Unsere Wahrheit über eine gute Absprungrate

Hilfe, meine Absprungrate bei Google Analytics liegt bei 50 Prozent! Ist das jetzt noch ein guter Wert oder schon schlecht?

Die Frage nach einer guten Absprungrate (Bounce Rate) ist vergleichbar mit der Frage nach der richtigen Kleidung. Die Antwort lautet: Kommt drauf an! Für das Vorstellungsgespräch empfiehlt sich etwas anderes als für den Strand oder für den ersten Besuch bei den Schwiegereltern.

So weit, so unklar.

Leider lässt sich die Frage „Was ist ein guter Wert für die Absprungrate?“ nicht mit einem einfachen Merksatz beantworten. Denn manche Internetseiten haben eine sehr hohe Absprungrate und gelten damit trotzdem als erfolgreich.

Aber der Reihe nach.

Um bewerten zu können, ob eine Bounce Rate gut oder schlecht ist, sollte man zuerst wissen, wie diese überhaupt berechnet wird.

Was bedeutet die Absprungrate wirklich?

Der Begriff „Absprungrate“ suggeriert, es sei messbar, wie viele Besucher auf einer Website gleich wieder abspringen und wie viele sich tatsächlich länger mit dem Inhalt beschäftigen. Eine hohe Absprungrate, meinen viele, sei ein Indiz dafür, dass die Seite die Nutzer verschrecke.

Das kann so sein, muss aber nicht.

Eine Website weiß eben nicht genau, was der User macht. Liest er aufmerksam die Inhalte oder steht er an der Kaffeemaschine? Es gibt (noch) keine Technik, um das tatsächliche Konsumverhalten exakt zu erfassen.

Wie wird die Bounce Rate berechnet?

Und weil es diese Technik noch nicht gibt, behilft sich Google mit der Absprungrate, mit der Bounce Rate. Vereinfacht gesprochen, teilt Google Analytics alle User in zwei Gruppen ein und misst, wie hoch der prozentuale Anteil beider Gruppen ist:

  1. User, die nur eine einzige Interaktion (Google Analytics Treffer) mit der Website haben und danach verschwinden
  2. User, die mehr als eine Interaktion mit der Website haben

Nehmen wir an, 100 Nutzer rufen eine Website auf. 30 davon sehen sich die Seite an (Treffer=Seitenaufruf) und verlassen sie wieder, ohne ein Element auf der Site angeklickt zu haben, wie etwa einen Link, ein Bild, eine Grafik oder irgendetwas anderes. Die anderen 70 User interagieren mit der Website und erzeugen damit einen zweiten Google Analytics Treffer In diesem Beispiel liegt die Absprungrate bei 30 Prozent.

Berechnung der Absprungrate
Beispiel mit einer Absprungrate von 30%

 

Das ist nur ein stark vereinfachtes Beispiel, Google Analytics kann zur Beurteilung der Absprungrate noch andere Variablen heranziehen.

Sind 50 Prozent Absprungrate bei Google Analytics für meine Website normal?

Eine einzige Sitzung zählt für Analytics als Absprung – und lässt damit außen vor, dass ein Nutzer mit seinem Besuch ja völlig zufrieden sein kann.

Das ist auch schon gewissermaßen der Geburtsfehler der Absprungrate. Die Zahlen sind weder eindeutig, da ein „Absprung“ nicht immer „unzufriedener User“ bedeutet. Noch sind die Zahlen im streng wissenschaftlichen Sinne gültig, schon alleine deshalb, weil manche User ja Tools nutzen, um eine Verfolgung (Tracking) durch Google und andere Dienste zu verhindern.

Trotzdem ist die Absprungrate ein wertvoller Indikator für Betreiber von Webseiten. Und das kommt so:

Eine hohe Absprungrate ist schlecht, wenn…

  • der Erfolg einer Website darauf basiert, dass User mit der Site interagieren, also zum Beispiel Produkte kaufen, Newsletter abonnieren oder um ein Angebot bitten
  • eine Website dem User zunächst einen Überblick über eine Produktgruppe bieten will, um ihn dann auf eine Detailseite zu bringen. Beispiel: ein User sucht nach blauen Jacken. Findet er die passende Jacke, klickt er auf die Detailseite der Jacke – ein Erfolg. Bietet ihm die Übersicht aber statt blauer Jacken nur rote Hüte, verlässt er die Seite wieder.

Eine hohe Absprungrate ist gut, wenn…

  • Die Site keine weitere Interaktion vom Nutzer verlangt, um als erfolgreich zu gelten: Wikipedia zum Beispiel, oder ein Blog für Fachleute. Jemand googelt einen Sachverhalt, landet auf dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder Blogartikel, liest ihn komplett von A bis Z durch und schließt zufrieden den Tab. Gemessene Verweildauer von Google: null Sekunden, der Besuch gilt als Absprung.

Ist eine hohe Absprungrate also schlecht für Seiten wie Wikipedia oder Blogs? Nein, natürlich nicht, die Site hat zu 100% ihren Auftrag erfüllt: Ein User hat sich den kompletten Content durchgelesen.

Ob eine Absprungrate gut oder schlecht ist, hängt also vom Typ der Seite ab.

Einordnung Absprungrate je Seitentyp
Grobe Einordnung von Absprungraten je Seitentyp

Hochspezialisierte Seiten mit echtem Content dürfen eine möglichst hohe Absprungrate haben (beispielsweise Anleitungen, How-To’s, Produkttests, Erfahrungsberichte usw.). Seiten, die User auf andere Seiten verteilen sollen, sind eher bei möglichst niedrigen Absprungraten als erfolgreich anzusehen.

Eine hohe Bounce-Rate ist schlecht für Seiten eines bestimmten Typs

Der Umkehrschluss gilt nur für Content-Seiten: Hier ist auch eine niedrige Absprungrate okay, denn diese ist ja in jedem Fall wünschenswert. Interaktions-orientierte Seite sollten eher keine hohe Absprungrate haben, da sie dann ihren Zweck nicht erfüllen.

