Drei Fragen an… Karoline Giesebrecht

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Karoline Giesebrecht, Sprecherin des GaLaBau NRW

1. Sie haben sich auf dem Markt der Onlinemarketing-Agenturen umfassend umgesehen und sich dann für sixclicks entschieden. Warum?

Wir hatten sehr gute persönliche Gespräche und wir haben den Eindruck gewonnen, dass sixclicks uns besser und persönlicher betreuen kann. Außerdem hat sixclicks sich mit den Themen identifiziert, die wir bespielen wollten, nämlich Nachwuchswerbung und Werbung für die Suche nach Fachbetrieben. Gartenbesitzer können sich auf unserer Website nach einem Landschaftsgärtner in seiner Nähe erkundigen. Zudem hat sixclicks uns einfach auch sehr gute Best Practice Beispiele gezeigt.

2. Was hat sixclicks für Sie gemacht?

Es ging im Wesentlichen um AdWords-Kampagnen, wir wollten mehr Besucher auf unseren Internetseiten haben, mit zwei Zielen: zum einen mehr potenzielle Auszubildende, zum anderen mehr potenzielle Kunden für unsere Mitgliedsbetriebe. Unsere Zugriffszahlen sind daraufhin gestiegen, und wir haben positives Feedback von unseren Mitgliedsbetrieben zur Kampagne bekommen.

3. Können sie ein Kampagnen-Beispiel geben?

Ja, im Januar 2017 haben wir etwas zum ersten Mal ausprobiert und eine Veranstaltung mit Sascha Lobo zum Thema „Digitalisierung im Garten- und Landschaftsbau“ mit AdWords beworben. Da kommt nämlich eine neue Herausforderung auf Landschaftsgärtner zu, etwa durch Roboter-Rasenmäher oder durch Building Information Modeling. Damit sind Baustellen gemeint, die komplett vorab digital durchgeplant sind, um die Zusammenarbeit der Gewerke besser zu visualisieren und zu koordinieren.

 


Was kostet Google-Optimierung? SEO richtig budgetieren

„Wie teuer ist es, auf Seite 1 bei Google zu erscheinen?“

Gute Frage.

Und ja, eine Antwort könnte in etwa lauten: „Google-Optimierung kostet X-Euro pro Stunde.“ Oder: „Das lohnt sich erst ab einem Budget von monatlich Y-Euro“.

Natürlich könnten wir Ihnen jetzt Zahlen nennen. Aber das wären Zahlen, die völlig aus der Luft gegriffen wären, und die mit Ihrem Business überhaupt nichts zu tun hätten.

Warum überhaupt Suchmaschinenoptimierung?

Definieren Sie kein Budget für Suchmaschinenoptimierung.

Definieren Sie ein Budget mit dem Sie Ihre Website über eine Google-Optimierung bestimmte, messbare und nachvollziehbare Ziele erreichen.

Ziele wie:

  • Mehr Besucher
  • Mehr Interessenten
  • Mehr potenzielle Kunden

Erst, wenn Sie wissen, wohin Sie reisen wollen, lohnt es sich, über die Reisekosten zu sprechen.

Wie teuer ist SEO?

Es gibt viele Faktoren, die Ihr Budget zur Suchmaschinenoptimierung beeinflussen. Zu den wichtigsten Einflüssen gehören Ihre Ziele und das wirtschaftliche Umfeld, in dem Sie sich bewegen.

Einfach gesprochen:

  • Je stärker die Konkurrenz, …
  • Je mehr Mitbewerber, …
  • Je mehr Ziele des Auftraggebers, …
  • Je größer die Ziele des Auftraggebers, …

desto höher sollte das Budget für Suchmaschinenoptimierung sein.

Klar: Wenn in einem gesättigten Markt viele harte Konkurrenten haben, müssen Sie diese auf dem Weg auf die Seite eins bei Google erst überholen – die sogenannte Red-Ocean-Strategie. Wenn Sie aber nur wenige oder gar keine Konkurrenten haben, zum Beispiel in einem neuen Markt (Blue-Ocean-Strategie), dann ist der Weg leichter.

Faktoren, die das SEO Budget beinflussen

Wie setzen sich die Kosten für Google-Optimierung zusammen?

So, wie jede Firma ein wenig anders tickt, unterscheidet sich auch die Suchmaschinen-Optimierung von Fall zu Fall. Ein Beispiel: Unternehmen A hat bereits viele Inhalte auf der eigenen Seite, dafür aber eine technisch unzureichende Infrastruktur für die Website; bei Unternehmen B ist es genau umgekehrt. jedes Projekt benötigt eine individuelle Suchmaschinen-Strategie.

Unternehmen A müsste also mehr in die technische Infrastruktur investieren, Unternehmen B eher in die Inhalte. Je nachdem, was in beiden Bereichen gefordert ist, gestalten sich hier die Kosten anders.

Analyse der Konkurrenz aus SEo-Sicht

Warum fertige SEO-Pakete nicht gut funktionieren habe Ich bereits in einem anderen Beitrag erläutert.

Was muss ich für gutes SEO investieren?

Um herauszufinden, was eine gute Google-Optimierung kostet, wird zunächst der Ist-Zustand analysiert. Außerdem wollen wir natürlich wissen, welche Ziele Sie mit einer Suchmaschinenoptimierung verfolegn. Erst nach der Analyse wissen wir, an welchen Stellen das Projekt Optimierungsbedarf hat.

