Interne und externe Links

Link, Hyperlink, Verweis – Was bedeuten diese Begriffe?

Was genau ist der Unterschied zwischen Links, Hyperlinks, Verweisen, internen und externen Links? Wie viele interne Links sollte man aus SEO-Sicht pro Website einbauen? Ab wann werden es zu viele interne Links? Und was ist überhaupt Linkjuice? Antworten auf Fragen, die uns als SEO-Agentur häufig erreichen.

Ein wichtiger Faktor für Google sind Empfehlungen anderer Internetseiten. Diese Empfehlung heißen Hyperlinks oder auch Verweise zu anderen Internetinhalten („Links“) und sind häufig als unterstrichene Worte innerhalb eines Textes oder in der Fußnote einer Website zu erkennen. Ein klassisches Beispiel von einem Link ist dieser hier: https://sixclicks.de

Bei dem Thema herrscht bei vielen Nutzern, auch bei Profis, Unklarheit. Als SEO-Agentur erreichen uns fast täglich Fragen wie:

  1. Was sind interne Links?
  2. Was sind interne und externe Links?
  3. Wie viele interne Links pro Seite?
  4. Wie wichtig sind interne Links?
  5. Was ist Linkjuice?

Was sind interne Links?

Interne Links verknüpfen Inhalte auf ihrer Website. Beispiel: Ein Blogartikel verweist auf einen anderen. Auch das Menü Ihrer Site besteht (meistens) aus internen Links. Sie sind wichtig für das Suchmaschinen-Ranking, aber bei weitem nicht so wichtig wie externe Links.

Was sind interne und externe Links?

Interne Links sind Verknüpfungen innerhalb Ihrer Webinhalte. Die Navigation einer Website beispielsweise besteht im Regelfall zu 100% aus internen Links. Externen Links sind Verknüpfungen, die von Ihrer Website zu anderen gehen oder umgekehrt; man versteht sie auch als Empfehlungen.

Wie viele interne Links pro Seite?

Aus Faustregel gilt: Verwenden Sie nicht mehr als 200 interne Links pro Website. Mit dem Limit will Google Manipulationen vorbeugen. Die Zahl ist allerdings nicht in Stein gemeißelt, sie hängt auch davon ab, wie stark die externen Links sind.

Wie wichtig sind interne Links?

Interne Links können das Ranking einer Seite positiv beeinflussen. Je mehr, desto besser wird die Seite zu den verwendeten Keywords ranken – allerdings nur dann, wenn auch die externen Links stark sind. Auf sich allein gestellt, wirken interne Links kaum.

Wie wichtig sind interne Links

Was ist Linkjuice?

Als Linkjuice wird der positive Effekt beschrieben, den ein interner oder externer Link auf das Ranking der Zielseite haben kann. Die Zielseite erhält beispielsweise durch einen Textlinks Linkjuice zu den Keywords im Link selbst.

Ein Beispiel für Linkjuice: Interne Links – diese Zielseite bekommt nun von diesem Blogbeitrag Linkjuice zum Keyword „Interne Links“.

Von großem Nachteil ist es, wenn eine Seite gar keine internen Links erhält. Diese Seiten nennt man Verwaiste Seite oder auch Orphan Pages. Sie entstehen durch Fehler oder als Provisorium. In der Regel bewerten Suchmaschinen diese Seiten als schlecht, wodurch das ganze Ranking einer kompletten Website leiden kann.

Arten von Links – Vielfalt mit unterschiedlicher Wirkung

Es gibt nicht nur Text-Links, sondern viele verschiedene Arten von Links. Am geläufigsten sind Text- & Bild-Links. Die unterschiedlichen Arten von Links haben verschiedene Eigenheiten und Potenziale, die die Gewichtung in der Optimierung für Suchmaschinen beeinflussen:

Textlinks

Textlinks kann man in viele Sparten und Kategorien aufteilen. Beispielsweise: wo der Link auf einer Internetseite gesetzt worden ist, wie häufig er auf der Seite auftaucht und ob er direkt zu Ihrer Seite verweist oder über eine Umleitung auf Ihre Seite führt.

Wer ein wenig im Internet surft, kennt diese Links, bei denen eine neue Seite in Ihrem Internetbrowser geöffnet wird, sobald der Link angeklickt worden ist. Häufig sind bei solchen Seiten das Logo des Unternehmens und eine Nachricht zu sehen, die Sie darauf hinweist, dass Sie in wenigen Augenblicken zu Ihrer gewünschten Seite weitergeleitet werden.

Bei der Kategorisierung von Links sind Betreibern von Internetseiten (auch: „Webmaster“) keine Grenzen gesetzt.

Die häufigsten Textlinks innerhalb der Suchmaschinenoptimierung sind Content- oder Footerlinks.

Bildlinks

Verweise, die häufig nicht erkannt werden, sind Bilder, die direkt mit bestimmte Inhalten im Internet verknüpft sind. In neun von zehn Fällen, zeigt die Erfahrung, werden Bildlinks zur internen Verlinkung genutzt, um Bilder auf anderen Seiten vergrößert darzustellen oder um mit dem Bild dem Nutzer eine bestimmte Handlung zu vereinfachen.

Ein Beispiel wäre es, einen Verweis zu einem Produkt zu setzen, welches auf dem Bild abgelichtet ist.

Bildlinks werden nur selten für externe Links eingesetzt. Für die Suchmaschinenoptimierung sind externe Bildlinks kaum wichtig, außer in einigen Nischen.

Verwenden Sie maximal 200 Links je Website

Die Gewichtung von Textlinks und Bildlinks in der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist kein für immer festgeschriebener Workflow und so vielfältig, dass man in nur ganz wenigen Fällen zur Qualitätssicherung mit einer „Laborumgebung“ arbeiten kann.

Unser Fazit zur Gewichtung von Links:

Für eine gute Optimierung benötigt man im Regelfall alle Typen und Arten von internen Links, um der Suchmaschine zu zeigen, dass man Nutzer auf seiner Internetseite haben möchte. Dies geschieht am besten, indem man eine gesunde Mischung von Links setzt. Einige davon sollten Bildlinks und andere wiederum In-Content-Links sein. Die Mischung der einzelnen Links macht den SEO-Erfolg.

Die Reihenfolge der Links sortiert nach Gewichtung (von unbedeutend zu bedeutend):

  1. Bildlink
  2. Footerlink
  3. Contentlink

Achten Sie auf die Keywords – auf den Ankertext!

Vor allem bei der Gestaltung von internen Links, aber auch bei externen, sollten Sie auf die Keywords achten, die im Link selbst enthalten sind. Diese „klickbaren“ Textpassagen nennt man Ankertext.

Ein Klassiker ist „Lesen Sie hier weiter“ oder ähnliche Formulierungen. Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Die verlinkten Inhalte erhalten Linkjuice zu den Worten „Lesen Sie hier weiter“. Die Inhalte sollten aber zu ihren eigenen Keywords ranken. Besser sind Formulierungen, die auf die Inhalte eingehen.

Faustregel: Halten Sie sich beim Formulieren von Ankertext an die Überschrift der Ziel-Inhalte.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde zum ersten Mal am 13. November 2009 veröffentlicht. Wir haben ihn aktualisiert und redaktionell aufgewertet.


