Die 4 größten Einflüsse um Verweildauer zu erhöhen

Warum die eigentlichen Inhalte einer Website nicht maßgeblich für die Absprungrate verantwortlich sind

Je länger ein Nutzer auf einer Website verweilt, desto besser passt die Site zu den Absichten des Nutzers. Doch eine gute oder schlechte Absprungrate hat nicht nur etwas mit den eigentlichen Inhalten zu tun. Sondern auch viel mit Emotionen und Design. Das Auge isst mit, heißt es bekanntlich. In diesem Beitrag geht es um die vier größten Einflüsse auf die Verweildauer („Visit duration“) und wie man diese gewinnbringend für sich nutzt.

In unserem zwölfseitigen Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ finden Sie diese Tipps, weitere und grundlegendere Informationen zum Thema.

Niedrige Absprungrate durch treffsichere Inhalte und zielgruppengerechtes Design

Der Weg zu hohen Besuchszeiten und damit zu einer niedrigen Absprungrate führt über die Emotionen des Lesers.

Man bekommt niemals eine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Der Leser fühlt die Website, bevor er die Inhalte aufnehmen kann:

  • Wie schnell ist die Site?
  • Wie gut kann ich mich orientieren?
  • Kann ich schnell erfassen, worum es überhaupt geht?
  • Sind die Farben ansprechend, aber nicht zu bunt?
  • Ist zu wenig Text oder zu viel Text auf einmal zu sehen?
  • Sind die Elemente übersichtlich angeordnet oder ist die Site ein undurchdringlicher Dschungel?
  • Oder hat das Design alle Inhalte aufgefressen?

Kurz: Lohnt es sich, hier in eine hohe „time on site“ zu investieren?

Google Analytics Sitzungen erfassen Surfverhalten

Erst, wenn dieser erste Eindruck für den Leser gut ist, fängt er an, sich mit Ihren Inhalten zu beschäftigen: Nehmen wir an, jemand betreibt einen Online-Shop für Kaffee.

Er hat die besten und ausgefallensten Kaffeesorten im Angebot, und dazu noch zu einem fairen Preis. Doch der Shop lädt langsam, ist unübersichtlich und hässlich. Die User dringen also nie zu den wirklich guten Angeboten vor.

Diesen Effekt kann man sogar in Google Analytics betrachten. Google versteht eine „Sitzung“ als Gruppe von Interaktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auf Ihrer Website stattfinden.

Lesen Sie dazu auch unser zwölfseitiges Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“.

Die vier größten Einflüsse auf Sitzungsdauer und Besuchszeiten

1. Layout, Design, Ladegeschwindigkeit

Der User bewertet in Bruchteilen von Sekunden, ob er die Website ansprechend findet oder nicht. Hier gibt es einen bunten Strauß an Erkenntnissen aus der Wahrnehmungs- und Kommunikationsforschung, ein Bündel Grundsätze, das in den meisten Fällen zu einer höheren Verständlichkeit führt.

Beispielsweise ist es ratsam, nicht zu viele Informationen auf einen Blick zu zeigen und die Farben so zu wählen, dass ermüdungsfreies Lesen möglich wird.

Auch die Ladegeschwindigkeit spielt hier eine große Rolle. Die Zeit bis zum Aufbau der ersten nutzbaren Elemente ist entscheidend, auch, um die Absprungrate niedrig zu halten.

2. Nutzererfahrung

Es gibt Nutzer, die haben viel Erfahrung mit dem Internet und können schnell erfassen, worum es auf einer Website geht.

Andere sind etwas langsamer und brauchen unter Umständen einige Momente, um sich auf Websites und in Shops zurechtzufinden. Die Verweildauer hängt also auch ab von Alter, Bildungsstand und Milieu der Nutzer.

Ein Angebot an junge Performer kann eine höhere Informationsdichte aufweisen als ein Angebot an etablierte Traditionalisten ab 50 Jahren; immer mit dem Ziel, eine möglichst hohe average time on site zu erreichen.

3. Übereinstimmung von Ziel und Seitentyp

Nicht jeder Seitentyp kann jedes Ziel optimal ansteuern. Webinhalte haben unterschiedliche Ziele, wie etwa „Blogartikel lesen und kommentieren“ oder „Softwaredownload ermöglichen“.

Für das erste Ziel braucht der Nutzer mehr Zeit als für das zweite, die Besuchszeiten würden steigen. Also muss die Seite dementsprechend gestaltet sein, denn ein Softwaredownload, den der User mühsam und langfristig suchen muss, wird den User abschrecken.

Nur wenn der User gut und schnell erkennen kann, dass er auf dieser Site sein Ziel erreichen kann, kann auch die „visit duration“ steigen und damit die potenzielle Zahl an Conversions.

4. Visuelle Strukturierung

Hier gilt die Faustregel: Digitale Inhalte werden anders konsumiert als analoge Medien.

Internetnutzer überfliegen eine Seite oft, um sich Orientierung zu verschaffen.

Das spricht zunächst für eine kurze Sitzungsdauer. Die User haben ja ein Ziel, das sie auf die Site gebracht hat. Sie versuchen, möglichst schnell zu erkennen, ob die Site ihnen bei der Erreichung ihres Ziels behilflich sein kann:

  • Bekomme ich hier die Lösung für mein technisches Problem?
  • Das richtige Kochrezept?
  • Finde ich hier das richtige Spielzeug?

Bereiten Sie Ihre Site so auf, dass die User innerhalb weniger Sekunden erfassen können, in welche Richtung die Reise gehen soll.