Natürlich werden die Kosten auch durch externe Faktoren, die ein Unternehmen nicht steuern kann, beeinflusst. Gemeint sind etwa die Stärke der Konkurrenz oder die reine Anzahl der Sucheterme, die besetzt werden sollen.

Gute Suchmaschinenoptimierung (subjektiv)

Wir werden oft gefragt:

  • Was würden Sie uns empfehlen, wie können wir uns im Bereich SEO verbessern?
  • Und sind andere Marketing-Maßnahmen, wie etwa Fernsehwerbung, nicht deutlich mächtiger?

Unsere Antwort darauf:  Das kommt wieder darauf an, ob sie ein Strohfeuer an Kundenkontakten (Fernsehwerbung) oder übers Jahr einen kontinuierlichen Zuwachs an Stammkunden haben wollen.

Auch hier wieder ein Beispiel.

Nehmen wir an, Sie leiten die Marketingabteilung eines Unternehmens für maßgeschneiderte Hemden. Sie haben mehrere Shops in ganz Deutschland, verkaufen Ihre Waren aber auch online, indem Ihre Kunden selbst Maß nehmen. Auf Ihrer Internetseite findet man die grundlegenden Informationen zu Ihren Produkten. Unter dem Suchbegriff „Maß-Hemden“ findet man Sie auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse.

Nehmen wir weiterhin an, es gebe in Deutschland 100.000 Menschen, die bereit sind, für ein maßgeschneidertes Hemd Geld auszugeben. Genau 10.000 davon nutzen den Suchbegriff, unter dem Sie auch gefunden werden:

  • „Maß-Hemden“.

90.000 Menschen nutzen aber diese Suchbegriffe:

  • Hemd, weiß, maßgeschneidert
  • Oberhemd, kariert, gute Paßform
  • Businesshemd in Übergröße
  • Hemd, Baumwolle, Maßanfertigung, Düsseldorf
  • Anzughemd blau business premium
  • Leinenhemd Sommer bezahlbar
  • Flanellhemd Bayern tailormade günstig
  • Und, und, und…

Jetzt nehmen wir auch noch an, Sie nähmen das Budget aus der Fernsehwerbung, das Ihnen innerhalb von ein oder zwei Wochen ein paar hundert zusätzliche Kunden bescheren würde, und stecken es in SEO-Maßnahmen udn optimieren Ihr Projekt auf alle oben genannten Suchterme Ihrer neuen potenziellen Kunden. Welche der beiden Werbeformen ist in Ihren Augen langfristig nutzbar?

Kosten für gutes SEO orientieren sich am Nutzer

Plötzlich haben Sie viele zusätzliche Inhalte auf Ihrer Website, die sich genau mit den Suchbegriffen beschäftigen, zu denen Sie aktuell noch nicht gefunden werden. Plötzlich erreichen Sie die 90.000 Menschen, die vorher Ihre Firma gar nicht kannten. Plötzlich wissen diese 90.000 Menschen nicht nur, dass es Ihre Firma gibt, sondern dass Sie ihnen genau das anbieten, was sie gesucht haben: maßgeschneiderte Hemden, bei denen sich die Kunden die Farbe, Musterung und die Stoffe selbst aussuchen können.

Und Sie haben auf einmal auch die technische Infrastruktur, die alle Anfragen bewältigen kann und die auch von Google mit guten Suchergebnissen belohnt wird – für Google zählt nämlich vorrangig die Nutzer-Erfahrung, und die ist nun mal besser, je schneller Ihre Seite lädt.

Diese vielen neuen Inhalte haben Sie auch noch im zweiten Jahr, und im dritten, im vierten… Während der Fernsehspot schon längst in Vergessenheit geraten ist. Last but not least kümmert sich ein guter Suchmaschinenoptimierer auch um Ihre Backlinks, also die Links, die auf Ihre Seite verweisen. Davon brauchen Sie nämlich, je nach Lage der Konkurrenz, sehr viele und sehr gute.

Gute Suchmaschinenoptimierung wirkt vielleicht nicht von heute auf morgen – dafür aber

  • langfristig,
  • messbar und
  • an genau den Zielen, die Sie erreichen wollen.

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Qualität setzt sich durch. Facebook schenkt guten Websites Reichweite

Facebook will Qualität mehr Platz einräumen!

Änderung am Newsfeed-Algorithmus wertet schlechte Websites ab – Eine Chance für alle, die echte Inhalte mit hoher Ladegeschwindigkeit anbieten

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Reichweite von Internetseiten wird jetzt noch wichtiger: Ladegeschwindigkeit, auch bekannt als Page Speed.

Je schneller eine Internetseite lädt, desto besser ist das für die Suchergebnisse bei Google. Ab sofort ist es sogar noch besser, denn Facebook hat seinen Newsfeed-Algorithmus aktualisiert. Facebook bewertet nun die Qualität der Websites, die in einem Post genannt oder verlinkt werden.

Weiter oben im Newsfeed werden Plätze frei

Je schlechter diese Prüfung ausfällt, desto tiefer stürzt die Seite im Facebook-Newsfeed. Heißt: Im schlechtesten Falle muss ein Nutzer ganz schön lange scrollen, um den Post überhaupt zu finden.

Das sorgt natürlich weiter oben für ein paar freie Plätze, und die werden mit Posts aufgefüllt, die qualitativ hochwertige Sites enthalten – eben auch schnelle Seiten mit sehr gutem Page Speed, wie Google die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite nennt.