Qualifizierte Azubis mit SEO finden: So besetzt Online-Recruitment Ausbildungsplätze

Gewinnen Sie mehr Bewerber auf Ihre offenen Ausbildungsplätze und Stellenangebote – zehn Ideen, mit denen Sie neue Mitarbeiter und Personal im Internet finden

Viele Unternehmen haben Probleme, qualifizierte Azubis zu finden und ihre Ausbildungsplätze mit guten Mitarbeitern und motiviertem Personal zu besetzen. HR Experten rechnen beispielsweise damit, dass bis zum Jahr 2030 allein in der Alten- und Krankenpflege bundesweit etwa ein Drittel der benötigten Fachkräfte fehlen werden. Im dritten Quartal 2017 gab es über eine Million unbesetzter Stellen in ganz Deutschland.

Karriereseite soll mit SEO neue Azubis anziehen

Berufe, die als unattraktiv gelten, ziehen immer weniger Bewerber an. Paradox: In vielen Regionen gibt es mehr Bewerber als Lehrstellen, und trotzdem haben Unternehmer Probleme, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Das betrifft vorrangig das Handwerk. Aber auch andere Ausbildungsberufe wie die Berufe in der Gastronomie, des Hotelgewerbes und Bäckereien sind betroffen.

Im Jahr 2016 blieben laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung in ganz Deutschland rund 43.500 Ausbildungsstellen offen, so viele wie seit 1995 nicht mehr. Und die Zahl steigt seit Jahren. Zu den Hauptursachen zählen sinkende Schulabgängerzahlen sowie die Attraktivität des Hochschulstudiums.

Unbesetzte Ausbildungsplätze in Deutschland
Unbesetzte Ausbildungsplätze in Deutschland, Stand 2016, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung

Online Recruitment mit der eigenen Karriereseite als Jobbörse

Klassische Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung wie Stellenanzeigen oder die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur sind nicht für alle Branchen und auch gerade nicht für alle Berufe erfolgversprechend.

Stellenangebote in Portalen wie Monster, Stepstone, Indeed und Co. kosten schnell einen vierstelligen Betrag und werden nur von denjenigen Leuten gefunden, die aktiv auf den Job-Portalen unterwegs sind. Ähnliches gilt für Stellenanzeigen in Zeitungen. Wer indes eine eigene suchmaschinenoptimierte Karriereseite hat, die gut bei Google zu den richtigen Berufsbildern und Schlüsselwörtern gefunden wird, erhält auf seiner eigenen Karriereseite mehr Traffic und kann dadurch die Candidate-Experience und die Bewerberrate zu offenen Stellen selbst beeinflussen.

Monatliche Suchanfragen im Recruiting mit Suchmaschinen

Betrachtet man die Zahlen, wird Google zum aussichtsreichsten Kanal für das Recruiting:

  • Über 20 Millionen Suchanfragen gibt es monatlich in Deutschland zu HR-Themen wie Jobsuche, Personalentwicklung und Recruiting (Quelle: eigene sixclicks-Google-Keywords-Recherche)
  • Über 50 Prozent der Jobsuchenden nutzen bewusst Suchmaschinen, um Stellenangebote zu finden
  • Wer auf Google nach einem Job sucht, hat ein natürlicheres Verhältnis zur Digitalen Welt und zum Internet als jemand, der in Print-Kleinanzeigen sucht.
50 Prozent der Jobsuchenden nutzen Suchmaschinen

10-Punkte-Plan: Karriereseite optimieren und neues Personal finden

Google möchte stets das beste Ergebnis für den Nutzer präsentieren. Deshalb gelten beim Aufbau einer erfolgreichen Karriereseite diese zehn Faustregeln:

  1. Schreiben Sie die Texte nicht für sich selbst. Stellen Sie die Interessen der Nutzer und potenziellen Bewerber in den Vordergrund. Berücksichtigen Sie dabei die Region, sprechen Sie die Zielgruppe spezifisch und direkt („Sie“) an.
  2. Nutzen Sie die richtigen Suchterme. Finden Sie die passenden Keywords, nach denen auch die Menschen suchen, die sich für den jeweiligen Beruf interessieren.
  3. Bieten Sie ein klares und leicht verständliches Arbeitgeberprofil – schreiben Sie klar und deutlich, was Sie vom Bewerber verlangen, aber auch, was er erwarten kann: Gibt es Benefits wie einen Firmenwagen oder ein Firmenhandy? Bieten Sie mehr Urlaub als andere Unternehmen?
  4. Nutzen Sie beim Verfassen der Texte die standardisierte Berufsbezeichnung!
  5. Nennen Sie klare Ansprechpartner, am besten mit Foto, Durchwahl und E-Mail-Adresse
  6. Liefern Sie eindeutige Informationen zum Bewerberprozess
  7. Bauen Sie ein leicht bedienbares Formular ein
  8. Ihr Karriereportal muss auch auf einem Smartphone und einem Tablet funktionieren – über 50 Prozent aller Google-Suchanfragen kommen bereits von einem mobilen Gerät!
  9. Achten Sie auf schnelle Ladezeiten – kein zukünftiger Kandidat möchte gerne lange warten. Bereits eine Sekunde Verzögerung bedeuten 7% weniger Bewerber.
  10. Pflegen Sie Ihre Internetseite – hier gilt: Weniger ist oft mehr. Ein Design, das nicht auf Tablets oder Smartphones funktioniert, führt zu einer schlechteren Bewertung durch Google; das gleiche gilt etwa für tote Links. Was hinterlässt es für einen ersten Eindruck, wenn Ihre Karriereseite Fehler enthält? Möchten Sie bei einem solchen Arbeitgeber arbeiten?

Jobsuchende informieren sich online über ihren potenziellen Arbeitgeber

Je höher eine offene Stelle auf der Karriereleiter liegt oder je besser die Qualifikation eines Jobsuchenden ist, desto eher sucht der Betreffende Informationen über einen potenziellen Arbeitgeber im Internet. Ein schlechtes Employer-Branding kann sich demnach nachteilig auswirken.

Etwa 80 Prozent der Bewerber nutzen Karrierseiten bei der Jobsuche

Auch Bewerber profilieren sich online

Hinzu kommt: Je näher ein Unternehmen an den Themen Digitalisierung und Informationswirtschaft ist, desto besser sollte der Internetauftritt sein. Das gleiche gilt für Arbeitsplätze oder Jobs, die keiner standardisierten Beschreibung entsprechen.

Jobsuchende und Bewerber selbst gehen oft den gleichen Schritt – entweder gleich mit einer eigenen Bewerbungs-Website oder mit gut gepflegten Profilen auf Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. Übrigens: Mit diesen Top5 werden Sie zum Master of LinkedIn!

Was kann ich tun wenn Stellen schnell besetzt werden müssen?

Neben der klassischen Suchmaschinenoptimierung einer Karriereseite ist Google AdWords oft eine ergänzende und erfolgversprechende Möglichkeit, mit übersichtlichen Kosten mehr potenzielle Bewerber auf die Karriereseite zu lenken.

AdWords ist ein Werbesystem mit bezahlten Anzeigen in den Google-Suchergebnissen und auf anderen speziell ausgewählten Websites. Hier kommt es allerdings auf die Taktik an – man muss sich in die Zielgruppe hineindenken und sich fragen: Wonach würde meine Zielgruppe googlen? Die richtige Taktik für Google AdWords: die richtigen Keywords treffen.

Der Vorteil einer Google AdWords Recruiting Kampagne: Echtzeitwerbung! So können Sie Stellen, die schnell besetzt werden müssen, mit Google AdWords unterstützen.