Das sollte möglich sein, ohne dass der User Fließtext lesen muss. Das Überfliegen von Überschriften, Bildern und Grafiken sollte dem Leser genug Orientierung geben, um die average time on site zu optimieren.

Wie kann man Sitzungsdauer und Besuchszeiten noch beeinflussen? In unserem Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ lesen Sie noch mehr Tipps und Basis-Informationen.

Verweildauer per Google Analytics messen – erhöhen Sie die average time on site

Wie hoch die tatsächliche view time ist, lässt sich mit Google Analytics herausfinden. Dazu benutzt Google unter anderem den Begriff „Sitzung“, was eine einfache Abfolge von Interaktionen mit der Seite ist.

Die Verweildauer in Google Analytics berechnet sich aus den Besuchern, bei denen das Google Analytics Skript mehrfach ausgeführt wurde.

Was ist eine gute Absprungrate?

Die Absprungrate (auch: Bounce Rate) misst etwas anderes als die Sitzungsdauer. Die Absprungrate ist der prozentuale Anteil der Nutzer, die nur eine Seite besucht haben und nicht mit der Site an sich interagiert haben, ihre Ausstiegsseite entspricht der Einstiegsseite.

Eine Absprungrate on 50% bedeutet also, dass jeder zweite Nutzer Ihre Startseite verlässt, ohne auf irgendeinen Link, Button oder ein anderes Element Ihrer Site zu klicken. Wie hoch die Absprungrate maximal sein darf, hängt auch vom Zweck der Website ab. Eine Landingpage für ein einzelnes Produkt darf eine hohe Absprungrate haben, komplexe, vielschichte Websites sollten auf jeden Fall unter 60 Prozent liegen, noch besser unter 35 Prozent.

Übrigens: Google Analytics Sitzungen werden standardmäßig nach 30 Minuten Inaktivität beendet. Die Zeitspanne lässt sich allerdings individuell anpassen.

Klicken Sie hier, um das zwölfseitige Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ als PDF runterzuladen.


3 gute Gründe warum pauschale SEO Pakete von der Stange nicht (gut) funktionieren

„Ihre erfahrene SEO-Agentur – nur XXX Euro pro Monat!“ Wer Suchmaschinenoptimierer googelt, findet häufig Treffer oder Anzeigen wie diese. Die Euros kann man sich allerdings bei sehr vielen Angeboten auch sparen.

Jeder hat bestimmt schon mal etwas Sinnloses und Überteuertes gekauft. Die Wundertüte vom Kiosk. Ein langweiliges Buch mit tollem Cover. Die hübsche Jacke, die nach einer Saison schon abgetragen war. Die tollen High Heels, auf denen man aber nicht laufen kann.

Individuelle Suchmaschinenoptimierung schlägt Pauschal-Pakete

So ähnlich ist es mit pauschalen SEO-Angeboten. Das hier sind deren wesentliche Nachteile:

  1. Pauschal-SEO ist wie ein fertiger Präsentkorb von der Tankstelle – Sie kriegen auch Sachen, die Sie gar nicht wollen, gar nicht brauchen, gar nicht mögen – oder sogar schon haben! Beispiel: Wenn sie bereits eine PR-Abteilung in Ihrem Unternehmen haben, brauchen Sie kein pauschales SEO-Paket, das ein halbes Dutzend PR-Mitteilungen in zweifelhaften Kanälen vorsieht.
  2. Pauschal-SEO oder auch SEO-Pakete wirken zwar – doch die Qualität der neuen Reichweite ist schwach. Natürlich erhöht sich Ihr Ranking mit pauschalem SEO – aber nicht unbedingt zu den richtigen Suchtermen! Beispiel: Sie heißen Schmidt-Müller und haben ein Blumengeschäft in Frankfurt. Da nutzt es Ihnen nichts, wenn Sie unter dem Suchbegriff „Schmidt Müller Blumen Frankfurt“ gefunden werden, denn danach sucht niemand. Ihre zukünftigen Kunden suchen nach „Blumen Frankfurt“. Doch es ist halt einfacher, auf „Schmidt Müller Blumen Frankfurt“ zu optimieren, weil es ein Keywort ist, nach dem seltener gesucht wird.
  3. Pauschal-SEO ist eine Blackbox – und hält Sie klein. Wir begleiten Ihr Wachstum und passen die SEO-Maßnahmen auf das an, was Sie im Einzelfall konkret brauchen: Generell mehr Traffic auf der Seite? Einen volleren Warenkorb? Oder brauchen Sie vielleicht Anmeldungen für ein Treffen auf einer Messe? Individuelle Suchmaschinenoptimierung hat ihr individuelles Ziel im Visier. Mit pauschalem SEO kriegen Sie lediglich von allem etwas und von nichts etwas Ganzes.

Maßgeschneiderte Suchmaschinenoptimierung statt SEO Pakete

SEO-Leistungen sollten immer individuell sein. Ein Anzug von der Stange ist eben ein Pauschalangebot und sieht eben auch nur aus wie ein Anzug von der Stange. Damit schaffen Sie es vielleicht bis in die Teppichetage einer lokalen Bank. Doch internationales Parkett wird schon schwieriger ohne Maßanzug.

Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Das führt in den meisten Fällen von SEO Paketen dazu, dass ein Unternehmen Leistungen bezahlt, die es entweder nicht braucht oder in Eigenregie besser könnte – während auf der anderen Seite SEO-Lücken unbeachtet bleiben.