Weniger Raum für irreführende, boulevardeske oder zu werbliche Postings

Das ist eine gute Nachricht für alle Anbieter von echten, qualitativ hochwertigen Inhalten und Informationen. Die Nachricht ist weniger gut für alle Schreihälse und Clickbaiter. „Wir wollen Menschen helfen, eine informierte Gemeinschaft aufzubauen“, heißt es deshalb in dieser Ankündigung von Facebook, den Newsfeed-Algorithmus anzupassen, „und deshalb arbeiten wir daran, zu verstehen, welche Posts von den Menschen als irreführend, boulevardesk oder zu werblich angesehen werden.“ Facebook wolle ausdrücklich weniger davon zeigen und dafür mehr informative Postings.

 


Kampagnenoptimierung mit dem neuen AdWords Qualitätsfaktor-Report

„Warum bekommen wir nicht mehr Traffic? Wir haben doch den CPC erhöht!“

Für Werbetreibende ist es nicht immer leicht, die Wirksamkeit von Marketing-Maßnahmen objektiv zu beurteilen. Doch seit Mai 2017 ist das mit der Qualitätsfaktor-Historie innerhalb Google AdWords deutlich einfacher geworden.

Ein Blick in diese Historie kann beispielsweise erklären, warum eine Kampagne weniger Traffic bringt, obwohl das Budget für AdWords erhöht wurde.

Im folgenden Beispiel wurde die Landingpage inhaltlich verändert und der Redakteur hat zu AdWords Anzeige abweichende Keywords benutzt– und schon fällt der Qualitätsfaktor ab, weil die Anzeige nicht mehr zur Zielseite passt:

Historischer Verlauf des AdWords Qualitätsfaktors
Historischer Verlauf des AdWords Qualitätsfaktors

Wirksamkeit von Marketingmaßnahmen mit dem historischen Qualitätsfaktor von AdWords beurteilen

Immer, wenn Sie eine neue Marketingmaßnahme starten, die im Umfeld von Google AdWords wirkt, besteht die Möglichkeit, dass sich der Qualitätsfaktor Ihrer Google AdWords Kampagne ändert. Gemeint sind Marketingmaßnahmen wie

Nicht gemeint sind Marketingmaßnahmen, die keinen Einfluss im Umfeld der AdWords-Kampagne ausüben, wie etwa Plakate, Broschüren, Fernsehspots usw.

Was beeinflusst den AdWords-Qualitätsfaktor?

Im obigen Beispiel ging der Qualitätsfaktor erst nach unten, als die Landingpage erneuert wurde, weil die Keywords der neuen Seite schlechter zur AdWords-Kampagne passten.

Im Beispiel geht der Qualitätsfaktor aber auch wieder nach oben, und zwar, als die Keywords von Anzeige und Landingpage mit denjenigen Keywords übereinstimmten, die die Nutzer in die Google Suchmaske eingeben.

Google speichert seit einiger Zeit die historische Entwicklung des Qualitätsfaktors, und diesen Daten können Sie entnehmen, zu welchem Zeitpunkt genau Ihr Qualitätsfaktor gestiegen oder gesunken ist. Lässt sich die Veränderung mit einer Marketingmaßnahme in einen zeitlichen Zusammenhang bringen, stehen die Chancen gut, dass Sie auch die Ursache für die Veränderung gefunden haben.

Mit der Qualitätsfaktor-Historie können Sie Ihre AdWords-Kampagne optimieren

Google versucht, mit dieser vergleichsweise neuen Funktion die Nutzererfahrungen weiter zu verbessern.

Und so funktioniert der Adwords-Qualitätsfaktor: Budget ist nicht alles

Der Qualitätsfaktor von Google AdWords kann einen Wert zwischen 1 und 10 annehmen und er besteht aus Bewertungen für diese drei Elemente:

  1. Anzeigenrelevanz: Wie relevant ist Ihre Anzeige im Bezug auf die Keywords, nach denen der Nutzer sucht?
  2. Nutzererfahrung auf der Zielseite: Wie gut ist die Zielseite? (z.B. Ladegeschwindigkeit, Darstellbarkeit auf Mobilgeräten, Verständlichkeit der Inhalte, Relevanz der Inhalte im Bezug auf die gesuchten Keywords)
  3. Voraussichtliche Klickrate: Wie wahrscheinlich ist es, dass der User auf die Anzeige klickt? (Zur Bestimmung dieses Wertes nutzt Google zum Beispiel die Klick-Historie zwischen Keyword und Anzeige)

Warum gibt es überhaupt einen AdWords-Qualitätsfaktor?

Google findet, dass sowohl die Internetnutzer als auch die Werbetreibenden und Google selbst davon profitieren, wenn die Anzeige als möglichst positiv erlebt wird. Gäbe es den Qualitätsfaktor nicht, würde womöglich einfach immer nur die Anzeige des höchsten Bieters dargestellt – mit dem Ergebnis, dass der dickste Geldbeutel gewinnt, der aber vielleicht nicht genau das bietet, was der Nutzer sucht. Das würde auf Google selbst zurückfallen.

Welche Auswirkungen hat der Qualitätsfaktor auf meine AdWords-Kampagne?

Je höher der Qualitätsfaktor, desto weniger Budget brauchen Sie für gleichbleibenden Traffic!

Die Position einer Textanzeige (oben oder unten in den Suchergebnissen) wird durch den Google Ad Rank bestimmt, und dieser errechnet sich, vereinfacht gesprochen, aus Ihrem Höchstgebot für den Anzeigenplatz und aus den Elementen, aus denen der Qualitätsfaktor besteht, nicht aber aus dem Qualitätsfaktor selbst.