Stellen Sie sich also bei jeder Ihrer Seiten die Frage: Was will ich mit der Site erreichen? Wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, können Sie auch entscheiden, ob Sie mit Ihrer Absprungrate leben können oder eher nicht.

In unserem Whitepaper zur Erhöhung der Verweildauer befindet sich ein einfach anzuwendendes 5-Punkte-System mit dem definiert werden kann, welche Absprungrate und Verweildauer je Seitentyp in Ihrem Projekt angemessen ist.


Frühwarnsystem einrichten, um nicht von neuen Konkurrenten online überrascht zu werden.

Daten aus Suchmaschinen identifizieren neue, aufstrebende Mitbewerber schneller als Branchenexperten

Die Konkurrenz schläft nicht – umso unangenehmer, wenn jemand den neuen Konkurrenten noch gar nicht kennt. Schon mit dem eigenen Unternehmen hat man ja genug zu tun. Das Tagesgeschäft, der Businessplan, die Finanzen, die Mitarbeiter, die Produkte… da kann sich schon mal ein Konkurrent mit einer neuen, sagenhaften Idee unbemerkt anschleichen.

Wenn neue Marktbegleiter in den Suchergebnissen nach vorne preschen

Ein Beispiel: Das Betriebssystem Android gibt es seit 2003, ursprünglich sollte es ausschließlich Digitalkameras steuern. Google kaufte Android im Sommer 2005. Seit 2008 ist die Software offiziell verfügbar, und schon im Jahr 2010 wurden in den USA erstmals mehr Android-Mobiltelefone als iPhones verkauft.

Oft holt die Konkurrenz zunächst in den Suchergebnissen bei Google und anderen relevanten Suchmaschinen auf, später dann beim Umsatz. Doch soweit muss es nicht kommen. Finden wir jedenfalls.

Wir haben ein Frühwarnsystem möglich gemacht, mit dem Nutzer ihr eigenes Suchmaschinen-Ranking und das ihrer Mitbewerber analysieren können. Das Frühwarnsystem kann zum Beispiel Teil eines monatlichen SEO-Reports sein, der alle relevanten Suchmaschinen-Kennzahlen aber auch die Überwachung der wichtigsten Suchergebnisseiten auf neue Teilnehmer analysiert.

Regelmäßige Wettbewerbsanalysen durchführen

Eine SEO Konkurrenzanalyse kann Informationen darüber liefern, wie gut ihre Konkurrenz und wie gut Sie selbst im Internet zu finden sind. Sie zeigt Ihnen außerdem, wo der Marktbegleiter vielleicht Schwächen hat und wo sie diese zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen können.

Doch vielleicht gibt es inzwischen einen ganz neuen Konkurrenten, der auf einmal Marktanteile übernimmt? Mit frischen Ideen und bislang unbekannten Taktiken? Die Ergebnisse aus einer regelmäßigen Analyse verraten, wenn Ihre potenziellen Kunden auf einmal in Richtung des neuen Konkurrenten umschwenken. Google bekommt das mitunter am schnellsten mit.


Drei Fragen an… Sascha Vogel

In unserer Blogserie „3-Fragen an …“ stellen wir Kunden und Partnern drei Fragen zu verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit mit uns als Agentur. Heute liefern wir die Antworten von Sascha Vogel, Geschäftführer bei Vogel Verpackungen.

1. Warum haben Sie sich für sixclicks entschieden – und nicht für einen der vielen Mitbewerber im SEO-Bereich?

Wir hatten davor auch schon mit anderen Anbietern gearbeitet, leider war dies aber nicht sonderlich erfolgreich und immer sehr unpersönlich. Sixclicks hat sich viel Zeit genommen. Das gab uns ein gutes Gefühl.

2. Was hat sixclicks für Sie gemacht?

SEA und SEO sowie die Neukonzeption und Gestaltung unserer Homepage nach vorheriger Festlegung unserer Internetstrategie.

3. Was hat sich für Ihre Website geändert?

Unsere Website erstrahlt seit dem Relaunch im neuen Glanz und wir haben einen kontinuierlichen Zustrom an neuen Interessenten aus SEA und SEO.


Zu neuen, unbekannten Kontakten mit Googles „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“

„Produkte, die von diesen Leuten gekauft wurden,

werden auch diesen Menschen gefallen…“

Seit Anfang Mai 2017 bietet Google eine neue Funktion für AdWords-Werbetreibende an: „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“ (Similiar Audiences for Search Campaigns). Das Feature bietet eine neue Möglichkeit, um neue, potenzielle Kunden oder Nutzer im Umfeld der Google-Suchergebnisse zu finden. Der Clou: diese neuen Kontakte sind nicht irgendwelche Nutzer, sondern Menschen, die sich bereits für die angebotene Produkte oder Dienstleistungen des Werbetreibenden interessieren.

Die Funktion „Ähnliche Zielgruppen für Suchkampagnen“ findet Nutzer,Interessenten und Kunden, die ein ähnliches Interessenprofil haben wie die Gruppe von Interessenten, die bereits über Retargeting-Tools erfasst wurden. Retargeting bedeutet, Besucher einer Website zu markieren und ihnen in Zukunft beispielsweise eine andere Werbung anzuzeigen als unbekannten Usern.

Maßgeschneiderte Anzeigen für potenzielle Kunden mit ähnlichen Interessen

Diese neue „Ähnliche Zielgruppe“ ist vielversprechender als eine x-beliebige Gruppe von Internetnutzern. Sie ist war zwar noch nie auf der Internetseite des AdWords-Werbetreibenden, aber sie hat ähnliche Interessen wie bereits bestehende Gruppen. Bedeutet: Es ist für den Werbetreibenden lohnenswert, sich verstärkt um diese „Ähnliche Zielgruppe“ zu kümmern. Ein Beispiel von vieleen sind maßgeschneiderte Anzeigen speziell auf diese Zwillingszielgruppen ausgerichtet.