Individuelle SEO liefert das, was Sie brauchen – nicht mehr und nicht weniger

Maßgeschneiderte SEO Leistungen können deshalb viel erfolgreicher sein als SEO Pakete: Nehmen wir an, Ihr Unternehmen beschäftigt eigene Programmierer und Sie hosten Ihre Webseite auch selbst. Da brauchen Sie von einer SEO-Agentur nur ein individuellen Konzept und vielleicht ein Coaching, um SEO Leistungen erfolgreich selbst integrieren zu können. Ihre Programmierer kennen Ihre Webseite doch aus dem Effeff, da brauchen Sie keinen unternehmensfremden Coder aus einem Pauschalangebot, der vielleicht gar dem Programmierstil Ihrer Belegschaft entgegen arbeitet.

Lernen Sie Ihre eigenen SEO Abläufe besser kennen

Wir wollen, dass Ihr Unternehmen besser wird, dass Sie Ihre SEO-Abläufe besser verstehen. Wir entwickeln unsere Kunden, damit sie jeden Monat ein bisschen besser in SEO werden. Buchen sie Pauschalangebote statt individuelle SEO, bekommen Sie das immer gleiche Paket. Sie haben keine Möglichkeit, sich strategisch beraten zu lassen, so dass andere Unternehmensbereiche gut beraten ebenfalls mitwachsen können. Schließlich ist individuelle SEO auf Ihre individuellen Ziele am Markt abgestimmt, und nicht auf das, was der Anbieter für ihn möglichst renditenah zusammenschnüren und anbieten kann.

Pauschale SEO Pakete vielleicht wenigstens für kleine Unternehmen?

Gut, vielleicht sind pauschale SEO Leistungen nichts für mittlere oder große Unternehmen – und doch eher etwas für kleine Firmen? Im Zweifelsfall eher nicht – denn gerade kleine Unternehmen können es sich erst recht nicht leisten, Dinge zu bezahlen, die sie entweder selbst besser machen können oder die sie gar nicht brauchen. Wie etwa eine Suchmaschinenoptimierung auf ein Keyword-Set, nach denen niemand sucht, die aber gut optimierbar sind.

Pauschales SEO ist deshalb so schlecht, weil es nicht auf die Bedürfnisse eines Kunden, sondern auf den Preis optimiert ist. – You get what you pay for.


SEO-König werden. Mit Longtail-Keywords die Nische dominieren.

In jeder Branche gibt es das Rennen um die besten Suchbegriffe. Oft kann es aber von Vorteil sein, dieses Rennen erst gar nicht mitzumachen. Wer sein Business genau kennt, kann auf Longtail-Keywords setzen, Nischen-Suchbegriffe.

Ein imaginäres Beispiel: Paul Schulz ist Gebrauchtwagenhändler. Das Geschäft hat er vor 20 Jahren von seinem Vater übernommen. Damals standen Audi, BMW, Ford, Opel und der eine oder andere Ami auf dem Hof. Über die Jahre ist Schulz’ Leidenschaft zu Porsche Cabrios immer stärker geworden und heute handelt er fast nur noch mit diesen Nischen-Fahrzeugen. Hier und da lugt noch ein Kleinwagen durch den Zaun, aber zu 90 Prozent besteht das Angebot aus Porsche Cabrios.

Experte rät von allgemeinen Keywords ab

Paul Schulz will sein Geschäft ankurbeln und mehr verkaufen. Er erhöht sein Marketing-Budget und will seine Internet-Seite aufrüsten. Schulz will zu den Keywords “Autos”, “Gebrauchtwagen” und “Autohändler” gefunden werden. Schulz’ Marketing-Kraft rät ihm davon ab. Warum?

Er rät ihm davon ab, weil es oft schlauer ist, die ganz großen Kämpfe zu vermeiden (die man eh nicht gewinnen kann) und sich stattdessen auf die Themen zu konzentrieren, bei der die optimale Balance zwischen Aufwand (Marketing-Budget) und Ertrag (zahlende Kunden) entsteht.

Höhere Besucherqualität durch Longtail-Suchbegriffe

lontailg besucherqualität

Je allgemeiner die Keywords (Suchbegriffe) sind, zu denen eine Website in den Rankingsauftaucht, desto schlechter ist die Besucherqualität. So lautet eine Faustformel, die oft gültig ist. Nehmen wir an, Paul Schulz würde tatsächlich zum Begriff “Autos” gut gefunden. Was erleben die Suchenden, wenn sie seine Seite anschauen? Hauptsächlich Porsche Cabrios. Wer einen Kombi oder Mini-Van auf der Website erwartet, wird Schulz’ Webseite entnervt wegklicken.

Schulz kann also mit einem Großteil der Besucher auf seiner Seite nichts anfangen, weil die sich gar nicht für Porsche Cabrios interessieren. Aus diesem Grund ist es oft eine gute Idee, auf Nischen-Suchbegriffe zu setzen, auf die sogenannten Longtail-Keywords. Ein üblicher Suchbegriff im Beispiel wäre “Autos”, der Nischen-Suchbegriff wäre “Porsche Cabrio 911 gebraucht kaufen”.

Warum heißen Longtail-Keywords so?

Longtail Keywords

Longtail-Keywords heißen so, weil sie in einer Grafik aussehen wie der lange Schwanz eines Tieres, der flach auf dem Boden liegt. Sie stehen für eine bestimmte Art von statistischer Verteilung. Auch hier ein Beispiel: Nehmen wir an, jemand würde eine Torte zerteilen, in fünf gleich große Stücke. Dann schneidet er das vierte Stück in zwei Hälften und das fünfte Stück schneidet er wiederum in zehn ganz kleine Stücke.