  • Der höchste Bieter gewinnt nicht automatische den besten Platz: Selbst, wenn ein Mitbewerber mehr für einen hohen Anzeigenplatz bietet als Sie, kann es sein, dass Ihre Anzeige trotzdem über der Ihres Konkurrenten landet – etwa, wenn Ihre Zielseite besser ist oder Ihre Anzeige besser zu den Keywords passt, nach denen der Nutzer gesucht hat!
  • Der Qualitätsfaktor selbst beeinflusst die Position einer Textanzeige nicht! Für Ad Rank nutzt Google die Variablen, aus denen der Qualitätsfaktor errechnet wird.
  • Kein Wettbewerb bedeutet nicht automatisch einen niedrigen Preis: Google bewertet eben auch die Qualität der AdWords-Anzeige; je schlechter diese zum Suchumfeld passt, desto höher der Preis für die Platzierung!
  • Der Qualitätsfaktor ist kein exakter, metrischer Wert, laut Google ist er eher vergleichbar mit der Warnleuchte in einem Auto!

Wie erreiche ich einen guten Qualitätsfaktor bei Google AdWords?

Ein Beispiel: Sie verkaufen Brötchen und möchten diese bei Google AdWords bewerben. Für Ihr Produkt erstellen Sie eine Landingpage, auf der alle wichtigen Informationen für den Kunden zusammengestellt sind. Im Anschluss entwerfen Sie eine Anzeige für AdWords („Die besten Brötchen der Stadt!“) und definieren, in welchem Keyword-Umfeld Google Ihre Anzeige darstellen soll.

Blöderweise unterläuft Ihnen dabei ein Fehler: Auf Ihrer Landingpage heißen die Brötchen „Brötchen“, in der Anzeige „Schrippen“ und Ihre Kunden suchen nach „Semmeln“:

Faktoren zur Berechnung des AdWords Qualitätsfaktor
Einflüsse auf den AdWords Qualitätsfaktor (QF)

Auch, wenn es Synonyme sind: Stimmen die Keywords nicht überein, senkt Google den Qualitätsfaktor.

Da hilft auch kein erhöhtes Budget mehr.

Das müssen Sie über den Google Adwords Qualitätsfaktor wissen

Es ist leicht, den Qualitätsfaktor positiv zu beeinflussen, wenn…

  • … die Keywords aus der Suchanfrage des Nutzers, der Anzeige und der Landingpage (Zielseite) übereinstimmen
  • … ihre Zielseite dem User eine positive Erfahrung verschafft:
    • Ihre Landingpage sollte möglichst relevant sein, sich also genau mit den Inhalten befassen, nach denen der Nutzer gesucht hat
    • Die Seite sollte nützliche sein und dem User beispielsweise Inhalte liefern, die ein praktisches Problem lösen oder Informationen bieten, die es nicht auf jeder Website zum Thema gibt („Original Content“)
    • Leicht zu bedienen
    • Leicht zu verstehen (nicht überfüllt, klare Schrift, deutliche Zuordnungen, Gliederung, Zusammenfassungen, Beispiele, Schaubilder usw.; nicht zu verwechseln mit „Leichte Sprache“)
    • Schnelle Ladezeiten
  • …Sie immer wieder qualitativ hochwertige Anzeigen im richtigen Umfeld schalten. Google merkt sich, wie gut oder schlecht Ihre Anzeigen in der Vergangenheit waren, und eine Restrukturierung Ihres AdWords-Kontos ändert daran wenig. Für Google steht eben der Nutzer im Vordergrund.
  • …Sie diesen Google-Tip beherzigen: Geben Sie den Usern, wonach diese suchen, und Ihr Qualitätsfaktor wird von ganz allein steigen.

Unsere Wahrheit über eine gute Absprungrate

Hilfe, meine Absprungrate bei Google Analytics liegt bei 50 Prozent! Ist das jetzt noch ein guter Wert oder schon schlecht?

Die Frage nach einer guten Absprungrate (Bounce Rate) ist vergleichbar mit der Frage nach der richtigen Kleidung. Die Antwort lautet: Kommt drauf an! Für das Vorstellungsgespräch empfiehlt sich etwas anderes als für den Strand oder für den ersten Besuch bei den Schwiegereltern.

So weit, so unklar.

Leider lässt sich die Frage „Was ist ein guter Wert für die Absprungrate?“ nicht mit einem einfachen Merksatz beantworten. Denn manche Internetseiten haben eine sehr hohe Absprungrate und gelten damit trotzdem als erfolgreich.

Aber der Reihe nach.

Um bewerten zu können, ob eine Bounce Rate gut oder schlecht ist, sollte man zuerst wissen, wie diese überhaupt berechnet wird.

Was bedeutet die Absprungrate wirklich?

Der Begriff „Absprungrate“ suggeriert, es sei messbar, wie viele Besucher auf einer Website gleich wieder abspringen und wie viele sich tatsächlich länger mit dem Inhalt beschäftigen. Eine hohe Absprungrate, meinen viele, sei ein Indiz dafür, dass die Seite die Nutzer verschrecke.

Das kann so sein, muss aber nicht.

Eine Website weiß eben nicht genau, was der User macht. Liest er aufmerksam die Inhalte oder steht er an der Kaffeemaschine? Es gibt (noch) keine Technik, um das tatsächliche Konsumverhalten exakt zu erfassen.