Chance für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)

Der Aufbau und die Pflege einer eigenen Karriereseite macht natürlich Arbeit und verursacht Kosten. Doch diese sind weitaus geringer als es im ersten Moment den Anschein hat. Die Kosten für gutes SEO orientieren sich sowieso am Nutzer. Einmal unter SEO-Gesichtspunkten aufgebaut, besteht eine Karriereseite fort und kann mit geringem Aufwand gepflegt werden.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besteht deshalb zudem die Chance, mit den „Großen“ mitzuziehen und zumindest für die eigene Nische eine Vorreiterstelle beim Employer Branding einzunehmen.

Nutzen Sie diesen Wettbewerbsvorteil!


Leadgenerierung durch SEO mit Word, Excel und PowerPoint Vorlagen

Nützliche, frei verfügbare Dokumente zur Vereinfachung von Vorgängen beispielsweise in der Buchhaltung oder als Inspiration für gelungene Präsentationen oder Geschäftsbriefe können die Kundenbindung stärken und auch neue, potentielle Kunden auf die eigene Website aufmerksam machen.

Wer Vorlagen für Word oder sogar professionelle Excel Vorlagen auf seiner Website zum kostenlosen Download anbietet, kann dabei außerdem je nach Branche auf ein bisher weitgehend ungenutztes Feld stoßen und so mit seinem Unternehmen in der Suchergebnisliste weiter nach oben rücken. Ganz nebenbei trudeln so auch noch einige Leads im Unternehmen ein.

Office Vorlagen zur Leadgenerierung einsetzen

Mit Hilfe von Office Vorlagen im Internet können Sie Benutzerbedürfnisse befriedigen und dadurch im Suchmaschinenranking steigen. Damit die von Ihnen bereitgestellten Office Dokumente von den Internetnutzern angenommen werden und die erwünschten Leads generieren, gibt es jedoch mehr zu beachten als nur die reinen Inhalte.

Wir haben einige Tests und Recherchen durchgeführt, um herauszufinden, wie Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimiert werden können und sind dabei auf ein paar höchst interessante wie auch unerwartete Ergebnisse gestoßen.

So werden Office Vorlagen für Suchmaschinen optimiert

Office Dokumente können nämlich mit Keywords optimiert werden und so wie eine Website in den Suchmaschinen ranken. Hier ein paar Beispiele, auf welche Schlüsselwörter man Vorlagen-Dokumente optimieren könnte:

Suchterm, den Nutzer in den Suchschlitz eingeben, um Vorlagen zu finden Suchvolumen pro Monat in Deutschland bei Google
lebenslauf vorlage 90.500
etiketten 40.500
präsentation 22.200
lebenslauf schreiben 18.100
gutschein vorlage 14.800
excel formeln 14.800
powerpoint präsentation 14.800
powerpoint vorlagen 6.600
haushaltsbuch excel 3.600
powerpoint templates 3.600
kassenbuch vorlage 2.900

Das Suchmaschinensnippet gestalten

Mit nur wenigen zu beachtenden Punkten können Sie großen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Suchmaschinensnippets zu Ihrem Office Dokument nehmen.

So können Sie den Titel des Snippets bestimmen, indem Sie innerhalb der Einstellungen zu Ihrem Dokument im Unterpunkt „Eigenschaften“ einen Titel vergeben.

Einstellungen in Word (doc,docx)

Wie man den Titel einer Word-Datei einstellt

Optimierung bei Excel (xls,xlsx) Dokumenten

Wie man den Titel einer Excel-Datei einstellt

Powerpoint (ppt, pptx) Vorlagen optimieren

Wie man den Titel einer PowerPoint-Datei einstellt

Die URL hingegen wird generiert durch den Speicherort auf der Website und den Dateinamen.

Snippet zu Word-Datei in Google

Die ersten Inhalte des Dokuments bilden schließlich die Beschreibung des Suchmaschinensnippets.

Jetzt werden Leads gewonnen!

Office Dokumente frei zum Download anbieten

Damit Ihre Dokumente überhaupt indexiert werden und Traffic generieren, müssen Sie sie auf Ihrer Website zum Download anbieten. Bieten Sie dazu den Download an geeigneter Stelle, also mit passendem Kontext, gut sichtbar an. Es gibt noch einige andere Tricks, die Dokumente in den Index aufnehmen zu lassen, das würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wenn Sie weitere Tricks erfahren möchten, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail.

Besucherauswertung mit der Google Search Console

Mit der Google Search Console (GSC) können Sie nach einiger Zeit anschließend den Traffic auswerten, den Ihre hochgeladenen Dokumente generieren. Hierzu nutzen Sie einfach den Filter in der Suchanalyse der GSC. So können Sie beispielsweise bestimmen, dass nur Auswertungen zu URLs angezeigt werden sollen, die „.docx“ enthalten. Das folgende Beispiel zeigt unser SEO-Testszenario an:

Google Search Console Screenshot mit Suchanalyse hinsichtlich Word-Dokumente

Vollständiger Leitfaden zur Optimierung von Office Dokumenten

In unserem 9-seitigen Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie Office Dokumente optimal anpassen und in Suchmaschinen sichtbar machen.

Steigern Sie Ihre Reichweite und setzen Sie Maßstäbe mit Ihren Dokumenten im Internet. Interesse? Dann senden Sie uns eine E-Mail an info@sixclicks.de


Social SEO: Mit diesen Top5 zum Master of LinkedIn

Zu einem erfolgreichen Auftritt im Internet gehört eine entsprechende Präsentation der eigenen Person. Wie im echten Leben. Denn Kunden, die mehr über ihren Lieferanten oder Dienstleister wissen oder Ihn sogar schon persönlich kennen, haben mehr Vertrauen zu diesem und sind eher gewillt, auch bei sich ändernden Konditionen treu zu bleiben.

Darüber hinaus schafft eine Präsenz auf sozialen Netzwerken auch Kontaktpunkte zu weiteren potentiellen Kunden und möglichen Geschäftspartnern. Fachkräfte können sich über das Unternehmensprofil ein genaueres Bild von ihrem Wunsch-Arbeitgeber machen und unkompliziert mit diesem in Verbindung treten.

Zum Master of LinkedIn werden in nur einer Kaffeetassen-Zeit

Damit Ihr Auftritt in sozialen Profilen zu einem gelungenen wird, habe Ich hier ein paar Tipps. Schnappen Sie sich eine Tasse frischen Kaffee und legen Sie los mit der Optimierung Ihres LinkedIn-Profils.

1. Die LinkedIn-Einstellungen für Suchmaschinen optimieren

Rufen Sie die Einstellungen auf, indem Sie bei LinkedIn rechts oben auf das verkleinerte Profilbild klicken und dann „Einstellungen & Datenschutz“ auswählen.

Dort wählen Sie dann den Reiter „Datenschutz“ aus und klicken bei „Ihr öffentliches Profil bearbeiten“ rechts auf „Ändern“. Daraufhin wird angezeigt, wie das Profil für nicht eingeloggte Nutzer aussieht.

Rechts neben der Profilvorschau nehmen Sie folgende Einstellungen vor und klicken dann auf „Speichern“:

LinkedIn Profileinstellungen

2. Der richtige LinkedIn-Profilslogan

Kommen wir zum eigentlichen Teil der Optimierung. Davon ausgehend, dass Sie bereits ein ordentliches Profilbild hochgeladen und Ihren Standort eingetragen haben, sind hier ein paar Vorschläge, wie Sie sich mit Content bei LinkedIn von anderen abheben können.