Anhand ihrer Größe in einer Grafik dargestellt, würden die zehn kleinen Tortenstücke einen “Longtail” ergeben. Das vierte Stück, das halbiert wurde, ist das “Chunky Middle” der Grafik und die beiden großen Stücke der sogenannte “Shorthead”. So nennen wir als SEO-Agentur die drei Kategorien, in die sich Keywords grob einordnen lassen.

Faustformel: Je spezieller ein Keyword, desto höher die Besucherqualität.

Es kommt aber auf die Branche und den Einzelfall an.

Zahlender Kunde

Nun geht es aber im Marketing nicht vorrangig um die schiere Masse von Kontakten, sondern um Abschlüsse und Verkäufe einzuleiten. Was nutzt es Paul Schulz, wenn er jeden Tag 20 Interessenten da hat, die aber eigentlich einen Kleinwagen wollen? Ein einziger zahlender Kunde ist in diesem Beispiel besser als 20 potenzielle Kunden, die eigentlich was anderes kaufen wollten und Schulz nur den Kaffee wegtrinken.

Natürlich gilt dieses Beispiel nicht für jede Branche, und jeder Sektor tickt da ein wenig anders. Dennoch gibt es einige Vorteile von Longtail-Keywords, die für viele Unternehmen gelten können.

Vorteile von Longtail-Keywords

  • Longtail-Keywords erzeugen eine geringere Trefferliste und führen so automatisch zu einer besseren Sichtbarkeit. Es ist einfacher, in einer 100 Treffer langen Liste gefunden zu werden als in einer 10.000 Treffer langen Liste.
  • Potenzielle Kunden sind in vielen Fällen schon näher an einer Kaufentscheidung.
  • Die Besucherqualität von Longtail-Keywords ist höher. Die Besucher lassen sich grob in diese Kategorien einteilen: Wer zu allgemeinen Begriffen (“Shorthead”) sucht, will sich einen Überblick verschaffen. Wer “Chunky-Middle”-Keywords sucht, will tiefer in die Materie einsteigen – und wer “Longtail”-Keywords sucht, weiß, was er will.
  • Zudem haben Longtail-Keywords den Charme, dass Suchmaschinen-Anzeigen (SEA) dazu günstiger sind als zu Shorthead-Keywords.

Das Beispiel zeigt: Man muss nicht beim Goldrausch mitmachen und mit Tausenden anderen im Fluss stehen, um eine Fingerhut voll Goldstaub zu waschen. Manchmal reicht es auch, nur an der richtigen Stelle zu suchen, um Nuggets zu finden.


Drei Fragen an… Florian Blumberg

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Florian Blumberg, Leiter-Marketing bei Remira.

1. Wie sah Ihre Internetseite vor der Zusammenarbeit mit sixclicks aus?

Wir hatten vor allem viel zu wenig Content und eine zu schwierige Struktur. Unsere Seite war sehr klein im Vergleich mit den Seiten unserer Marktbegleiter. Uns war schnell klar, dass die Homepage so eigentlich nicht mehr ging. Ende August 2013 gab es dann in Zusammenarbeit mit sixclicks ein neues Konzept und wir haben sofort angefangen, alles umzustellen und auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) auszurichten.

2. Konnten Sie selbst an der Site noch etwas verbessern?

Nein, alleine konnten wir unser Suchmaschinenranking nicht sichtbar verbessern, da hörte es bei mir ganz schnell auf. Das Thema SEO wurde für Remira schnell zu viel. Deshalb haben wir uns 2013 mit sixclicks an einen Tisch gesetzt. Nach und nach haben wir uns zusammen ein Standing aufgebaut. Da mussten wir auch viel lernen, und inzwischen können wir viel selbst.

3. Warum haben sie sich für sixclicks entschieden und nicht für eine andere Agentur?

Weil sixclicks deutlich nachvollziehbarer war als andere. Bei sixclicks hatte ich gefühlt mehr Sicherheit, und im Erstgespräch wurde relativ schnell klar, dass wir uns auf ein gemeinsames Ziel hinbewegen. Bei den anderen wurde es sehr schnell sehr technisch.

 


Trafficveränderungen bei HTTPS-Migrationen in der Google Search Console überwachen [HOW-TO]

Die Komplexität vieler Website-Projekte steigt stetig an. Die Google Search Console (GSC) stellt eine Funktion zu Verfügung, mit der die Überwachung von verschiedenen Properties erleichtert werden soll – die Property-Sätze.  Innerhalb eines Satzes können verschiedene Properties zusammengefasst betrachtet werden. Maximal können 200 Properties in einem Satz organisiert werden.

Die wichtigsten Auswertungen der GSC werden innerhalb des Satzes aggregiert.

Folgen Funktionen stehen zu Verfügung:

  1. Suchanalyse
  2. Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten
  3. Accelerated Mobile Pages
  4. Internationale Ausrichtung
  5. Rich Cards
  6. Blockierte Ressourcen

Der Property-Satz erfasst keine historischen Daten zu den einzelnen Properties. Daher empfiehlt es sich, den Satz so früh wie möglich zum Projekt zu erstellen.

HTTPS-Migration geplant? Property Sätze sind ein Segen!