Wie wird die Bounce Rate berechnet?

Und weil es diese Technik noch nicht gibt, behilft sich Google mit der Absprungrate, mit der Bounce Rate. Vereinfacht gesprochen, teilt Google Analytics alle User in zwei Gruppen ein und misst, wie hoch der prozentuale Anteil beider Gruppen ist:

  1. User, die nur eine einzige Interaktion (Google Analytics Treffer) mit der Website haben und danach verschwinden
  2. User, die mehr als eine Interaktion mit der Website haben

Nehmen wir an, 100 Nutzer rufen eine Website auf. 30 davon sehen sich die Seite an (Treffer=Seitenaufruf) und verlassen sie wieder, ohne ein Element auf der Site angeklickt zu haben, wie etwa einen Link, ein Bild, eine Grafik oder irgendetwas anderes. Die anderen 70 User interagieren mit der Website und erzeugen damit einen zweiten Google Analytics Treffer In diesem Beispiel liegt die Absprungrate bei 30 Prozent.

Berechnung der Absprungrate
Beispiel mit einer Absprungrate von 30%

 

Das ist nur ein stark vereinfachtes Beispiel, Google Analytics kann zur Beurteilung der Absprungrate noch andere Variablen heranziehen.

Sind 50 Prozent Absprungrate bei Google Analytics für meine Website normal?

Eine einzige Sitzung zählt für Analytics als Absprung – und lässt damit außen vor, dass ein Nutzer mit seinem Besuch ja völlig zufrieden sein kann.

Das ist auch schon gewissermaßen der Geburtsfehler der Absprungrate. Die Zahlen sind weder eindeutig, da ein „Absprung“ nicht immer „unzufriedener User“ bedeutet. Noch sind die Zahlen im streng wissenschaftlichen Sinne gültig, schon alleine deshalb, weil manche User ja Tools nutzen, um eine Verfolgung (Tracking) durch Google und andere Dienste zu verhindern.

Trotzdem ist die Absprungrate ein wertvoller Indikator für Betreiber von Webseiten. Und das kommt so:

Eine hohe Absprungrate ist schlecht, wenn…

  • der Erfolg einer Website darauf basiert, dass User mit der Site interagieren, also zum Beispiel Produkte kaufen, Newsletter abonnieren oder um ein Angebot bitten
  • eine Website dem User zunächst einen Überblick über eine Produktgruppe bieten will, um ihn dann auf eine Detailseite zu bringen. Beispiel: ein User sucht nach blauen Jacken. Findet er die passende Jacke, klickt er auf die Detailseite der Jacke – ein Erfolg. Bietet ihm die Übersicht aber statt blauer Jacken nur rote Hüte, verlässt er die Seite wieder.

Eine hohe Absprungrate ist gut, wenn…

  • Die Site keine weitere Interaktion vom Nutzer verlangt, um als erfolgreich zu gelten: Wikipedia zum Beispiel, oder ein Blog für Fachleute. Jemand googelt einen Sachverhalt, landet auf dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder Blogartikel, liest ihn komplett von A bis Z durch und schließt zufrieden den Tab. Gemessene Verweildauer von Google: null Sekunden, der Besuch gilt als Absprung.

Ist eine hohe Absprungrate also schlecht für Seiten wie Wikipedia oder Blogs? Nein, natürlich nicht, die Site hat zu 100% ihren Auftrag erfüllt: Ein User hat sich den kompletten Content durchgelesen.

Ob eine Absprungrate gut oder schlecht ist, hängt also vom Typ der Seite ab.

Einordnung Absprungrate je Seitentyp
Grobe Einordnung von Absprungraten je Seitentyp

Hochspezialisierte Seiten mit echtem Content dürfen eine möglichst hohe Absprungrate haben (beispielsweise Anleitungen, How-To’s, Produkttests, Erfahrungsberichte usw.). Seiten, die User auf andere Seiten verteilen sollen, sind eher bei möglichst niedrigen Absprungraten als erfolgreich anzusehen.

Eine hohe Bounce-Rate ist schlecht für Seiten eines bestimmten Typs

Der Umkehrschluss gilt nur für Content-Seiten: Hier ist auch eine niedrige Absprungrate okay, denn diese ist ja in jedem Fall wünschenswert. Interaktions-orientierte Seite sollten eher keine hohe Absprungrate haben, da sie dann ihren Zweck nicht erfüllen.

Stellen Sie sich also bei jeder Ihrer Seiten die Frage: Was will ich mit der Site erreichen? Wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, können Sie auch entscheiden, ob Sie mit Ihrer Absprungrate leben können oder eher nicht.

In unserem Whitepaper zur Erhöhung der Verweildauer befindet sich ein einfach anzuwendendes 5-Punkte-System mit dem definiert werden kann, welche Absprungrate und Verweildauer je Seitentyp in Ihrem Projekt angemessen ist.


Frühwarnsystem einrichten, um nicht von neuen Konkurrenten online überrascht zu werden.

Daten aus Suchmaschinen identifizieren neue, aufstrebende Mitbewerber schneller als Branchenexperten

Die Konkurrenz schläft nicht – umso unangenehmer, wenn jemand den neuen Konkurrenten noch gar nicht kennt. Schon mit dem eigenen Unternehmen hat man ja genug zu tun. Das Tagesgeschäft, der Businessplan, die Finanzen, die Mitarbeiter, die Produkte… da kann sich schon mal ein Konkurrent mit einer neuen, sagenhaften Idee unbemerkt anschleichen.

