Wichtige Fragen, die es zu klären gilt!

Themen, Keywords oder Placements?

Innerhalb des AdWords Displaynetzwerks hat man neben dem Bestimmen von Keywords die Möglichkeit, passende Themen oder Placements (Websites) auszuwählen. Wählt man Keywords oder Themen aus, so gibt man die Verantwortung für die Anzeigenschaltung an Google weiter.

Wählt man beispielsweise „Haus und Garten“ als Thema bzw. Keyword, so hat Google bereits dazu passende Websites für ihre Anzeigen parat. Schaltet man bereits Anzeigen im Suchnetzwerk, so lassen sich diese Keywords einfach übernehmen.

Möchte man jedoch direkt etwas gezielter arbeiten, kann man sich die Rosinen unter den Websites herauspicken und diese sofort selber bestimmen. So hat man zwar die Gefahr, einige relevante Websites zu übersehen, jedoch ist die Streuung und somit die Gefahr unnötiger Kosten auf ein Minimum reduziert.

Wo Anzeigen ausgeliefert wurden

Ist die Displaykampagne live geschaltet, kann man nach kurzer Zeit einsehen, auf welchen Websites die Anzeigen ausgeliefert wurden.

Hat man sich dafür entschieden, Google die Auswahl der Placements zu überlassen, findet man hier eventuell einige Überraschungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Liste in regelmäßigen Abständen durchzugehen und die Placements zu selektieren.

Placement im AdWords System ausschließen

Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Websites geziehlt ausschließen

YouTube Kanäle und Apps als Placements ausschließen, um die Anzeigenschaltung zu verhindern.

Hat man sich erstmal angesehen, wo überall die eigenen Displayanzeigen platziert wurden, ist der nächste Schritt das Selektieren und Ausschließen der unpassenden Placements. Hierzu nutzt man die Placement-Ausschlusslisten, um auch bei größeren Mengen an Daten den Überblick zu behalten.

placement ausschlussliste adwords

In dieser Liste hat man die Möglichkeit, vorher bestimmte Placements in Listen einzuteilen, um diese für die Displaykampagne zu nutzen. So kann man präventiv bspw. Eine „Spamliste“ erstellen, die man jeder zukünftigen Bannerkampagne zuweist.

Alternativ kann man auch direkt nach Themen in den Kategorien “YouTube”, “Websites” und “Apps” suchen und weitere mögliche Placements verhindern.

Themen bei AdWords in Bannerkampagnen ausschließen

Es bietet sich an, dieses Verfahren in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, um sicher zu stellen, dass das Budget effizient genutzt wird und Leute erreicht, die passend für Ihr Produkt sind.

So schafft man es, sein Geld wirksam zu nutzen und die Wirkung der Displayanzeige nicht einfach verpuffen zu lassen.

2. Bestimmte Inhalte ausschließen

Die zweite Möglichkeit, bestimmte Placements auszuschließen, findet man etwas versteckt in den Einstellungen.

Einstellungen zur Ausschlussliste

Hier hat man die Möglichkeit, die Zielgruppe nach deren Alter zu bestimmen. Aber auch sensible Inhalte wie Katastrophen oder sexuelle Themen können hier als Thema zur Bannerwerbung ausgeschlossen werden.

Spezifische Inhalte ausschließen bei der Bannerwerbung

Fazit

Wer sich schon sicher ist, auf welchen Websites er seine Displayanzeigen schalten möchte, kann die Placements direkt setzen und braucht sich keine Gedanken über falsch platzierte Anzeigen zu machen. Jedoch besteht hier die Gefahr, viel Reichweite und somit auch Potenzial zu verlieren.

Wirksamer, jedoch auch etwas zeitintensiver ist es, mehrere Themen bzw. Keywords zu bestimmen und die von Google bestimmten Placements nach und nach zu selektieren.

So optimiert man seine Displaykampagne, bis die gewünschte Reichweite und das angestrebte Budget im Gleichgewicht sind.


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