Wir haben schon einige HTTPS-Migrationen erfolgreich abgeschlossen. Als es noch keine Property-Sätze gab, mussten wir den Traffic während der Migration immer über mehrere Properties hinweg überwachen. Jetzt werden vor der HTTPS-Migration alle Properties zum Projekt mit beiden Protokollen und mit und ohne www in der Search Console bestätigt und als Satz zusammengefasst. Das Ergebnis: Innerhalb des Satzes wird nun Traffic für die Seiten vor und für die Seiten nach der Migration ausgewertet und es kann überprüft werden, ob der Traffic sich signifikant verändert oder – das sollte das Mindestziel sein – stabil bleibt. Und so sieht dann ein klassischer Satz einer HTTPS-Migration aus:

property satz in der google search console anlegen

Vollständige Trafficauswertung aus Subdomains an einer Stelle

Besonders hilfreich sind die Property-Sätze, wenn ein Projekt unterschiedliche Subdomains benutzt. Denn auch diese müssen ja auf das neue Protokoll migriert werden. Früher mussten wir jede Subdomain – auch hier separat mit http und https beginnend – separat auswerten. Mit einem Property-Satz können alle Subdomains als Property zu einem Satz zusammengefasst werden. So wird der Google Traffic für alle Subdomains auch während der HTTPS Migration im Satz auswertbar.

Ein Tipp noch zur Optimierung der Migration: Wenn alle URLs auf HTTPS umgestellt worden sind, bitte in den alten und in den neuen Properties unter Website-Einstellungen die Crawling-Geschwindigkeit auf Maximum setzen. Das beschleunigt den Migrationsprozess.

crawlinggeschwindigkeit-auf-maximum-setzen

 

 

 


Jetzt schepperts in der Google Bildersuche – 60% Besucherverlust durch neues Update.

Neues Layout nun weltweit einheitlich

Das „neue“ Layout der Google Bildersuche ist nun ab dem 07.02.2017 auch in den letzten beiden Ländern (Deutschland & Frankreich) umgestellt worden. Somit ist die Benutzererfahrung bei der Google Bildersuche nun global einheitlich. Doch welche Auswirkungen hat die Veränderung des Layouts der Google Bildersuche auf die zukünftige SEO und dessen Perfomance-Auswertungen?

Auswirkungen des Updates

Auf den ersten Blick ist das schöne neue Layout für den Nutzer einfacher zu bedienen. Doch nach dem Klick auf das Bild wird nicht – wie in der alten Version – die Website zum Bild angezeigt, sondern nur das Bild als großes Vorschaubild in der Google Bildersuche. Erst nach einem zweiten Klick in den Suchergebnissen auf den Button „Seite besuchen“ wird man von Google zur Website geführt.

Bildersuche mit neuem Design
Das neue Design der Google Bildersuche

Dies hat zur Folge, dass sowohl in Google Analytics als auch in der Google Search Console die Klicks aus der Google Bildersuche zur Website statistisch um 60% zurückgegangen sind. Die Bildimpressionen sind bei den ausgewerteten Projekten im Mittel gleichgeblieben.

Diese Statistik haben wir mit allen – mit der Agentur verbundenen Properties in der Google Search Console  – erstellt. Sie spiegelt natürlich nicht den gesamten deutschen Suchmarkt wieder, doch ist sie ein klareres Indiz, dass Google nun noch mehr Besucher auf dessen Plattform hält. Ausgewertet wurden die Besucher vom 26.01.2017 – bis 18.02.2017 aus Deutschland.

Innerhalb unserer Analyse fanden wir keine besonderen Abweichungen zu einer speziellen Branche oder einer speziellen Websitekategorie (B2B, Shop, B2C, News).

Schnellanalyse selbst durchführen

Wenn Sie selbst auswerten möchten, welche Auswirkungen die Veränderung des Layouts der Google-Bildersuche auf Ihr Projekt haben, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Melden Sie sich in der Google Search Console an
  2. Kopieren Sie Ihre Property-URL
  3. Fügen Sie Ihre Property-URL in der folgenden URL an der Stelle „IHRE-PROPERTY_URL“ ein und rufen die URL auf. Achten Sie darauf, dass Ihre Property-URL immer mit einem / abschließt.

https://www.google.com/webmasters/tools/search-analytics?hl=de&authuser=0&siteUrl=IHRE-PROPERTY_URL#state=%5Bnull%2C%5B%5Bnull%2C%2220170207%22%2C%2220170218%22%5D%2C%5Bnull%2C%2220170126%22%2C%2220170206%22%5D%5D%2Cnull%2C%5B%5Bnull%2C4%2C%5B%22deu%22%5D%5D%2C%5Bnull%2C6%2C%5B%22IMAGE%22%5D%5D%5D%2Cnull%2C%5B1%2C2%2C3%5D%2C1%2C0%2Cnull%2C%5B2%5D%5D

Beispiel: https://www.google.com/webmasters/tools/search-analytics?hl=de&authuser=0&siteUrl=https://www.meinedomain.de/#state=%5Bnull%2C%5B%5Bnull%2C%2220170207%22%2C%2220170218%22%5D%2C%5Bnull%2C%2220170126%22%2C%2220170206%22%5D%5D%2Cnull%2C%5B%5Bnull%2C4%2C%5B%22deu%22%5D%5D%2C%5Bnull%2C6%2C%5B%22IMAGE%22%5D%5D%5D%2Cnull%2C%5B1%2C2%2C3%5D%2C1%2C0%2Cnull%2C%5B2%5D%5D

Innerhalb des Beispiels wird folgender SEO-Bericht in der Google Search Console mit folgenden Parametern angefordert:

bescuherverlust google bildersuche
  • Besucher  auch Deutschland
  • Besucher aus der Google Bildersuche
  • Aktivierte KPIs: Klicks, Impressionen, Klickrate
  • Zeitraumvergleich: 07.02.2017 bis 18.02.2017 / 26.01.2017 bis 06.02.2017

 


Goo­geln will gelernt sein, krasse Suchfeatures im Überblick

Einfach Google Suchparameter eintippen und los? So einfach ist die Suche oft, aber leider nicht immer. Im entscheidenden Fall (Master-Arbeit, Präsentation, Abgabetermin!) verliert so mancher User den Überblick angesichts Hunderttausender sinnloser Suchergebnisse. Richtig googeln will gelernt sein.