Wenn neue Marktbegleiter in den Suchergebnissen nach vorne preschen

Ein Beispiel: Das Betriebssystem Android gibt es seit 2003, ursprünglich sollte es ausschließlich Digitalkameras steuern. Google kaufte Android im Sommer 2005. Seit 2008 ist die Software offiziell verfügbar, und schon im Jahr 2010 wurden in den USA erstmals mehr Android-Mobiltelefone als iPhones verkauft.

Oft holt die Konkurrenz zunächst in den Suchergebnissen bei Google und anderen relevanten Suchmaschinen auf, später dann beim Umsatz. Doch soweit muss es nicht kommen. Finden wir jedenfalls.

Wir haben ein Frühwarnsystem möglich gemacht, mit dem Nutzer ihr eigenes Suchmaschinen-Ranking und das ihrer Mitbewerber analysieren können. Das Frühwarnsystem kann zum Beispiel Teil eines monatlichen SEO-Reports sein, der alle relevanten Suchmaschinen-Kennzahlen aber auch die Überwachung der wichtigsten Suchergebnisseiten auf neue Teilnehmer analysiert.

Regelmäßige Wettbewerbsanalysen durchführen

Eine SEO Konkurrenzanalyse kann Informationen darüber liefern, wie gut ihre Konkurrenz und wie gut Sie selbst im Internet zu finden sind. Sie zeigt Ihnen außerdem, wo der Marktbegleiter vielleicht Schwächen hat und wo sie diese zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen können.

Doch vielleicht gibt es inzwischen einen ganz neuen Konkurrenten, der auf einmal Marktanteile übernimmt? Mit frischen Ideen und bislang unbekannten Taktiken? Die Ergebnisse aus einer regelmäßigen Analyse verraten, wenn Ihre potenziellen Kunden auf einmal in Richtung des neuen Konkurrenten umschwenken. Google bekommt das mitunter am schnellsten mit.


Drei Fragen an… Sascha Vogel

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Sascha Vogel, Geschäftführer bei Vogel Verpackungen.

1. Warum haben Sie sich für sixclicks entschieden – und nicht für einen der vielen Mitbewerber im SEO-Bereich?

Wir hatten davor auch schon mit anderen Anbietern gearbeitet, leider war dies aber nicht sonderlich erfolgreich und immer sehr unpersönlich. Sixclicks hat sich viel Zeit genommen. Das gab uns ein gutes Gefühl.

2. Was hat sixclicks für Sie gemacht?

SEA und SEO sowie die Neukonzeption und Gestaltung unserer Homepage nach vorheriger Festlegung unserer Internetstrategie.

3. Was hat sich für Ihre Website geändert?

Unsere Website erstrahlt seit dem Relaunch im neuen Glanz und wir haben einen kontinuierlichen Zustrom an neuen Interessenten aus SEA und SEO.


Zu neuen, unbekannten Kontakten mit Googles „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“

„Produkte, die von diesen Leuten gekauft wurden,

werden auch diesen Menschen gefallen…“

Seit Anfang Mai 2017 bietet Google eine neue Funktion für AdWords-Werbetreibende an: „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“ (Similiar Audiences for Search Campaigns). Das Feature bietet eine neue Möglichkeit, um neue, potenzielle Kunden oder Nutzer im Umfeld der Google-Suchergebnisse zu finden. Der Clou: diese neuen Kontakte sind nicht irgendwelche Nutzer, sondern Menschen, die sich bereits für die angebotene Produkte oder Dienstleistungen des Werbetreibenden interessieren.

Die Funktion „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“ findet Nutzer,Interessenten und Kunden, die ein ähnliches Interessenprofil haben wie die Gruppe von Interessenten, die bereits über Retargeting-Tools erfasst wurden. Retargeting bedeutet, Besucher einer Website zu markieren und ihnen in Zukunft beispielsweise eine andere Werbung anzuzeigen als unbekannten Usern.

Maßgeschneiderte Anzeigen für potenzielle Kunden mit ähnlichen Interessen

Diese neue „Ähnliche Zielgruppe“ ist vielversprechender als eine x-beliebige Gruppe von Internetnutzern. Sie ist war zwar noch nie auf der Internetseite des AdWords-Werbetreibenden, aber sie hat ähnliche Interessen wie bereits bestehende Gruppen. Bedeutet: Es ist für den Werbetreibenden lohnenswert, sich verstärkt um diese „Ähnliche Zielgruppe“ zu kümmern. Ein Beispiel von vieleen sind maßgeschneiderte Anzeigen speziell auf diese Zwillingszielgruppen ausgerichtet.

Und wie ist die Performance?

Was die Conversions angeht, ist die „Ähnliche Zielgruppe“ fast genauso gut wie die bereits aus dem Retargeting bekannte Gruppe und immerhin knapp 50 Prozent besser als eine ganz neue, unsortierte Gruppe.


Probiere es mit MALZ – Die etwas andere Art der Neukundengewinnung

Erweitern Sie Ihre Kundenbeziehungen und bekommen Sie neue Aufträge von bislang unbekannten Interessenten

Viele Unternehmer und Mittelständler stellen sich die Frage: Wie gewinne ich neue Kunden? Und wie halte ich diese Neukunden möglichst lange? Mit dem Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gibt es ein einfaches Prinzip, um neue Interessenten oder potenzielle Geschäftskontakte (sogenannte Leads) zu generieren:

M.A.L.Z.