Die meisten nutzen den Profil-Slogan nur, um ihre aktuelle Position im Unternehmen anzugeben. Dabei bleibt bei 120 Zeichen durchaus Platz, zusätzlich Kontaktdaten und eine Alternativbezeichnung oder Ähnliches zu Ihrem Beruf einzutragen. Hier zwei Beispiele:

SEO Specialist | Ihr Partner für Online-Marketing | Tel.: 02043 949980

oder:

Geschäftsführender Gesellschafter bei sixclicks | SEO Experte mit 15 Jahren Erfahrung

3. Die Profilzusammenfassung bei LinkedIn

Auch die Profilzusammenfassung wird gerne vergessen. Es lassen sich leider keine echten Links einbauen, jedoch ist die Zusammenfassung wichtig, um sich selbst und seine Arbeit vorzustellen. Ganz informell können Sie hier über Ihre beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen schreiben und einen kleinen Einblick geben, was Sie als Person einzigartig macht. Wenn Sie sich für einen Fließtext entscheiden, achten Sie darauf, längere Texte mit Absätzen zu strukturieren.

Alternativ dazu können Sie auch eine Liste mit Punkten, die für Sie sprechen, erstellen oder zu Ihrem Text hinzufügen. Menschen lieben Listen! Sie geben einen klaren Überblick über wichtige Informationen.

Ein Beispiel:

 Im April 2017 bin ich der sixclicks GmbH beigetreten und lerne seitdem jeden Tag aufregende, neue Dinge aus der Welt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und des Online-Marketing-Managements (OMM). Hier ist man dem digitalen Wandel sehr nah, jeden Monat gibt es neue Entwicklungen und stets ist Anpassungsfähigkeit, innovatives Denken und Lernbereitschaft gefragt. Das ist es, was diesen Job so spannend macht.

Auch neben der Arbeit gibt es ein paar Beschäftigungen, denen ich gerne nachgehe. Das sind meine Hobbys:

  • Fitnesstraining
  • Lektüre über Politik und Geschichte
  • Geographie
  • Zeichnen von Landkarten

4. Die Beschreibung von Stationen im Lebenslauf bei LinkedIn

Kommen wir zum Kernpunkt eines jeden beruflich relevanten Profils: dem Lebenslauf. Dass dieser möglichst vollständig sein sollte, wird niemand bestreiten. Viele begnügen sich aber mit einer einfachen Nennung der Stationen. Dabei bietet LinkedIn die Option, zu jedem Punkt eine Beschreibung mit bis zu 2000 Zeichen zu verfassen. Es muss sich, wie schon bei der Zusammenfassung, keinesfalls um reinen Fließtext handeln.

Sie können stattdessen auch harte Fakten auflisten.

Ein Beispiel:

LinkedIn Profilbeschreibungen

5. Kenntnisse bei LinkedIn hinzufügen

Wer schnell auf einen Blick Ihre wichtigsten Kenntnisse und Fähigkeiten wissen will, den sollten Sie nicht enttäuschen. Schließlich dreht sich heutzutage alles um Geschwindigkeit. Auch wenn nicht eingeloggte Nutzer ohnehin alle Kenntnisse auf einen Blick sehen:

Ihre ersten 3 Eintragungen hier sind die wichtigsten.

LinkIn Kenntnisse sind wichtig zur SEO

Eingeloggte Nutzer sehen nämlich auch, ob und wie oft Ihre Kenntnisse von anderen LinkedIn-Mitgliedern bestätigt wurden (und ob diese sogar selbst Kenntnisse auf diesem Gebiet haben), doch werden ihnen zunächst nur die ersten 3 Eintragungen angezeigt, die somit den wichtigen ersten Eindruck darstellen.

Dies kann den Ausschlag für mögliche Kunden geben, ob sie sich für Sie oder für Ihren Konkurrenten entscheiden, denn Validierung schafft Vertrauen.

Vollständiger Leitfäden zur Optimierung von LinkedIn-Profilen

In unserem 24-seitigen Leitfaden weihen wir Sie in alle Kniffe und Tipps zur Erstellung eines optimalen LinkedIn-Profils ein.

Steigern Sie Ihre Reichweite und werden Sie zum Nr. 1 Ergebnis in den Suchmaschinen, wenn man Ihren Namen eingibt. Interesse? Dann senden Sie uns eine E-Mail an info@sixclicks.de


Die dmexco 2017: Digitale Transformation im Customer Retargeting

Während der Sommer in Deutschland zur Neige geht, macht sich eine andere Welt bereit für ihre nächste Wachstumsphase: die Werbebranche versammelte sich am 13. Und 14. September in Köln, um sich über die neuesten Entwicklungen im Online Marketing auszutauschen.

Dominiert wurde die Messe aus meiner Perspektive vor allem von der Frage, wie man verwaiste Warenkörbe verhindern und Kunden, die den Shop bereits verlassen haben, doch noch zum Kauf animieren kann.

Künstliche Intelligenz soll bisherige Analysetools ersetzen, um ein noch genaueres Bild vom Kunden zu bekommen.

Kundenbindung über Kundengewinnung

Haben Sie schon einmal von der Experience Cloud gehört? Das neue Produkt von Adobe soll alle bekannten und weniger bekannten Marketing-Tools in einer einzigen Lösung vereinen und zentral steuerbar machen. Ziel ist es, mit nur einer Eingabe die Einstellungen in allen Marketing-Kanälen zu einem Produkt gleichzeitig zu ändern und mit Hilfe umfassender Analysen Kunden individuell und zielgerichtet anzusprechen. Mit speziellen Triggern, die man selbst konfigurieren kann, sollen bestimmte Ereignisse kundenspezifisch ausgelöst werden. So sollen beispielsweise Kunden, die ein Produkt in den Warenkorb gelegt, jedoch keinen Kaufabschluss getätigt haben, per automatisierter Mail ein individuelles Rabattangebot bekommen, das letztlich doch noch zu einer Kaufentscheidung führt.

Machine Learning und Programmatic Advertising

Mit dem Wunsch, verloren geglaubte Kunden doch noch zu aktivieren, steht Adobe nicht alleine da. Dieses Ziel hatten sich nicht wenige der Stände auf die Fahnen geschrieben. Um es zu erreichen, sind nach Meinung einiger Messeteilnehmer Programme gefragt, die vom Kaufverhalten der Kunden und ihren Bewegungen im Netz lernen und anhand dieser Erkenntnisse vollautomatisch individualisierte Werbung ausspielen sollen.

Künstliche Intelligenz (KI) soll Kunden durchleuchten

Man erhofft sich, bald schon seine Kunden genauer einschätzen zu können, um Vorhersagen zum Verhalten treffen und bestenfalls an der richtigen Stelle Werbung ausspielen zu können, noch bevor dem Kunden sein Wunsch selbst klargeworden ist. Das mag rein theoretisch irgendwann möglich sein, doch in der Praxis sollte man allzu bald mit dieser Möglichkeit noch nicht rechnen, zumal sie nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Komplikationen birgt.

Ein künstliches Superhirn, das lernt wie ein Mensch und komplett alle Werbemaßnahmen konzipiert und umsetzt, wird es so bald wohl nicht geben.

Arvato von Bertelsmann hatte sich in Sachen künstliche Intelligenz übrigens etwas einfallen lassen, was bei ordentlicher Umsetzung ein wirklich interessantes Gimmick hätte sein können: L.I.S.A. (Logical Information System Arvato) begrüßte alle Gäste am Stand. Wenn auch nur durch ihre bloße Anwesenheit, denn der japanische Roboter war nur für einen Bruchteil seiner eigentlichen Funktionen programmiert.

Künstliche Intelligenz auf der DMEXCO 2017 mit L.I.S.A

Internationalisierung schreitet voran

Nach meinem Besuch bei Adobe und Arvato besuchte ich den Stand von Google. Dutzende tummelten sich dort, obwohl Google selbst gar nicht viel zu sagen hatte, was mich zu dem Schluss kommen ließ, dass das Unternehmen mehr auf der dmexco präsent war, weil es von ihm erwartet wurde, und nicht, weil es dort Neuigkeiten zu präsentieren gedachte.

Dies auf einer deutschen Digitalmesse zu erwarten, würde allerdings auch sehr an eine Überschätzung des Standortes Deutschland grenzen, ist doch Geburtsort und Ausgangspunkt der gesamten Digitalisierungswelle in den Vereinigten Staaten angesiedelt. Aufgrund dessen wie auch wegen der internationalen Ausrichtung der Messe war Englisch als Lingua Franca omnipräsent.

Wer kein Englisch kann, kommt auf der dmexco nicht weit.

Die Internationalisierung schreitet unaufhaltsam voran, daran kann auch ein neuer amerikanischer Protektionismus nichts ändern. Wer vernetzt sein und den Puls der Zeit fühlen möchte, muss mit der Welt außerhalb des deutschen Sprachraumes kommunizieren können. Auch viele Mittelständler hierzulande haben das bereits begriffen und treffen entsprechende Maßnahmen.

Statt Themen bot der Google-Stand lieber dekorative Wände

Übrigens: Printwerbung gibt es noch

Aus der Halle der Branchenriesen wanderte ich hinüber in die nächste Halle, wo mich Stand für Stand jede Menge Infos zu vielen weiteren Analyse-, Automatisierungs- und Werbetools sowie zahlreichen Bezahlsystemen erwarteten. Gut war, dass es an fast jedem Stand irgendetwas zu essen oder zu trinken gab, oft sogar kostenlos.

Ein Stand stach unter diesen jedoch besonders heraus: adnymics, ein Unternehmen für Printwerbung aus München, war auf die Idee gekommen, seinen Kulturbonus mit zur Messe zu bringen: Freundlich wurde man dort begrüßt von jungen Männern in Lederhosen und auch einer jungen Dame im Dirndl. Das war mir gleich ein Foto wert.

Zugegebenermaßen war es gar nicht leicht, sich im Durcheinander der Angebote zurecht zu finden.

Es gab keine Bereiche nach Kategorien, alles war sehr durchmischt und so Stand SEO-Agentur neben Payment-Anbieter neben ECommerce-Marketing-Anbieter usw. Wer kann da schon alle Angebote miteinander vergleichen. Bei dem Gewusel wurde mir zumindest eines klar:

Es ist schön, auch mal auf seine lokalen Anbieter vertrauen zu können.

Zuletzt: Die Zukunft ist schon 2 Jahre alt

Ins Jahr 2015 reiste Marty McFly damals im Blockbuster „Zurück in die Zukunft II“ von 1989. In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die fliegenden Autos, die man sich vor knapp 30 Jahren als für die heutige Zeit gesetzt vorstellte. Was wir daraus lernen? Folgendes: Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Aber es macht Spaß, von einer fantastischen Zukunft zu träumen, auch wenn sie am Ende anders aussieht, als man erwartet hat. Oder wie der Kölner sagt: „Et es wie et es, et kütt wie et kütt und et hätt noch emmer joot jejange.“

Der DeLorean: Eine freundliche Leihgabe von Marty McFly

Drei Fragen an… Karoline Giesebrecht

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Karoline Giesebrecht, Sprecherin des GaLaBau NRW

1. Sie haben sich auf dem Markt der Onlinemarketing-Agenturen umfassend umgesehen und sich dann für sixclicks entschieden. Warum?

Wir hatten sehr gute persönliche Gespräche und wir haben den Eindruck gewonnen, dass sixclicks uns besser und persönlicher betreuen kann. Außerdem hat sixclicks sich mit den Themen identifiziert, die wir bespielen wollten, nämlich Nachwuchswerbung und Werbung für die Suche nach Fachbetrieben. Gartenbesitzer können sich auf unserer Website nach einem Landschaftsgärtner in seiner Nähe erkundigen. Zudem hat sixclicks uns einfach auch sehr gute Best Practice Beispiele gezeigt.

2. Was hat sixclicks für Sie gemacht?

Es ging im Wesentlichen um AdWords-Kampagnen, wir wollten mehr Besucher auf unseren Internetseiten haben, mit zwei Zielen: zum einen mehr potenzielle Auszubildende, zum anderen mehr potenzielle Kunden für unsere Mitgliedsbetriebe. Unsere Zugriffszahlen sind daraufhin gestiegen, und wir haben positives Feedback von unseren Mitgliedsbetrieben zur Kampagne bekommen.

3. Können sie ein Kampagnen-Beispiel geben?

Ja, im Januar 2017 haben wir etwas zum ersten Mal ausprobiert und eine Veranstaltung mit Sascha Lobo zum Thema „Digitalisierung im Garten- und Landschaftsbau“ mit AdWords beworben. Da kommt nämlich eine neue Herausforderung auf Landschaftsgärtner zu, etwa durch Roboter-Rasenmäher oder durch Building Information Modeling. Damit sind Baustellen gemeint, die komplett vorab digital durchgeplant sind, um die Zusammenarbeit der Gewerke besser zu visualisieren und zu koordinieren.

 


Was kostet Google-Optimierung? SEO richtig budgetieren

„Wie teuer ist es, auf Seite 1 bei Google zu erscheinen?“

Gute Frage.

Und ja, eine Antwort könnte in etwa lauten: „Google-Optimierung kostet X-Euro pro Stunde.“ Oder: „Das lohnt sich erst ab einem Budget von monatlich Y-Euro“.

Natürlich könnten wir Ihnen jetzt Zahlen nennen. Aber das wären Zahlen, die völlig aus der Luft gegriffen wären, und die mit Ihrem Business überhaupt nichts zu tun hätten.

Warum überhaupt Suchmaschinenoptimierung?

Definieren Sie kein Budget für Suchmaschinenoptimierung.

Definieren Sie ein Budget mit dem Sie Ihre Website über eine Google-Optimierung bestimmte, messbare und nachvollziehbare Ziele erreichen.

Ziele wie:

  • Mehr Besucher
  • Mehr Interessenten
  • Mehr potenzielle Kunden

Erst, wenn Sie wissen, wohin Sie reisen wollen, lohnt es sich, über die Reisekosten zu sprechen.

Wie teuer ist SEO?

Es gibt viele Faktoren, die Ihr Budget zur Suchmaschinenoptimierung beeinflussen. Zu den wichtigsten Einflüssen gehören Ihre Ziele und das wirtschaftliche Umfeld, in dem Sie sich bewegen.

Einfach gesprochen:

  • Je stärker die Konkurrenz, …
  • Je mehr Mitbewerber, …
  • Je mehr Ziele des Auftraggebers, …
  • Je größer die Ziele des Auftraggebers, …

desto höher sollte das Budget für Suchmaschinenoptimierung sein.

Klar: Wenn in einem gesättigten Markt viele harte Konkurrenten haben, müssen Sie diese auf dem Weg auf die Seite eins bei Google erst überholen – die sogenannte Red-Ocean-Strategie. Wenn Sie aber nur wenige oder gar keine Konkurrenten haben, zum Beispiel in einem neuen Markt (Blue-Ocean-Strategie), dann ist der Weg leichter.

Faktoren, die das SEO Budget beinflussen

Wie setzen sich die Kosten für Google-Optimierung zusammen?

So, wie jede Firma ein wenig anders tickt, unterscheidet sich auch die Suchmaschinen-Optimierung von Fall zu Fall. Ein Beispiel: Unternehmen A hat bereits viele Inhalte auf der eigenen Seite, dafür aber eine technisch unzureichende Infrastruktur für die Website; bei Unternehmen B ist es genau umgekehrt. jedes Projekt benötigt eine individuelle Suchmaschinen-Strategie.

Unternehmen A müsste also mehr in die technische Infrastruktur investieren, Unternehmen B eher in die Inhalte. Je nachdem, was in beiden Bereichen gefordert ist, gestalten sich hier die Kosten anders.

Analyse der Konkurrenz aus SEo-Sicht

Warum fertige SEO-Pakete nicht gut funktionieren habe Ich bereits in einem anderen Beitrag erläutert.

Was muss ich für gutes SEO investieren?

Um herauszufinden, was eine gute Google-Optimierung kostet, wird zunächst der Ist-Zustand analysiert. Außerdem wollen wir natürlich wissen, welche Ziele Sie mit einer Suchmaschinenoptimierung verfolegn. Erst nach der Analyse wissen wir, an welchen Stellen das Projekt Optimierungsbedarf hat.

Natürlich werden die Kosten auch durch externe Faktoren, die ein Unternehmen nicht steuern kann, beeinflusst. Gemeint sind etwa die Stärke der Konkurrenz oder die reine Anzahl der Sucheterme, die besetzt werden sollen.

Gute Suchmaschinenoptimierung (subjektiv)

Wir werden oft gefragt:

  • Was würden Sie uns empfehlen, wie können wir uns im Bereich SEO verbessern?
  • Und sind andere Marketing-Maßnahmen, wie etwa Fernsehwerbung, nicht deutlich mächtiger?

Unsere Antwort darauf:  Das kommt wieder darauf an, ob sie ein Strohfeuer an Kundenkontakten (Fernsehwerbung) oder übers Jahr einen kontinuierlichen Zuwachs an Stammkunden haben wollen.

Auch hier wieder ein Beispiel.

Nehmen wir an, Sie leiten die Marketingabteilung eines Unternehmens für maßgeschneiderte Hemden. Sie haben mehrere Shops in ganz Deutschland, verkaufen Ihre Waren aber auch online, indem Ihre Kunden selbst Maß nehmen. Auf Ihrer Internetseite findet man die grundlegenden Informationen zu Ihren Produkten. Unter dem Suchbegriff „Maß-Hemden“ findet man Sie auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse.

Nehmen wir weiterhin an, es gebe in Deutschland 100.000 Menschen, die bereit sind, für ein maßgeschneidertes Hemd Geld auszugeben. Genau 10.000 davon nutzen den Suchbegriff, unter dem Sie auch gefunden werden:

  • „Maß-Hemden“.

90.000 Menschen nutzen aber diese Suchbegriffe:

  • Hemd, weiß, maßgeschneidert
  • Oberhemd, kariert, gute Paßform
  • Businesshemd in Übergröße
  • Hemd, Baumwolle, Maßanfertigung, Düsseldorf
  • Anzughemd blau business premium
  • Leinenhemd Sommer bezahlbar
  • Flanellhemd Bayern tailormade günstig
  • Und, und, und…

Jetzt nehmen wir auch noch an, Sie nähmen das Budget aus der Fernsehwerbung, das Ihnen innerhalb von ein oder zwei Wochen ein paar hundert zusätzliche Kunden bescheren würde, und stecken es in SEO-Maßnahmen udn optimieren Ihr Projekt auf alle oben genannten Suchterme Ihrer neuen potenziellen Kunden. Welche der beiden Werbeformen ist in Ihren Augen langfristig nutzbar?

Kosten für gutes SEO orientieren sich am Nutzer

Plötzlich haben Sie viele zusätzliche Inhalte auf Ihrer Website, die sich genau mit den Suchbegriffen beschäftigen, zu denen Sie aktuell noch nicht gefunden werden. Plötzlich erreichen Sie die 90.000 Menschen, die vorher Ihre Firma gar nicht kannten. Plötzlich wissen diese 90.000 Menschen nicht nur, dass es Ihre Firma gibt, sondern dass Sie ihnen genau das anbieten, was sie gesucht haben: maßgeschneiderte Hemden, bei denen sich die Kunden die Farbe, Musterung und die Stoffe selbst aussuchen können.

Und Sie haben auf einmal auch die technische Infrastruktur, die alle Anfragen bewältigen kann und die auch von Google mit guten Suchergebnissen belohnt wird – für Google zählt nämlich vorrangig die Nutzer-Erfahrung, und die ist nun mal besser, je schneller Ihre Seite lädt.

Diese vielen neuen Inhalte haben Sie auch noch im zweiten Jahr, und im dritten, im vierten… Während der Fernsehspot schon längst in Vergessenheit geraten ist. Last but not least kümmert sich ein guter Suchmaschinenoptimierer auch um Ihre Backlinks, also die Links, die auf Ihre Seite verweisen. Davon brauchen Sie nämlich, je nach Lage der Konkurrenz, sehr viele und sehr gute.

Gute Suchmaschinenoptimierung wirkt vielleicht nicht von heute auf morgen – dafür aber

  • langfristig,
  • messbar und
  • an genau den Zielen, die Sie erreichen wollen.

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Qualität setzt sich durch. Facebook schenkt guten Websites Reichweite

Facebook will Qualität mehr Platz einräumen!

Änderung am Newsfeed-Algorithmus wertet schlechte Websites ab – Eine Chance für alle, die echte Inhalte mit hoher Ladegeschwindigkeit anbieten

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Reichweite von Internetseiten wird jetzt noch wichtiger: Ladegeschwindigkeit, auch bekannt als Page Speed.

Je schneller eine Internetseite lädt, desto besser ist das für die Suchergebnisse bei Google. Ab sofort ist es sogar noch besser, denn Facebook hat seinen Newsfeed-Algorithmus aktualisiert. Facebook bewertet nun die Qualität der Websites, die in einem Post genannt oder verlinkt werden.

Weiter oben im Newsfeed werden Plätze frei

Je schlechter diese Prüfung ausfällt, desto tiefer stürzt die Seite im Facebook-Newsfeed. Heißt: Im schlechtesten Falle muss ein Nutzer ganz schön lange scrollen, um den Post überhaupt zu finden.

Das sorgt natürlich weiter oben für ein paar freie Plätze, und die werden mit Posts aufgefüllt, die qualitativ hochwertige Sites enthalten – eben auch schnelle Seiten mit sehr gutem Page Speed, wie Google die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite nennt.

Weniger Raum für irreführende, boulevardeske oder zu werbliche Postings

Das ist eine gute Nachricht für alle Anbieter von echten, qualitativ hochwertigen Inhalten und Informationen. Die Nachricht ist weniger gut für alle Schreihälse und Clickbaiter. „Wir wollen Menschen helfen, eine informierte Gemeinschaft aufzubauen“, heißt es deshalb in dieser Ankündigung von Facebook, den Newsfeed-Algorithmus anzupassen, „und deshalb arbeiten wir daran, zu verstehen, welche Posts von den Menschen als irreführend, boulevardesk oder zu werblich angesehen werden.“ Facebook wolle ausdrücklich weniger davon zeigen und dafür mehr informative Postings.

 


Kampagnenoptimierung mit dem neuen AdWords Qualitätsfaktor-Report

„Warum bekommen wir nicht mehr Traffic? Wir haben doch den CPC erhöht!“

Für Werbetreibende ist es nicht immer leicht, die Wirksamkeit von Marketing-Maßnahmen objektiv zu beurteilen. Doch seit Mai 2017 ist das mit der Qualitätsfaktor-Historie innerhalb Google AdWords deutlich einfacher geworden.

Ein Blick in diese Historie kann beispielsweise erklären, warum eine Kampagne weniger Traffic bringt, obwohl das Budget für AdWords erhöht wurde.

Im folgenden Beispiel wurde die Landingpage inhaltlich verändert und der Redakteur hat zu AdWords Anzeige abweichende Keywords benutzt– und schon fällt der Qualitätsfaktor ab, weil die Anzeige nicht mehr zur Zielseite passt:

Historischer Verlauf des AdWords Qualitätsfaktors
Historischer Verlauf des AdWords Qualitätsfaktors

Wirksamkeit von Marketingmaßnahmen mit dem historischen Qualitätsfaktor von AdWords beurteilen

Immer, wenn Sie eine neue Marketingmaßnahme starten, die im Umfeld von Google AdWords wirkt, besteht die Möglichkeit, dass sich der Qualitätsfaktor Ihrer Google AdWords Kampagne ändert. Gemeint sind Marketingmaßnahmen wie

Nicht gemeint sind Marketingmaßnahmen, die keinen Einfluss im Umfeld der AdWords-Kampagne ausüben, wie etwa Plakate, Broschüren, Fernsehspots usw.

Was beeinflusst den AdWords-Qualitätsfaktor?

Im obigen Beispiel ging der Qualitätsfaktor erst nach unten, als die Landingpage erneuert wurde, weil die Keywords der neuen Seite schlechter zur AdWords-Kampagne passten.

Im Beispiel geht der Qualitätsfaktor aber auch wieder nach oben, und zwar, als die Keywords von Anzeige und Landingpage mit denjenigen Keywords übereinstimmten, die die Nutzer in die Google Suchmaske eingeben.

Google speichert seit einiger Zeit die historische Entwicklung des Qualitätsfaktors, und diesen Daten können Sie entnehmen, zu welchem Zeitpunkt genau Ihr Qualitätsfaktor gestiegen oder gesunken ist. Lässt sich die Veränderung mit einer Marketingmaßnahme in einen zeitlichen Zusammenhang bringen, stehen die Chancen gut, dass Sie auch die Ursache für die Veränderung gefunden haben.

Mit der Qualitätsfaktor-Historie können Sie Ihre AdWords-Kampagne optimieren

Google versucht, mit dieser vergleichsweise neuen Funktion die Nutzererfahrungen weiter zu verbessern.

Und so funktioniert der Adwords-Qualitätsfaktor: Budget ist nicht alles

Der Qualitätsfaktor von Google AdWords kann einen Wert zwischen 1 und 10 annehmen und er besteht aus Bewertungen für diese drei Elemente:

  1. Anzeigenrelevanz: Wie relevant ist Ihre Anzeige im Bezug auf die Keywords, nach denen der Nutzer sucht?
  2. Nutzererfahrung auf der Zielseite: Wie gut ist die Zielseite? (z.B. Ladegeschwindigkeit, Darstellbarkeit auf Mobilgeräten, Verständlichkeit der Inhalte, Relevanz der Inhalte im Bezug auf die gesuchten Keywords)
  3. Voraussichtliche Klickrate: Wie wahrscheinlich ist es, dass der User auf die Anzeige klickt? (Zur Bestimmung dieses Wertes nutzt Google zum Beispiel die Klick-Historie zwischen Keyword und Anzeige)

Warum gibt es überhaupt einen AdWords-Qualitätsfaktor?

Google findet, dass sowohl die Internetnutzer als auch die Werbetreibenden und Google selbst davon profitieren, wenn die Anzeige als möglichst positiv erlebt wird. Gäbe es den Qualitätsfaktor nicht, würde womöglich einfach immer nur die Anzeige des höchsten Bieters dargestellt – mit dem Ergebnis, dass der dickste Geldbeutel gewinnt, der aber vielleicht nicht genau das bietet, was der Nutzer sucht. Das würde auf Google selbst zurückfallen.

Welche Auswirkungen hat der Qualitätsfaktor auf meine AdWords-Kampagne?

Je höher der Qualitätsfaktor, desto weniger Budget brauchen Sie für gleichbleibenden Traffic!

Die Position einer Textanzeige (oben oder unten in den Suchergebnissen) wird durch den Google Ad Rank bestimmt, und dieser errechnet sich, vereinfacht gesprochen, aus Ihrem Höchstgebot für den Anzeigenplatz und aus den Elementen, aus denen der Qualitätsfaktor besteht, nicht aber aus dem Qualitätsfaktor selbst.

  • Der höchste Bieter gewinnt nicht automatische den besten Platz: Selbst, wenn ein Mitbewerber mehr für einen hohen Anzeigenplatz bietet als Sie, kann es sein, dass Ihre Anzeige trotzdem über der Ihres Konkurrenten landet – etwa, wenn Ihre Zielseite besser ist oder Ihre Anzeige besser zu den Keywords passt, nach denen der Nutzer gesucht hat!
  • Der Qualitätsfaktor selbst beeinflusst die Position einer Textanzeige nicht! Für Ad Rank nutzt Google die Variablen, aus denen der Qualitätsfaktor errechnet wird.
  • Kein Wettbewerb bedeutet nicht automatisch einen niedrigen Preis: Google bewertet eben auch die Qualität der AdWords-Anzeige; je schlechter diese zum Suchumfeld passt, desto höher der Preis für die Platzierung!
  • Der Qualitätsfaktor ist kein exakter, metrischer Wert, laut Google ist er eher vergleichbar mit der Warnleuchte in einem Auto!

Wie erreiche ich einen guten Qualitätsfaktor bei Google AdWords?

Ein Beispiel: Sie verkaufen Brötchen und möchten diese bei Google AdWords bewerben. Für Ihr Produkt erstellen Sie eine Landingpage, auf der alle wichtigen Informationen für den Kunden zusammengestellt sind. Im Anschluss entwerfen Sie eine Anzeige für AdWords („Die besten Brötchen der Stadt!“) und definieren, in welchem Keyword-Umfeld Google Ihre Anzeige darstellen soll.

Blöderweise unterläuft Ihnen dabei ein Fehler: Auf Ihrer Landingpage heißen die Brötchen „Brötchen“, in der Anzeige „Schrippen“ und Ihre Kunden suchen nach „Semmeln“:

Faktoren zur Berechnung des AdWords Qualitätsfaktor
Einflüsse auf den AdWords Qualitätsfaktor (QF)

Auch, wenn es Synonyme sind: Stimmen die Keywords nicht überein, senkt Google den Qualitätsfaktor.

Da hilft auch kein erhöhtes Budget mehr.

Das müssen Sie über den Google Adwords Qualitätsfaktor wissen

Es ist leicht, den Qualitätsfaktor positiv zu beeinflussen, wenn…

  • … die Keywords aus der Suchanfrage des Nutzers, der Anzeige und der Landingpage (Zielseite) übereinstimmen
  • … ihre Zielseite dem User eine positive Erfahrung verschafft:
    • Ihre Landingpage sollte möglichst relevant sein, sich also genau mit den Inhalten befassen, nach denen der Nutzer gesucht hat
    • Die Seite sollte nützliche sein und dem User beispielsweise Inhalte liefern, die ein praktisches Problem lösen oder Informationen bieten, die es nicht auf jeder Website zum Thema gibt („Original Content“)
    • Leicht zu bedienen
    • Leicht zu verstehen (nicht überfüllt, klare Schrift, deutliche Zuordnungen, Gliederung, Zusammenfassungen, Beispiele, Schaubilder usw.; nicht zu verwechseln mit „Leichte Sprache“)
    • Schnelle Ladezeiten
  • …Sie immer wieder qualitativ hochwertige Anzeigen im richtigen Umfeld schalten. Google merkt sich, wie gut oder schlecht Ihre Anzeigen in der Vergangenheit waren, und eine Restrukturierung Ihres AdWords-Kontos ändert daran wenig. Für Google steht eben der Nutzer im Vordergrund.
  • …Sie diesen Google-Tip beherzigen: Geben Sie den Usern, wonach diese suchen, und Ihr Qualitätsfaktor wird von ganz allein steigen.

Unsere Wahrheit über eine gute Absprungrate

Hilfe, meine Absprungrate bei Google Analytics liegt bei 50 Prozent! Ist das jetzt noch ein guter Wert oder schon schlecht?

Die Frage nach einer guten Absprungrate (Bounce Rate) ist vergleichbar mit der Frage nach der richtigen Kleidung. Die Antwort lautet: Kommt drauf an! Für das Vorstellungsgespräch empfiehlt sich etwas anderes als für den Strand oder für den ersten Besuch bei den Schwiegereltern.

So weit, so unklar.

Leider lässt sich die Frage „Was ist ein guter Wert für die Absprungrate?“ nicht mit einem einfachen Merksatz beantworten. Denn manche Internetseiten haben eine sehr hohe Absprungrate und gelten damit trotzdem als erfolgreich.

Aber der Reihe nach.

Um bewerten zu können, ob eine Bounce Rate gut oder schlecht ist, sollte man zuerst wissen, wie diese überhaupt berechnet wird.

Was bedeutet die Absprungrate wirklich?

Der Begriff „Absprungrate“ suggeriert, es sei messbar, wie viele Besucher auf einer Website gleich wieder abspringen und wie viele sich tatsächlich länger mit dem Inhalt beschäftigen. Eine hohe Absprungrate, meinen viele, sei ein Indiz dafür, dass die Seite die Nutzer verschrecke.

Das kann so sein, muss aber nicht.

Eine Website weiß eben nicht genau, was der User macht. Liest er aufmerksam die Inhalte oder steht er an der Kaffeemaschine? Es gibt (noch) keine Technik, um das tatsächliche Konsumverhalten exakt zu erfassen.

Wie wird die Bounce Rate berechnet?

Und weil es diese Technik noch nicht gibt, behilft sich Google mit der Absprungrate, mit der Bounce Rate. Vereinfacht gesprochen, teilt Google Analytics alle User in zwei Gruppen ein und misst, wie hoch der prozentuale Anteil beider Gruppen ist:

  1. User, die nur eine einzige Interaktion (Google Analytics Treffer) mit der Website haben und danach verschwinden
  2. User, die mehr als eine Interaktion mit der Website haben

Nehmen wir an, 100 Nutzer rufen eine Website auf. 30 davon sehen sich die Seite an (Treffer=Seitenaufruf) und verlassen sie wieder, ohne ein Element auf der Site angeklickt zu haben, wie etwa einen Link, ein Bild, eine Grafik oder irgendetwas anderes. Die anderen 70 User interagieren mit der Website und erzeugen damit einen zweiten Google Analytics Treffer In diesem Beispiel liegt die Absprungrate bei 30 Prozent.

Berechnung der Absprungrate
Beispiel mit einer Absprungrate von 30%

 

Das ist nur ein stark vereinfachtes Beispiel, Google Analytics kann zur Beurteilung der Absprungrate noch andere Variablen heranziehen.

Sind 50 Prozent Absprungrate bei Google Analytics für meine Website normal?

Eine einzige Sitzung zählt für Analytics als Absprung – und lässt damit außen vor, dass ein Nutzer mit seinem Besuch ja völlig zufrieden sein kann.

Das ist auch schon gewissermaßen der Geburtsfehler der Absprungrate. Die Zahlen sind weder eindeutig, da ein „Absprung“ nicht immer „unzufriedener User“ bedeutet. Noch sind die Zahlen im streng wissenschaftlichen Sinne gültig, schon alleine deshalb, weil manche User ja Tools nutzen, um eine Verfolgung (Tracking) durch Google und andere Dienste zu verhindern.

Trotzdem ist die Absprungrate ein wertvoller Indikator für Betreiber von Webseiten. Und das kommt so:

Eine hohe Absprungrate ist schlecht, wenn…

  • der Erfolg einer Website darauf basiert, dass User mit der Site interagieren, also zum Beispiel Produkte kaufen, Newsletter abonnieren oder um ein Angebot bitten
  • eine Website dem User zunächst einen Überblick über eine Produktgruppe bieten will, um ihn dann auf eine Detailseite zu bringen. Beispiel: ein User sucht nach blauen Jacken. Findet er die passende Jacke, klickt er auf die Detailseite der Jacke – ein Erfolg. Bietet ihm die Übersicht aber statt blauer Jacken nur rote Hüte, verlässt er die Seite wieder.

Eine hohe Absprungrate ist gut, wenn…

  • Die Site keine weitere Interaktion vom Nutzer verlangt, um als erfolgreich zu gelten: Wikipedia zum Beispiel, oder ein Blog für Fachleute. Jemand googelt einen Sachverhalt, landet auf dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder Blogartikel, liest ihn komplett von A bis Z durch und schließt zufrieden den Tab. Gemessene Verweildauer von Google: null Sekunden, der Besuch gilt als Absprung.

Ist eine hohe Absprungrate also schlecht für Seiten wie Wikipedia oder Blogs? Nein, natürlich nicht, die Site hat zu 100% ihren Auftrag erfüllt: Ein User hat sich den kompletten Content durchgelesen.

Ob eine Absprungrate gut oder schlecht ist, hängt also vom Typ der Seite ab.

Einordnung Absprungrate je Seitentyp
Grobe Einordnung von Absprungraten je Seitentyp

Hochspezialisierte Seiten mit echtem Content dürfen eine möglichst hohe Absprungrate haben (beispielsweise Anleitungen, How-To’s, Produkttests, Erfahrungsberichte usw.). Seiten, die User auf andere Seiten verteilen sollen, sind eher bei möglichst niedrigen Absprungraten als erfolgreich anzusehen.

Eine hohe Bounce-Rate ist schlecht für Seiten eines bestimmten Typs

Der Umkehrschluss gilt nur für Content-Seiten: Hier ist auch eine niedrige Absprungrate okay, denn diese ist ja in jedem Fall wünschenswert. Interaktions-orientierte Seite sollten eher keine hohe Absprungrate haben, da sie dann ihren Zweck nicht erfüllen.

Stellen Sie sich also bei jeder Ihrer Seiten die Frage: Was will ich mit der Site erreichen? Wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, können Sie auch entscheiden, ob Sie mit Ihrer Absprungrate leben können oder eher nicht.

In unserem Whitepaper zur Erhöhung der Verweildauer befindet sich ein einfach anzuwendendes 5-Punkte-System mit dem definiert werden kann, welche Absprungrate und Verweildauer je Seitentyp in Ihrem Projekt angemessen ist.