Google ist die leistungsfähigste Suchmaschine der Welt. Und sie wird noch ein bisschen besser, wenn der Suchende nicht nur einfach wild Begriffe (Suchterme) eintippt, sondern wenn er weiß, was er tut. Wenn er weiß, wie Google in Wirklichkeit funktioniert und wie er diese Funktionen zu seinem Vorteil nutzen kann.

Beispiel: “Gewicht Kiwi” liefert Treffer zum Gewicht der Früchte. Wer aber wissen will, wie schwer der neuseeländische Vogel ist, der googelt besser “Gewicht Kiwi -Frucht”. Und siehe da, der erste Treffer: ein bis fünf Kilo werden die Vögel schwer, schreibt die Jugendabteilung einer Umweltschutz-Organisation.

Hilfreich, nützlich, lustig: einige der weniger bekannte Google-Features

  • Google spielt:
    Schon mal nach dem Begriff “Solitaire” gegoogelt? Vorsicht, könnte sich zum Zeitfresser entwickeln. “tictactoe” ist auch so ein Fall. Einer der Höhepunkte: Das Halloween-Special 2016, in dem der Spieler eine zaubernde Katze vor Geistern retten muss.
  • Google grunzt
    Wie macht das Schaf? Oder das Schwein? Einfach “what sound does a pig make” googeln und Tiergeräusche anhören.
  • Quelle zu einem Bild finden
    Google kann ein Foto oder ein Bild analysieren und das Netz nach Webseiten absuchen, die genau dieses (oder ähnliche) Foto benutzen. Das ist nicht nur für Fotografen interessant, deren Bilder vielleicht ohne Erlaubnis genutzt werden, sondern auch für Privatpersonen. Dazu einfach die Google-Bildersuche aufrufen und auf das Kamera-Symbol im Suchfeld klicken.
  • Lizenzfreie Bilder finden
    Wer ein Blog betreibt, kennt die entnervende Suche nach Bildern. Darf man das Foto jetzt benutzen oder nicht? Die Google-Bildersuche lässt sich so einstellen, dass sie nur Fotos liefert, die für die Wiederverwendung freigegeben sind, sogar zur kommerziellen Wiederverwendung.
  • Google rechnet
    Kein Taschenrechner parat? Einfach die Berechnung ins Suchfeld eingeben, wie z.B. 13*768, $300 in €, Umrechnung von Zahlensystemen, Umrechnung von anderen Einheiten wie etwa Temperatur (Fahrenheit in Celsius etwa oder Kilometer in Meilen) oder gar die grafische Darstellung von komplexen mathematischen Funktionen.
  • Google antwortet selbst
    Oft reicht es, die richtigen Google Suchparameter einzugeben, um eine Antwort auf einfache Fragen zu erhalten. Google antwortet selbst, und der Nutzer muss gar keinen Link in der Trefferliste anklicken. Das klappt beispielsweise beim Wetter. Auch das Nachschlagen im Wörterbuch wird zunehmend überflüssig. Diese Funkrion nennt Google Instant Answers.

Für Fortgeschrittene: Google Suchparameter

Achtung, jetzt wird’s ein wenig nerdig. Jetzt kommen die sogenannten Google Suchparameter. Das Beispiel mit dem Kiwi-Vogel hat gezeigt, dass der Nutzer Begriffe aus der Suche ausschließen kann. Motto: Zeig’ mir alle Kiwis, aber lass’ das Obst weg. Ausschließen klappt mit dem Suchparameter “” , indem der Nutzer ein einfaches Minus vor den auszuschließenden Begriff setzt.

Noch interessanter wird es mit anderen Methoden, die die Suchergebnisse eingrenzen. Denn es ist ja selten das Problem, dass Google etwas gar nicht findet. Oft ist der eine richtige Treffer ja unter Hunderttausenden falscher Treffer begraben. Nehmen wir an, jemand sucht nach Blogs, die etwas über Hochzeiten schreiben. Das geht mit dem Suchparameter “inurl:”. Dieser gibt nur Treffer aus, in deren Adresse ein bestimmtes Wort vorkommt. Beispiel: “inurl:blog Hochzeit”.

Durchsuchen einer kompletten Seite

Nachrichtenportale haben oft eine Suchfunktion. Was aber, wenn ein Anbieter mal keine hat? Google macht das schon: Mit dem Suchparameter “site:” verhält es sich ähnlich wie mit “inurl:”. Do lässt sich etwa herausfinden, was Spiegel Online schon alles über Jan Böhmermann geschrieben hat oder was Greenpeace über Plutonium weiß.

Wie hieß das nochmal…? Google Suchparameter füllen Lücken

Keanu Reeves kennt jeder. Der Vorname ist ziemlich selten, aber gibt es denn noch andere Prominente mit dem gleichen Vornamen? Gibt es. Der Google Suchparameter “*”, das Sternchen, kann Gedächtnislücken füllen, etwa bei Smalltalk-Klassikern wie “Wie hieß noch gleich der Schriftsteller Irving mit Vornamen?”.

Google kennt den Kurs – und übersetzt

Dass Google Währungen umrechnen kann, ist kein Geheimnis. Die Suchmaschine kennt aber auch aktuelle Kurse von Aktien oder anderen Finanzprodukten, man kann die Daten aufrufen, indem man einfach nach dem betreffenden Produkt sucht. So ähnlich funktioniert auch der Google-Übersetzer.

Richtig harte Suchprobleme

Manche Google-Suche liefert Hunderttausende von Fehl-Treffern. Das Gesuchte ist vielleicht dabei, aber unter dem Ausschuss begraben. In diesen Fällen hilft es, drei Minuten Gehirnarbeit zu investieren. Die meisten Menschen, die das Gewünschte schlecht finden, probieren zu viel rum und geben genervt auf. Ihnen passiert das nicht, denn Sie nehmen die Hände von der Tastatur und denken ein paar Minuten nach, ohne zu tippen.

Hören Sie auf, nach den Begriffen zu suchen, die Sie für relevant halten. Suchen Sie stattdessen nach den Begriffen, die die Experten benutzen würden, die über Ihr Thema schreiben. Je exakter und spezifischer diese Begriffe sind, desto besser. Dafür brauchen Sie vielleicht selbst etwas Expertenwissen – lesen Sie sich ein, kreisen Sie das Problem ein, und am Ende wissen Sie dann, wonach Sie Googeln müssen.


Drei Fragen an… Peter Gatzen

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Peter Gatzen, Managin Director bei Deltastar.

1. Sie haben mit sixclicks viel erreicht, das Projekt hat aber auch viel Arbeit gemacht. Würden Sie das weiterempfehlen?

Ja, schon, das ist auch für andere Firmen interessant. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und würden es wieder machen. Wir haben intern auch Mitarbeiter, die sowas können. Wir machen ja auch viel selbst. Aber solche Großprojekte macht man lieber mit Experten. So bekommt man möglichst viele Disziplinen zusammen, jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten, und die arbeiten dann im Team. So holt man am meisten raus.

2. Was ist Ihr nächstes Projekt?

Sixclicks hat uns ja geholfen, unsere Website in viele unserer Systeme zu integrieren. Vielleicht arbeiten wir an einer neuen Software, vielleicht auch daran, unseren Shop auf eine neuere Version von Magento zu aktualisieren. Man muss bei der technischen Entwicklung am Ball bleiben.

3. Thema Aktualisieren: Sicherheit ist heute wichtiger denn je. Webseiten werden gekapert, gehackt, sabotiert. Wie ist ihre Haltung dazu?

Inzwischen haben wir ja viele Systeme bei uns automatisiert, früher ging noch viel per Hand. Das geht jetzt besser. Ob sich das auf die Sicherheit auswirkt, weiß ich nicht. Die Lage ist vielleicht so, wie Sie schildern. Wir vertrauen da auf sixclicks, auf die Experten, die die Fachkenntnis haben und uns das abnehmen.


SEO-Berichte retten Projekte und Rankings

Monatliche SEO-Reports verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Web-Kennzahlen (KPI)

Über Nacht stürzte die Sichtbarkeit der Website dramatisch ab. Grund war ein technisches Update, das fehlerhaft war – die Folge: Die Website war bei Google kaum noch zu finden. Das eigentliche Problem an der Sache: Es bemerkte niemand.

Uns ist das sofort aufgefallen. Als SEO-Agentur haben wir alle wichtigen Web-Kennzahlen im Blick, die sogenannten Key Performance Indicators, KPI’s. Der SEO-Monitor legte die Schwachstelle offen. Nach etwa einer Stunde Analyse wurde uns klar, was da im Argen lag – wir sendeten den SEO-Bericht inkl. Vorschlag zur Lösung des Problems an unseren Kunden.

KPI-Report offenbart Stärken und Schwächen

Das Beispiel zeigt, wie wichtig Informationen über Kennzahlen sind. SEO-Berichte wie dieser sind auch als KPI-Reporte oder monatlicher SEO-Bericht bekannt. Diese Berichte bündeln Informationen aus vielen Quellen, wie etwa den Webmaster Tools der wichtigen Suchmaschinen, Google Analytics, Traffic-Controlling und vielem mehr. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, die Leistungsstärke des eigenen Web-Projekts zu analysieren, so viele KPI. Wir sammeln die relevanten Daten und behalten den Überblick.

Monatliche SEO-Berichte bedeuten weniger statt mehr Papierkram und ermöglichen es, entscheidende Kennzahlen fest im Blick zu halten. Dabei gilt: Nicht für jedes Business sind die gleichen KPI wichtig. Die Berichte sollten immer individuell auf das jeweilige Projekt ausgerichtet werden.

SEO-Reports sind ein wichtiges Werkzeug für Projektleiter und Marketingverantwortliche

Wer es geschafft hat, monatlich mehr Besucher zu generieren, darf gerne auf seine Erfolge hinweisen. SEO-Reports helfen dem Projektleiter, seinen Vorgesetzten zu verdeutlichen, wie sich alles entwickelt hat. Gleichzeitig erlauben die Daten aus den KPI-Berichten die richtigen Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad von Marketing-Aktionen zu ziehen.

Steigen verschiedene Indikatoren zum Beispiel während Aktion X, dann hat Aktion X mit hoher Wahrscheinlichkeit gewirkt. Ändern sich die KPI parallel zu einer anderen Aktion nicht, ist der Effekt offenbar verpufft. Gemeint sind etwa Kennzahlen wie Impressions einer bestimmten Landingpage oder das Trafficaufkommen zu einem definierten Suchterm aus der Suchmaschine.

Was steht in einem SEO-Bericht?

Unsere Berichte liefern viele Kennzahlen (KPI) und sind auf mehreren A4-Seiten zusammengefasst. Wir setzen Messwerte immer in den Bezug zu den Vormonaten, um Vergleichbarkeit zu garantieren. Gleichzeitig geben wir dem Leser einen Maßstab an die Hand, damit er den erreichten Wert für sich und sein Projekt einordnen kann.

An einer der ersten Stellen in unserem Bericht steht zum Beispiel die Sichtbarkeit – ein statistischer Wert, der die Position einer Domain in Relation zu den Keywords angibt, zu denen sie rankt. Die Sichtbarkeit hängt stark von Umfang, Vielfalt und Popularität der Inhalte ab. Die Sichtbarkeit errechnet sich aus vielen verschiedenen Variablen und besteht aus einer einzigen Zahl, die mit bis zu vier Nachkommastellen angegeben wird. Die meisten Internetseiten haben einen Sichtbarkeitswert von unter Eins.

Einige weitere KPI, die in einem SEO-Bericht nicht fehlen dürfen:

  • Anzahl Suchanfragen bei Google
  • Anzahl der Suchterme in den Top 100
  • Zahl der Backlinks
  • Sitzungen & Nutzer des Projektes
  • Landingpage-Absprungrate
  • Durchschnittliche Besuchsdauer auf dem Projekt

SEO-Berichte…

  • …zeigen, wo das Web-Projekt steht: Sinkt oder steigt die Zahl der Klicks? Der Besucher? Was ist mit den anderen Key Performance Indicators (KPI)?
  • …helfen den Projektleitern, ihren Vorgesetzten zu verdeutlichen, wie sich das Projekt entwickelt.
  • …erlauben Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad von Marketing-Aktionen.
  • …warnen früh bei Sichtbarkeitsverlusten.

Fazit: Wir fertigen SEO-Reportings individuell an, damit der Projektleiter auch wirklich alle wesentlichen KPI’s im Blick hat und sich nicht mit irrelevanten Daten beschäftigen muss. So erfährt der Projektleiter ein Mal im Monat, was im jeweiligen Projekt gerade los ist. Und wenn uns etwas auffällt, wie die abgestürzte Sichtbarkeit, dann schlagen wir Alarm – mit Lösungsvorschlag.

Versprochen.


Mein Thema auf der PHP Ruhr 2016: der „Erfolgsfaktor Ladezeit“

Am Donnerstag, den 10. November 2016, treffen sich Software-Entwickler ebenso wie Entscheider aus Unternehmen und Verwaltungen im Dortmunder Westfalenstadion alias Signal Iduna Park, um gemeinsam auf der PHP Ruhr in Sachen Webentwicklung, IT-Sicherheit oder SEO am Ball zu bleiben.

PHP ist die Sprache, aus der das Internet besteht – jedenfalls serverseitig. Über 80 Prozent aller Websites weltweit nutzen die open source Programmiersprache PHP. Sie ist anschlussfähig zu den meisten populären Software-Systemen und kann Unternehmen und öffentlichen Institutionen eine schlanke, flexible Alternative zum Beispiel zu Java bieten. Und in der Version 7 ist PHP noch mal deutlich leistungsfähiger geworden. Unser sixclicks®-Team löst viele Kundenprobleme mit leistungsstarken PHP-Applikationen.

Die PHP Ruhr findet einmal jährlich und inzwischen das dritte Mal statt, jedes Jahr noch größer und schöner. 163.000 Beschäftigte in der IT in einer Region, die in diesem Sektor rund 40 Milliarden Umsatz macht, haben offenbar steigenden Bedarf am Austausch ihrer Expertise.

„Erfolgsfaktor Ladezeit“ gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bedeutsam

Ich bin dieses Jahr einer der Glücklichen, die auf der PHP Ruhr vortragen dürfen, und dann auch noch zu meinem Lieblingsthema: dem „Erfolgsfaktor Ladezeit“. Gemeint ist die Zeit, die Ihre Website oder APP braucht, um alles korrekt darzustellen. Da können wenige Millisekunden einen Riesenunterschied machen, den Unterschied zwischen dem Kauf in Ihrem Onlineshop zum Beispiel und dem genervten Klick zur Konkurrenz. Vor allem wenn der Nutzer von unterwegs über eine langsame Leitung darauf zugreift.

Denn dann kumuliert eine lange Ladezeit Ihrer Website mit der langsamen mobilen Datenleitung schnell zu mehreren Sekunden, die Ihre Webseite braucht, um sich vollständig zu öffnen.

Alles was über 1,5 Sekunden liegt, ist zu lang.

Auch als Ranking-Faktor für die organische Suche bei allen bekannten Suchmaschinen ist die Ladezeit Ihrer Webseite oder APP von Bedeutung. Denn Suchmaschinen bevorzugen schnelle Webseiten.

Bereits ein Update auf die aktuelle PHP7-Version verbessert die Performance bedeutend. Und das ist – auch und besonders für kleine und mittelständische Unternehmen – immer noch nicht der einzige Erfolgsfaktor, der mit der Ladezeit verknüpft ist. Mehr dazu in meinem Vortrag.

Kommen Sie vorbei und sprechen Sie mich gern an!

Sie finden mich um 16.15 Uhr im Vortragsbereich 2.

Tickets für die PHP Ruhr 2016 sind noch zu haben unter https://2016.php.ruhr/tickets/