Kunden gewinnen durch die richtige Methode – für den Mittelstand

MALZ steht für:

  • Mehrwert bieten
  • Aufwand definieren
  • Leidensdruck erkennen
  • Zielgruppe analysieren

Dabei ist es unerheblich, ob es um B2B- oder B2C-Kontakte geht oder wie der Kundenstamm aussieht. Denn die MALZ-Strategie konzentriert sich auf Bedürfnisse, nicht auf Personengruppen. Mit MALZ erreichen Unternehmer, vor allem Mittelständler, neue Kunden. Und zwar auch diejenigen, die mit ihrem bisherigen Kundenstamm wenig gemein haben – außer den Bedürfnissen nach den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmers.

Ein fiktives Beispiel: Eine Firma für Ingenieursdienstleistungen hat viele Kunden aus dem Windenergie-Sektor und möchte neue Auftraggeber für sich gewinnen. Die Firma konzentriert sich bei der nun folgenden Kundenakquise auf das Umfeld „Windräder“.

Dabei stellt sich heraus, dass auch Firmen aus dem Bereich Wasserkraft die Dienstleistungen des Unternehmens nutzen können. Die Firma für Ingenieursdienstleistungen öffnet jetzt ihren Blickwinkel: Ihre Kunden interessieren sich in Wirklichkeit gar nicht für eine Ingenieurs-Dienstleistung am Windrad, sondern für die Optimierung einer Turbine! Turbinen sind sowohl in Windkraftanlagen als auch in Wasserkraftwerken enthalten. Die Optimierung von Turbinen ist also das gemeinsame Bedürfnis.

So gelingt die Akquise neuer Kunden mit MALZ – für KMU und andere Unternehmen

Mit der Umsetzung von MALZ-Kampagnen positionieren Sie sich als Experte für die Gewinnung neuer Kunden oder Leads. Die MALZ-Methode funktioniert sowohl bei Anbietern von Dienstleistungen als auch bei Unternehmen, die Produkte im Angebot haben.

Und so funktioniert MALZ:

  • Mehrwert bieten
    Bieten Sie Ihren potenziellen Kunden Zielseiten, sogenannte Landingpages, die genau deren Bedürfnis aufgreifen. Bauen Sie für jede Dienstleistung, für jedes Bedürfnis, eine eigene Landingpage. Diese Seite ist nicht in erster Linie dafür da, Ihre Leistung oder Ihr Produkt anzupreisen oder zu beschreiben. Sie soll den potenziellen Neukunden abholen und ihm einen Mehrwert bieten. Das kann zum Beispiel der kostenlose Download einer Checkliste sein, Gratis-Produktmuster, Erstberatungen oder auch schon ein fachlicher Einstieg ins Thema mit ein paar unentgeltlichen Tipps aus der Sicht des Fachmanns (z.B. „Zehn Tipps für gesunde Tomatenpflanzen“).
  • Aufwand definieren
    Definieren Sie bei der Gewinnung von neuen Kunden, wie hoch der tatsächliche Aufwand für einen neuen Geschäftskontakt sein darf. Schließlich nutzt es Ihnen nichts, wenn die Ausgaben für Performance Marketing den Gewinn überschreiten, den der neue Kunde mitbringt. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) begleiten Sie auf Ihrem Weg, die Kennzahlen Cost per Lead (CPL) und Cost per Order (CPO) für Ihr Geschäftsmodell zu analysieren.
  • Leidensdruck erkennen
    Gemeint ist hier der „Leidensdruck“ Ihrer Zielgruppe, und mit „Leid“ bezeichnen wir das Bedürfnis des Kunden, sein Interesse, sein Ziel. Es ist eine der wohl schwierigsten Aufgaben im Onlinemarketing, diesen Leidensdruck einer bestimmten Zielgruppe zu erkennen oder zu recherchieren. Sprechen Sie innerhalb Ihres laufenden Akquise-Prozesses mit Ihrer Wunschzielgruppe und lernen Sie die wahren Bedürfnisse kennen. Um im Beispiel (siehe oben) zu bleiben: Turbinen, nicht Windräder.
  • Zielgruppe analysieren
    Finden Sie heraus, auf welchen Plattformen Ihre Zielgruppe sich im Internet bewegt. Wo sucht die Zielgruppe nach Informationen? Per Suchmaschine, in einem Forum oder auf News-Seiten? Welche Fragen stellen Sie dort? Oder geben Sie gar Antworten? Welcher „Leidensdruck“ wird kommuniziert? Lernen Sie gemeinsam mit Ihren Kunden, was Ihre Zielgruppe tatsächlich bewegt!

Marketingkanäle in der Neukundenakquise

Im operativen Bereich des Onlinemarketings bieten sich verschiedene Instrumente und Produkte an, um Neukunden zu akquirieren. Hier skizzieren wir nur einige ganz grob:

  • SEO
    Suchmaschinenoptimierung: Verbessern Sie Ihr Ranking bei Google, klettern Sie in der Liste der Suchergebnisse nach oben und sammeln Nutzer ein, zu deren L Sie ein M liefern können.
  • Google AdWords
    Klassische Suchmaschinenwerbung: Schalten Sie eine Textanzeige im Umfeld der Google-Suchergebnisse. Klingt einfach, ist aber mit Herausforderungen verbunden: Wann schalten? In welchem Umfeld genau? Wie spricht man die Z am besten an? Und welchen A benötige ich für diese Z überhaupt?
  • Facebook Ads
    Es stimmt, die Werbung auf Facebook wird kontrovers beurteilt. Fest steht, dass Werbung auf Facebook von einigen Industriezweigen beispielsweise überhaupt nicht mehr gebucht wird, weil diese den Werbetreibenden zufolge keinen Einfluss auf die Kunden ausgeübt habe. Andere Anbieter, Firmen oder Gruppierungen berichten allerdings von durchschlagendem Erfolg auch bereits sehr niedrigen A Es kommt halt immer auf Produkt / Dienstleistung und Zielgruppe an. Es ist definitiv machbar einige Z‘s für bestimmte L‘s über Facebook zu beeinflussen.