Und wie ist die Performance?

Was die Conversions angeht, ist die „Ähnliche Zielgruppe“ fast genauso gut wie die bereits aus dem Retargeting bekannte Gruppe und immerhin knapp 50 Prozent besser als eine ganz neue, unsortierte Gruppe.


Probiere es mit MALZ – Die etwas andere Art der Neukundengewinnung

Erweitern Sie Ihre Kundenbeziehungen und bekommen Sie neue Aufträge von bislang unbekannten Interessenten

Viele Unternehmer und Mittelständler stellen sich die Frage: Wie gewinne ich neue Kunden? Und wie halte ich diese Neukunden möglichst lange? Mit dem Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gibt es ein einfaches Prinzip, um neue Interessenten oder potenzielle Geschäftskontakte (sogenannte Leads) zu generieren:

M.A.L.Z.

Kunden gewinnen durch die richtige Methode – für den Mittelstand

MALZ steht für:

  • Mehrwert bieten
  • Aufwand definieren
  • Leidensdruck erkennen
  • Zielgruppe analysieren

Dabei ist es unerheblich, ob es um B2B- oder B2C-Kontakte geht oder wie der Kundenstamm aussieht. Denn die MALZ-Strategie konzentriert sich auf Bedürfnisse, nicht auf Personengruppen. Mit MALZ erreichen Unternehmer, vor allem Mittelständler, neue Kunden. Und zwar auch diejenigen, die mit ihrem bisherigen Kundenstamm wenig gemein haben – außer den Bedürfnissen nach den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmers.

Ein fiktives Beispiel: Eine Firma für Ingenieursdienstleistungen hat viele Kunden aus dem Windenergie-Sektor und möchte neue Auftraggeber für sich gewinnen. Die Firma konzentriert sich bei der nun folgenden Kundenakquise auf das Umfeld „Windräder“.

Dabei stellt sich heraus, dass auch Firmen aus dem Bereich Wasserkraft die Dienstleistungen des Unternehmens nutzen können. Die Firma für Ingenieursdienstleistungen öffnet jetzt ihren Blickwinkel: Ihre Kunden interessieren sich in Wirklichkeit gar nicht für eine Ingenieurs-Dienstleistung am Windrad, sondern für die Optimierung einer Turbine! Turbinen sind sowohl in Windkraftanlagen als auch in Wasserkraftwerken enthalten. Die Optimierung von Turbinen ist also das gemeinsame Bedürfnis.

So gelingt die Akquise neuer Kunden mit MALZ – für KMU und andere Unternehmen

Mit der Umsetzung von MALZ-Kampagnen positionieren Sie sich als Experte für die Gewinnung neuer Kunden oder Leads. Die MALZ-Methode funktioniert sowohl bei Anbietern von Dienstleistungen als auch bei Unternehmen, die Produkte im Angebot haben.

Und so funktioniert MALZ:

  • Mehrwert bieten
    Bieten Sie Ihren potenziellen Kunden Zielseiten, sogenannte Landingpages, die genau deren Bedürfnis aufgreifen. Bauen Sie für jede Dienstleistung, für jedes Bedürfnis, eine eigene Landingpage. Diese Seite ist nicht in erster Linie dafür da, Ihre Leistung oder Ihr Produkt anzupreisen oder zu beschreiben. Sie soll den potenziellen Neukunden abholen und ihm einen Mehrwert bieten. Das kann zum Beispiel der kostenlose Download einer Checkliste sein, Gratis-Produktmuster, Erstberatungen oder auch schon ein fachlicher Einstieg ins Thema mit ein paar unentgeltlichen Tipps aus der Sicht des Fachmanns (z.B. „Zehn Tipps für gesunde Tomatenpflanzen“).
  • Aufwand definieren
    Definieren Sie bei der Gewinnung von neuen Kunden, wie hoch der tatsächliche Aufwand für einen neuen Geschäftskontakt sein darf. Schließlich nutzt es Ihnen nichts, wenn die Ausgaben für Performance Marketing den Gewinn überschreiten, den der neue Kunde mitbringt. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) begleiten Sie auf Ihrem Weg, die Kennzahlen Cost per Lead (CPL) und Cost per Order (CPO) für Ihr Geschäftsmodell zu analysieren.
  • Leidensdruck erkennen
    Gemeint ist hier der „Leidensdruck“ Ihrer Zielgruppe, und mit „Leid“ bezeichnen wir das Bedürfnis des Kunden, sein Interesse, sein Ziel. Es ist eine der wohl schwierigsten Aufgaben im Onlinemarketing, diesen Leidensdruck einer bestimmten Zielgruppe zu erkennen oder zu recherchieren. Sprechen Sie innerhalb Ihres laufenden Akquise-Prozesses mit Ihrer Wunschzielgruppe und lernen Sie die wahren Bedürfnisse kennen. Um im Beispiel (siehe oben) zu bleiben: Turbinen, nicht Windräder.
  • Zielgruppe analysieren
    Finden Sie heraus, auf welchen Plattformen Ihre Zielgruppe sich im Internet bewegt. Wo sucht die Zielgruppe nach Informationen? Per Suchmaschine, in einem Forum oder auf News-Seiten? Welche Fragen stellen Sie dort? Oder geben Sie gar Antworten? Welcher „Leidensdruck“ wird kommuniziert? Lernen Sie gemeinsam mit Ihren Kunden, was Ihre Zielgruppe tatsächlich bewegt!

Marketingkanäle in der Neukundenakquise

Im operativen Bereich des Onlinemarketings bieten sich verschiedene Instrumente und Produkte an, um Neukunden zu akquirieren. Hier skizzieren wir nur einige ganz grob:

  • SEO
    Suchmaschinenoptimierung: Verbessern Sie Ihr Ranking bei Google, klettern Sie in der Liste der Suchergebnisse nach oben und sammeln Nutzer ein, zu deren L Sie ein M liefern können.
  • Google AdWords
    Klassische Suchmaschinenwerbung: Schalten Sie eine Textanzeige im Umfeld der Google-Suchergebnisse. Klingt einfach, ist aber mit Herausforderungen verbunden: Wann schalten? In welchem Umfeld genau? Wie spricht man die Z am besten an? Und welchen A benötige ich für diese Z überhaupt?
  • Facebook Ads
    Es stimmt, die Werbung auf Facebook wird kontrovers beurteilt. Fest steht, dass Werbung auf Facebook von einigen Industriezweigen beispielsweise überhaupt nicht mehr gebucht wird, weil diese den Werbetreibenden zufolge keinen Einfluss auf die Kunden ausgeübt habe. Andere Anbieter, Firmen oder Gruppierungen berichten allerdings von durchschlagendem Erfolg auch bereits sehr niedrigen A Es kommt halt immer auf Produkt / Dienstleistung und Zielgruppe an. Es ist definitiv machbar einige Z‘s für bestimmte L‘s über Facebook zu beeinflussen.

Erste Adresse: Über dem Frisörladen

Wie sixclicks als Untermieter bei einem Frisör angefangen hat – Erinnerungen von sixclicks-Mitarbeiter Stefan Herrmann

Wir hatten das Durchgangszimmer. Das weiß ich noch genau. Am einen Ende der Wohnung war das Büro des Frisörs, am anderen der Eingang, und unser erstes eigenes Büro war genau mitten drin. Als ich dazu kam, gab es sixclicks zwar schon eine Weile, doch das Unternehmen war wirklich noch sehr klein.

Von Anfang an hat der sixclicks-Gründer Sascha Albrink sein Unternehmen ganz allein auf die Beine gestellt. Aber die Arbeit wurde schnell zu viel für eine einzige Person. Also fing ich als 400-Euro-Kraft an. Das war Ende der 2000er-Jahre, und das Thema „Suchmaschinenoptimierung“, also SEO, wurde immer wichtiger. Das war allen klar, und ich war wie elektrisiert von diesem neuen Berufsfeld, das gerade entstand. Gelernt habe ich eigentlich Versicherungskaufmann, aber ich war schon immer internetaffin und Zahlen faszinieren mich einfach.

Ich musste mich einfach beruflich verändern

Mein Bewerbungsgespräch bei Sascha war vielleicht nicht so, wie man sich ein klassisches Bewerbungsgespräch vorstellt. Ich hatte zwar einen Job in einem Callcenter, aber der machte nicht mehr viel her, und außerdem war das neue Thema „Suchmaschinenoptimierung“ so spannend, dass ich mich einfach beruflich verändern musste.

Also saßen Sascha und ich irgendwann zu einer Art Vorstellungsgespräch zusammen. Zuerst wusste Sascha nicht genau, ob er mich auch in drei Monaten noch würde bezahlen können. Doch mitten im Gespräch, das weiß ich noch genau, bekam er einen Anruf von einem Kunden, der einen großen Auftrag bestätigte.

Da war ich eingestellt!

Wir hatten genau dieses eine Zimmer…

So landeten wir fürs Erste in dem Durchgangszimmer bei dem Frisör. Das war im Jahr 2010. Wir hatten genau dieses eine Zimmer, sonst nichts. Der Frisör hatte diese Wohnung zu seinem Büro umgebaut.

Das waren damals einfach noch ganz andere Zeiten, obwohl es erst ein paar Jahre her ist. Suchmaschinenoptimierung sah im Jahr 2010 noch ganz anders aus als heutzutage. Wir haben zum Beispiel viele Webkataloge gebaut, oder Links in Foren und Blogs platziert, um die Rankings unserer Kunden zu verbessern.

Unsere Arbeit hat sich immer wieder extrem geändert

Seitdem hat Google aber seine Arbeitsweise komplett umgestellt, heute zählen vor allem echte Inhalte und gute Lesbarkeit sowie Backlinks von den richtigen Seiten. Vom Grundprinzip her macht sixclicks heute immer noch das gleiche wie damals: Wir beschaffen Besucher aus dem Internet. Aber das „Wie“, das hat sich extrem geändert.

Als ich bei Sascha anfing, war ich ein bisschen „Mädchen für alles“. Das geht bei einem so kleinen Unternehmen nicht anders. Es macht ja auch Spaß, wenn man die rechte Hand des Geschäftsführers ist und so schnell so viel Verantwortung übernehmen kann. Ich hatte ja Versicherungskaufmann gelernt, und deshalb konnte ich allein von meiner Ausbildung her viele grundlegende Dinge für das Unternehmen tun. Jede Startup, überhaupt jede Firma, hat ja mit sich selbst schon sehr viel zu tun, der ganze Papierkram, da kommt auch ohne Kunden schon viel zusammen. Also habe ich neben meinen SEO-Aufgaben auch viel Verwaltungsarbeit gemacht – und überhaupt alles, was so anfiel: Finanzplanung, Recherche, Vertrieb, Netzwerken und Erstberater.

Irgendwas haben wir richtig gemacht

Irgendwas müssen Sascha und ich richtig gemacht haben, denn sixclicks wuchs schnell mit seinen Kunden und überhaupt mit dem ganzen World Wide Web. Und dieses Wachsen, das ist auch eines der vielen schönen Dinge an diesem Beruf. Als Suchmaschinenoptimierer musst Du immer wieder dazulernen. Immer. Jeden Tag gibt es etwas Neues. Du musst Dein Geschäftsmodell im Blick haben und laufend optimieren. Modernisieren.

Mich fasziniert das, dieses ständige Wachsen, Dazulernen, Neuausrichten. Nicht nur, was die Technik angeht, sondern auch die Strukturen und Geschäftsmodelle. Die Stabilität bekomme ich zu Hause, durch meine Familie, meine Kinder. Da ist man ganz schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen.


Wenn der Google Hammer trifft (Penalty) ist „Schluß mit Traffic“

Verbotene Suchmaschinen-Techniken, die von Google bestraft werden

Kann ein Kaufhaus wirklich zu all diesen Suchbegriffen auf Platz eins bei Google landen: “Kleider” UND “Bettzeug” UND “Skinny Jeans” UND “Wohnkultur” UND “Tischdecken” UND “Möbel”? Die US-amerikanische Kaufhauskette J.C. Penney rankte im Jahr 2011 genau so: für viele Begriffe aus dem weiteren Kaufhaus-Umfeld landete das Unternehmen auf Platz eins bei Google.

Nach ein paar Monaten schlug J.C. Penney sogar die Hersteller auf ihren eigenen Seiten – zum Suchbegriff “Samsonite” rankte die Kaufhauskette besser als der Hersteller selbst. Das konnte nicht im Sinne des Erfinders sein, oder des Suchenden.

Die New York Times deckte Manipulationen auf und teilte sie Google mit. Das Ergebnis: J.C. Penney stürzte für viele Suchbegriffe um 70 Positionen ab. Fortan hieß es also “Suchergebnisse Seite sieben” statt “Platz eins”. Die Kette verlor rund 90 Prozent ihres Traffics, der über die Suchmaschine kam.

Kaufhaus-Gigant J.C. Penney manipuliert Google-Index

J.C. Penney hatte Folgendes gemacht: Google belohnt Backlinks. Verlinkt Seite A auf Seite B, steigt das Ranking von Seite B. Der Kaufhaus-Gigant mit über 1000 Niederlassungen in 49 US-Bundesstaaten hatte daraufhin einfach Links eingekauft. Nach dem Motto: Liebe Seite A, verlinke doch meine Seite B, und ich gebe dir Geld dafür. Von dieser Manipulation hat aber der Google-Nutzer nichts, ganz im Gegenteil.

Also wertete Google das Ranking von J.C. Penney ab. Infolgedessen feuerte das Unternehmen seine SEO-Beraterfirmen. In der Geschichte des Google-Suchmaschinen-Algorithmus gibt es viele Beispiele von Manipulationen, die von J.C. Penney ist eine der größten. Deshalb hat Google seinen Bewertungsmaßstab immer wieder angepasst.

SEO-Techniken, die Google bestraft

  • Linkfarmen oder private Linknetzwerke ohne echten Content: eine Website, die etwa viele Links zu Geschäftspartnern, aber keine echten Inhalte enthält. “Linkfarming” wird eine Praktik genannt, bei der sich Webseiten-Betreiber untereinander verlinken, ohne dass inhaltliche Relevanz besteht. Dies wird oft automatisiert.
  • Spam jeder Art
  • Umleitungen: Seiten, die Nutzer auf eine andere Seite umleiten als diejenige, die in den Google-Suchergebnissen angezeigt wurde
  • Text, der von einer Software erzeugt wurde
  • doppelter oder plagiierter Text
  • Popups, die sich über die Hauptinhalte der Seite legen, direkt nach dem Aufruf
  • Exzessives Verwenden von Suchbegriffen (Keywords)
  • Verwendung von unpassenden Suchbegriffen
  • Unsichtbarer Text
  • Automatische Downloads von Software
  • Schadsoftware

So beugen Sie einer Abwertung von Google vor

  • Informieren Sie sich über die Google-Inhaltsrichtlinien
  • Integrieren Sie Ihre Seite in das Google-Netzwerk, geben Sie beispielsweise bei Google Maps an, wo Ihr Unternehmen zu finden ist
  • Melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto bei der Google Search Console an (https://www.google.com/webmasters/tools/) und fügen Sie dort Ihre Internetseite hinzu – die Search Console ist ein gutes Werkzeug, um aktiv etwaige Fehler oder Unstimmigkeiten auf Ihrer Site aufzudecken. Über die Search Console übermittelt Google auch Nachrichten und Sie können herausfinden, zu welchen Suchanfragen Ihre Website gefunden wird

Das können Sie tun, wenn Google Sie abgewertet hat

  • Junk-Mail-Ordner überprüfen: Haben Sie eine Mail von Google bekommen? Vielleicht ist es diesmal ja wirklich kein Spam, sondern ein ernstgemeinter Hinweis wie eine “Google Webmaster Tool Notification”, die Sie über Verstöße informiert
  • Fragen Sie: Treten Sie in Kontakt mit Google, etwa über die Google Search Console, und fragen Sie, warum Ihre Seite abgewertet wurde
  • Wenn Sie wissen, welche Technik auf Ihrer Website zur Abwertung geführt hat, entfernen Sie diese
  • Beauftragen Sie einen SEO-Experten

Die 4 größten Einflüsse um Verweildauer zu erhöhen

Warum die eigentlichen Inhalte einer Website nicht maßgeblich für die Absprungrate verantwortlich sind

Je länger ein Nutzer auf einer Website verweilt, desto besser passt die Site zu den Absichten des Nutzers. Doch eine gute oder schlechte Absprungrate hat nicht nur etwas mit den eigentlichen Inhalten zu tun. Sondern auch viel mit Emotionen und Design. Das Auge isst mit, heißt es bekanntlich. In diesem Beitrag geht es um die vier größten Einflüsse auf die Verweildauer („Visit duration“) und wie man diese gewinnbringend für sich nutzt.

In unserem zwölfseitigen Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ finden Sie diese Tipps, weitere und grundlegendere Informationen zum Thema.

Niedrige Absprungrate durch treffsichere Inhalte und zielgruppengerechtes Design

Der Weg zu hohen Besuchszeiten und damit zu einer niedrigen Absprungrate führt über die Emotionen des Lesers.

Man bekommt niemals eine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Der Leser fühlt die Website, bevor er die Inhalte aufnehmen kann:

  • Wie schnell ist die Site?
  • Wie gut kann ich mich orientieren?
  • Kann ich schnell erfassen, worum es überhaupt geht?
  • Sind die Farben ansprechend, aber nicht zu bunt?
  • Ist zu wenig Text oder zu viel Text auf einmal zu sehen?
  • Sind die Elemente übersichtlich angeordnet oder ist die Site ein undurchdringlicher Dschungel?
  • Oder hat das Design alle Inhalte aufgefressen?

Kurz: Lohnt es sich, hier in eine hohe „time on site“ zu investieren?

Google Analytics Sitzungen erfassen Surfverhalten

Erst, wenn dieser erste Eindruck für den Leser gut ist, fängt er an, sich mit Ihren Inhalten zu beschäftigen: Nehmen wir an, jemand betreibt einen Online-Shop für Kaffee.

Er hat die besten und ausgefallensten Kaffeesorten im Angebot, und dazu noch zu einem fairen Preis. Doch der Shop lädt langsam, ist unübersichtlich und hässlich. Die User dringen also nie zu den wirklich guten Angeboten vor.

Diesen Effekt kann man sogar in Google Analytics betrachten. Google versteht eine „Sitzung“ als Gruppe von Interaktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auf Ihrer Website stattfinden.

Lesen Sie dazu auch unser zwölfseitiges Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“.

Die vier größten Einflüsse auf Sitzungsdauer und Besuchszeiten

1. Layout, Design, Ladegeschwindigkeit

Der User bewertet in Bruchteilen von Sekunden, ob er die Website ansprechend findet oder nicht. Hier gibt es einen bunten Strauß an Erkenntnissen aus der Wahrnehmungs- und Kommunikationsforschung, ein Bündel Grundsätze, das in den meisten Fällen zu einer höheren Verständlichkeit führt.

Beispielsweise ist es ratsam, nicht zu viele Informationen auf einen Blick zu zeigen und die Farben so zu wählen, dass ermüdungsfreies Lesen möglich wird.

Auch die Ladegeschwindigkeit spielt hier eine große Rolle. Die Zeit bis zum Aufbau der ersten nutzbaren Elemente ist entscheidend, auch, um die Absprungrate niedrig zu halten.

2. Nutzererfahrung

Es gibt Nutzer, die haben viel Erfahrung mit dem Internet und können schnell erfassen, worum es auf einer Website geht.

Andere sind etwas langsamer und brauchen unter Umständen einige Momente, um sich auf Websites und in Shops zurechtzufinden. Die Verweildauer hängt also auch ab von Alter, Bildungsstand und Milieu der Nutzer.

Ein Angebot an junge Performer kann eine höhere Informationsdichte aufweisen als ein Angebot an etablierte Traditionalisten ab 50 Jahren; immer mit dem Ziel, eine möglichst hohe average time on site zu erreichen.

3. Übereinstimmung von Ziel und Seitentyp

Nicht jeder Seitentyp kann jedes Ziel optimal ansteuern. Webinhalte haben unterschiedliche Ziele, wie etwa „Blogartikel lesen und kommentieren“ oder „Softwaredownload ermöglichen“.

Für das erste Ziel braucht der Nutzer mehr Zeit als für das zweite, die Besuchszeiten würden steigen. Also muss die Seite dementsprechend gestaltet sein, denn ein Softwaredownload, den der User mühsam und langfristig suchen muss, wird den User abschrecken.

Nur wenn der User gut und schnell erkennen kann, dass er auf dieser Site sein Ziel erreichen kann, kann auch die „visit duration“ steigen und damit die potenzielle Zahl an Conversions.

4. Visuelle Strukturierung

Hier gilt die Faustregel: Digitale Inhalte werden anders konsumiert als analoge Medien.

Internetnutzer überfliegen eine Seite oft, um sich Orientierung zu verschaffen.

Das spricht zunächst für eine kurze Sitzungsdauer. Die User haben ja ein Ziel, das sie auf die Site gebracht hat. Sie versuchen, möglichst schnell zu erkennen, ob die Site ihnen bei der Erreichung ihres Ziels behilflich sein kann:

  • Bekomme ich hier die Lösung für mein technisches Problem?
  • Das richtige Kochrezept?
  • Finde ich hier das richtige Spielzeug?

Bereiten Sie Ihre Site so auf, dass die User innerhalb weniger Sekunden erfassen können, in welche Richtung die Reise gehen soll.

Das sollte möglich sein, ohne dass der User Fließtext lesen muss. Das Überfliegen von Überschriften, Bildern und Grafiken sollte dem Leser genug Orientierung geben, um die average time on site zu optimieren.

Wie kann man Sitzungsdauer und Besuchszeiten noch beeinflussen? In unserem Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ lesen Sie noch mehr Tipps und Basis-Informationen.

Verweildauer per Google Analytics messen – erhöhen Sie die average time on site

Wie hoch die tatsächliche view time ist, lässt sich mit Google Analytics herausfinden. Dazu benutzt Google unter anderem den Begriff „Sitzung“, was eine einfache Abfolge von Interaktionen mit der Seite ist.

Die Verweildauer in Google Analytics berechnet sich aus den Besuchern, bei denen das Google Analytics Skript mehrfach ausgeführt wurde.

Was ist eine gute Absprungrate?

Die Absprungrate (auch: Bounce Rate) misst etwas anderes als die Sitzungsdauer. Die Absprungrate ist der prozentuale Anteil der Nutzer, die nur eine Seite besucht haben und nicht mit der Site an sich interagiert haben, ihre Ausstiegsseite entspricht der Einstiegsseite.

Eine Absprungrate on 50% bedeutet also, dass jeder zweite Nutzer Ihre Startseite verlässt, ohne auf irgendeinen Link, Button oder ein anderes Element Ihrer Site zu klicken. Wie hoch die Absprungrate maximal sein darf, hängt auch vom Zweck der Website ab. Eine Landingpage für ein einzelnes Produkt darf eine hohe Absprungrate haben, komplexe, vielschichte Websites sollten auf jeden Fall unter 60 Prozent liegen, noch besser unter 35 Prozent.

Übrigens: Google Analytics Sitzungen werden standardmäßig nach 30 Minuten Inaktivität beendet. Die Zeitspanne lässt sich allerdings individuell anpassen.

Klicken Sie hier, um das zwölfseitige Whitepaper „Verweildauer und Absprungrate optimieren“ als PDF runterzuladen.


3 gute Gründe warum pauschale SEO Pakete von der Stange nicht (gut) funktionieren

„Ihre erfahrene SEO-Agentur – nur XXX Euro pro Monat!“ Wer Suchmaschinenoptimierer googelt, findet häufig Treffer oder Anzeigen wie diese. Die Euros kann man sich allerdings bei sehr vielen Angeboten auch sparen.

Jeder hat bestimmt schon mal etwas Sinnloses und Überteuertes gekauft. Die Wundertüte vom Kiosk. Ein langweiliges Buch mit tollem Cover. Die hübsche Jacke, die nach einer Saison schon abgetragen war. Die tollen High Heels, auf denen man aber nicht laufen kann.

Individuelle Suchmaschinenoptimierung schlägt Pauschal-Pakete

So ähnlich ist es mit pauschalen SEO-Angeboten. Das hier sind deren wesentliche Nachteile:

  1. Pauschal-SEO ist wie ein fertiger Präsentkorb von der Tankstelle – Sie kriegen auch Sachen, die Sie gar nicht wollen, gar nicht brauchen, gar nicht mögen – oder sogar schon haben! Beispiel: Wenn sie bereits eine PR-Abteilung in Ihrem Unternehmen haben, brauchen Sie kein pauschales SEO-Paket, das ein halbes Dutzend PR-Mitteilungen in zweifelhaften Kanälen vorsieht.
  2. Pauschal-SEO oder auch SEO-Pakete wirken zwar – doch die Qualität der neuen Reichweite ist schwach. Natürlich erhöht sich Ihr Ranking mit pauschalem SEO – aber nicht unbedingt zu den richtigen Suchtermen! Beispiel: Sie heißen Schmidt-Müller und haben ein Blumengeschäft in Frankfurt. Da nutzt es Ihnen nichts, wenn Sie unter dem Suchbegriff „Schmidt Müller Blumen Frankfurt“ gefunden werden, denn danach sucht niemand. Ihre zukünftigen Kunden suchen nach „Blumen Frankfurt“. Doch es ist halt einfacher, auf „Schmidt Müller Blumen Frankfurt“ zu optimieren, weil es ein Keywort ist, nach dem seltener gesucht wird.
  3. Pauschal-SEO ist eine Blackbox – und hält Sie klein. Wir begleiten Ihr Wachstum und passen die SEO-Maßnahmen auf das an, was Sie im Einzelfall konkret brauchen: Generell mehr Traffic auf der Seite? Einen volleren Warenkorb? Oder brauchen Sie vielleicht Anmeldungen für ein Treffen auf einer Messe? Individuelle Suchmaschinenoptimierung hat ihr individuelles Ziel im Visier. Mit pauschalem SEO kriegen Sie lediglich von allem etwas und von nichts etwas Ganzes.

Maßgeschneiderte Suchmaschinenoptimierung statt SEO Pakete

SEO-Leistungen sollten immer individuell sein. Ein Anzug von der Stange ist eben ein Pauschalangebot und sieht eben auch nur aus wie ein Anzug von der Stange. Damit schaffen Sie es vielleicht bis in die Teppichetage einer lokalen Bank. Doch internationales Parkett wird schon schwieriger ohne Maßanzug.

Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Das führt in den meisten Fällen von SEO Paketen dazu, dass ein Unternehmen Leistungen bezahlt, die es entweder nicht braucht oder in Eigenregie besser könnte – während auf der anderen Seite SEO-Lücken unbeachtet bleiben.

Individuelle SEO liefert das, was Sie brauchen – nicht mehr und nicht weniger

Maßgeschneiderte SEO Leistungen können deshalb viel erfolgreicher sein als SEO Pakete: Nehmen wir an, Ihr Unternehmen beschäftigt eigene Programmierer und Sie hosten Ihre Webseite auch selbst. Da brauchen Sie von einer SEO-Agentur nur ein individuellen Konzept und vielleicht ein Coaching, um SEO Leistungen erfolgreich selbst integrieren zu können. Ihre Programmierer kennen Ihre Webseite doch aus dem Effeff, da brauchen Sie keinen unternehmensfremden Coder aus einem Pauschalangebot, der vielleicht gar dem Programmierstil Ihrer Belegschaft entgegen arbeitet.

Lernen Sie Ihre eigenen SEO Abläufe besser kennen

Wir wollen, dass Ihr Unternehmen besser wird, dass Sie Ihre SEO-Abläufe besser verstehen. Wir entwickeln unsere Kunden, damit sie jeden Monat ein bisschen besser in SEO werden. Buchen sie Pauschalangebote statt individuelle SEO, bekommen Sie das immer gleiche Paket. Sie haben keine Möglichkeit, sich strategisch beraten zu lassen, so dass andere Unternehmensbereiche gut beraten ebenfalls mitwachsen können. Schließlich ist individuelle SEO auf Ihre individuellen Ziele am Markt abgestimmt, und nicht auf das, was der Anbieter für ihn möglichst renditenah zusammenschnüren und anbieten kann.

Pauschale SEO Pakete vielleicht wenigstens für kleine Unternehmen?

Gut, vielleicht sind pauschale SEO Leistungen nichts für mittlere oder große Unternehmen – und doch eher etwas für kleine Firmen? Im Zweifelsfall eher nicht – denn gerade kleine Unternehmen können es sich erst recht nicht leisten, Dinge zu bezahlen, die sie entweder selbst besser machen können oder die sie gar nicht brauchen. Wie etwa eine Suchmaschinenoptimierung auf ein Keyword-Set, nach denen niemand sucht, die aber gut optimierbar sind.

Pauschales SEO ist deshalb so schlecht, weil es nicht auf die Bedürfnisse eines Kunden, sondern auf den Preis optimiert ist. – You get what you pay for.


SEO-König werden. Mit Longtail-Keywords die Nische dominieren.

In jeder Branche gibt es das Rennen um die besten Suchbegriffe. Oft kann es aber von Vorteil sein, dieses Rennen erst gar nicht mitzumachen. Wer sein Business genau kennt, kann auf Longtail-Keywords setzen, Nischen-Suchbegriffe.

Ein imaginäres Beispiel: Paul Schulz ist Gebrauchtwagenhändler. Das Geschäft hat er vor 20 Jahren von seinem Vater übernommen. Damals standen Audi, BMW, Ford, Opel und der eine oder andere Ami auf dem Hof. Über die Jahre ist Schulz’ Leidenschaft zu Porsche Cabrios immer stärker geworden und heute handelt er fast nur noch mit diesen Nischen-Fahrzeugen. Hier und da lugt noch ein Kleinwagen durch den Zaun, aber zu 90 Prozent besteht das Angebot aus Porsche Cabrios.

Experte rät von allgemeinen Keywords ab

Paul Schulz will sein Geschäft ankurbeln und mehr verkaufen. Er erhöht sein Marketing-Budget und will seine Internet-Seite aufrüsten. Schulz will zu den Keywords “Autos”, “Gebrauchtwagen” und “Autohändler” gefunden werden. Schulz’ Marketing-Kraft rät ihm davon ab. Warum?

Er rät ihm davon ab, weil es oft schlauer ist, die ganz großen Kämpfe zu vermeiden (die man eh nicht gewinnen kann) und sich stattdessen auf die Themen zu konzentrieren, bei der die optimale Balance zwischen Aufwand (Marketing-Budget) und Ertrag (zahlende Kunden) entsteht.

Höhere Besucherqualität durch Longtail-Suchbegriffe

lontailg besucherqualität

Je allgemeiner die Keywords (Suchbegriffe) sind, zu denen eine Website in den Rankingsauftaucht, desto schlechter ist die Besucherqualität. So lautet eine Faustformel, die oft gültig ist. Nehmen wir an, Paul Schulz würde tatsächlich zum Begriff “Autos” gut gefunden. Was erleben die Suchenden, wenn sie seine Seite anschauen? Hauptsächlich Porsche Cabrios. Wer einen Kombi oder Mini-Van auf der Website erwartet, wird Schulz’ Webseite entnervt wegklicken.

Schulz kann also mit einem Großteil der Besucher auf seiner Seite nichts anfangen, weil die sich gar nicht für Porsche Cabrios interessieren. Aus diesem Grund ist es oft eine gute Idee, auf Nischen-Suchbegriffe zu setzen, auf die sogenannten Longtail-Keywords. Ein üblicher Suchbegriff im Beispiel wäre “Autos”, der Nischen-Suchbegriff wäre “Porsche Cabrio 911 gebraucht kaufen”.

Warum heißen Longtail-Keywords so?

Longtail Keywords

Longtail-Keywords heißen so, weil sie in einer Grafik aussehen wie der lange Schwanz eines Tieres, der flach auf dem Boden liegt. Sie stehen für eine bestimmte Art von statistischer Verteilung. Auch hier ein Beispiel: Nehmen wir an, jemand würde eine Torte zerteilen, in fünf gleich große Stücke. Dann schneidet er das vierte Stück in zwei Hälften und das fünfte Stück schneidet er wiederum in zehn ganz kleine Stücke.

Anhand ihrer Größe in einer Grafik dargestellt, würden die zehn kleinen Tortenstücke einen “Longtail” ergeben. Das vierte Stück, das halbiert wurde, ist das “Chunky Middle” der Grafik und die beiden großen Stücke der sogenannte “Shorthead”. So nennen wir als SEO-Agentur die drei Kategorien, in die sich Keywords grob einordnen lassen.

Faustformel: Je spezieller ein Keyword, desto höher die Besucherqualität.

Es kommt aber auf die Branche und den Einzelfall an.

Zahlender Kunde

Nun geht es aber im Marketing nicht vorrangig um die schiere Masse von Kontakten, sondern um Abschlüsse und Verkäufe einzuleiten. Was nutzt es Paul Schulz, wenn er jeden Tag 20 Interessenten da hat, die aber eigentlich einen Kleinwagen wollen? Ein einziger zahlender Kunde ist in diesem Beispiel besser als 20 potenzielle Kunden, die eigentlich was anderes kaufen wollten und Schulz nur den Kaffee wegtrinken.

Natürlich gilt dieses Beispiel nicht für jede Branche, und jeder Sektor tickt da ein wenig anders. Dennoch gibt es einige Vorteile von Longtail-Keywords, die für viele Unternehmen gelten können.

Vorteile von Longtail-Keywords

  • Longtail-Keywords erzeugen eine geringere Trefferliste und führen so automatisch zu einer besseren Sichtbarkeit. Es ist einfacher, in einer 100 Treffer langen Liste gefunden zu werden als in einer 10.000 Treffer langen Liste.
  • Potenzielle Kunden sind in vielen Fällen schon näher an einer Kaufentscheidung.
  • Die Besucherqualität von Longtail-Keywords ist höher. Die Besucher lassen sich grob in diese Kategorien einteilen: Wer zu allgemeinen Begriffen (“Shorthead”) sucht, will sich einen Überblick verschaffen. Wer “Chunky-Middle”-Keywords sucht, will tiefer in die Materie einsteigen – und wer “Longtail”-Keywords sucht, weiß, was er will.
  • Zudem haben Longtail-Keywords den Charme, dass Suchmaschinen-Anzeigen (SEA) dazu günstiger sind als zu Shorthead-Keywords.

Das Beispiel zeigt: Man muss nicht beim Goldrausch mitmachen und mit Tausenden anderen im Fluss stehen, um eine Fingerhut voll Goldstaub zu waschen. Manchmal reicht es auch, nur an der richtigen Stelle zu suchen, um Nuggets zu finden.