Erste Adresse: Über dem Frisörladen

Wie sixclicks als Untermieter bei einem Frisör angefangen hat – Erinnerungen von sixclicks-Mitarbeiter Stefan Herrmann

Wir hatten das Durchgangszimmer. Das weiß ich noch genau. Am einen Ende der Wohnung war das Büro des Frisörs, am anderen der Eingang, und unser erstes eigenes Büro war genau mitten drin. Als ich dazu kam, gab es sixclicks zwar schon eine Weile, doch das Unternehmen war wirklich noch sehr klein.

Von Anfang an hat der sixclicks-Gründer Sascha Albrink sein Unternehmen ganz allein auf die Beine gestellt. Aber die Arbeit wurde schnell zu viel für eine einzige Person. Also fing ich als 400-Euro-Kraft an. Das war Ende der 2000er-Jahre, und das Thema „Suchmaschinenoptimierung“, also SEO, wurde immer wichtiger. Das war allen klar, und ich war wie elektrisiert von diesem neuen Berufsfeld, das gerade entstand. Gelernt habe ich eigentlich Versicherungskaufmann, aber ich war schon immer internetaffin und Zahlen faszinieren mich einfach.

Ich musste mich einfach beruflich verändern

Mein Bewerbungsgespräch bei Sascha war vielleicht nicht so, wie man sich ein klassisches Bewerbungsgespräch vorstellt. Ich hatte zwar einen Job in einem Callcenter, aber der machte nicht mehr viel her, und außerdem war das neue Thema „Suchmaschinenoptimierung“ so spannend, dass ich mich einfach beruflich verändern musste.

Also saßen Sascha und ich irgendwann zu einer Art Vorstellungsgespräch zusammen. Zuerst wusste Sascha nicht genau, ob er mich auch in drei Monaten noch würde bezahlen können. Doch mitten im Gespräch, das weiß ich noch genau, bekam er einen Anruf von einem Kunden, der einen großen Auftrag bestätigte.

Da war ich eingestellt!

Wir hatten genau dieses eine Zimmer…

So landeten wir fürs Erste in dem Durchgangszimmer bei dem Frisör. Das war im Jahr 2010. Wir hatten genau dieses eine Zimmer, sonst nichts. Der Frisör hatte diese Wohnung zu seinem Büro umgebaut.

Das waren damals einfach noch ganz andere Zeiten, obwohl es erst ein paar Jahre her ist. Suchmaschinenoptimierung sah im Jahr 2010 noch ganz anders aus als heutzutage. Wir haben zum Beispiel viele Webkataloge gebaut, oder Links in Foren und Blogs platziert, um die Rankings unserer Kunden zu verbessern.

Unsere Arbeit hat sich immer wieder extrem geändert

Seitdem hat Google aber seine Arbeitsweise komplett umgestellt, heute zählen vor allem echte Inhalte und gute Lesbarkeit sowie Backlinks von den richtigen Seiten. Vom Grundprinzip her macht sixclicks heute immer noch das gleiche wie damals: Wir beschaffen Besucher aus dem Internet. Aber das „Wie“, das hat sich extrem geändert.

Als ich bei Sascha anfing, war ich ein bisschen „Mädchen für alles“. Das geht bei einem so kleinen Unternehmen nicht anders. Es macht ja auch Spaß, wenn man die rechte Hand des Geschäftsführers ist und so schnell so viel Verantwortung übernehmen kann. Ich hatte ja Versicherungskaufmann gelernt, und deshalb konnte ich allein von meiner Ausbildung her viele grundlegende Dinge für das Unternehmen tun. Jede Startup, überhaupt jede Firma, hat ja mit sich selbst schon sehr viel zu tun, der ganze Papierkram, da kommt auch ohne Kunden schon viel zusammen. Also habe ich neben meinen SEO-Aufgaben auch viel Verwaltungsarbeit gemacht – und überhaupt alles, was so anfiel: Finanzplanung, Recherche, Vertrieb, Netzwerken und Erstberater.

Irgendwas haben wir richtig gemacht

Irgendwas müssen Sascha und ich richtig gemacht haben, denn sixclicks wuchs schnell mit seinen Kunden und überhaupt mit dem ganzen World Wide Web. Und dieses Wachsen, das ist auch eines der vielen schönen Dinge an diesem Beruf. Als Suchmaschinenoptimierer musst Du immer wieder dazulernen. Immer. Jeden Tag gibt es etwas Neues. Du musst Dein Geschäftsmodell im Blick haben und laufend optimieren. Modernisieren.

Mich fasziniert das, dieses ständige Wachsen, Dazulernen, Neuausrichten. Nicht nur, was die Technik angeht, sondern auch die Strukturen und Geschäftsmodelle. Die Stabilität bekomme ich zu Hause, durch meine Familie, meine Kinder. Da ist man ganz schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen.