Je mehr Backlinks eine Seite hat, desto besser: So lautet zwar die Faustformel, die viele Webmaster kennen. Doch wer sich allein daran hält, könnte eine böse Überraschung erleben. Denn es gibt gute Backlinks und faule Backlinks.

Wir von sixclicks kennen als SEO-Professionals die versteckten Fallstricke der Suchmaschinen und können feststellen, von welcher Seite dem Google-Ranking Ihrer Website vielleicht Gefahr droht – und wo noch ungehobene Schätze versteckt liegen.

Wie nutzt ein SEO-Profi Backlinks richtig?

Ein Backlink führt von einer anderen Website zu Ihrer Seite. Er wird auch “Rückverweis” genannt und ist für Suchmaschinen wie Google ein Maß dafür, wie wichtig eine Website ist. Aber was heißt schon wichtig? Ist das Wetter wichtig? Für den Fischer eher als für den Pendler im Auto. Vielleicht der Dollarkurs? Schon – für den Banker, aber weniger für die Großmutter. Wenn schon Menschen so unterschiedlich Wichtigkeit bewerten, wie soll eine Maschine da durchblicken? Wie feststellen, welche Homepage wichtiger ist als eine andere?

Die ersten Internet-Suchmaschinen haben einfach gezählt, wie oft ein Suchwort auf einer Seite vorkam. Je häufiger, desto wichtiger schien die Seite zu sein. Dumm nur: Die Taktik ließ sich leicht manipulieren.

Daher entwickelte der Google-Gründer Larry Page diese Idee: Eine Seite ist umso wichtiger, je öfter andere Seiten auf sie verlinken. Denn ein Link ist nichts anderes als die Bewertung durch einen Menschen: Diese Seite ist wichtig und für meine Leser eine echte Empfehlung.

Backlinks können dem Ranking auch schaden

Mit der Idee hatte Larry Page allerdings nicht sehr lange die Nase vorn, denn auch diese Taktik ließ sich leicht manipulieren. Deshalb ging Page einen Schritt weiter.

Auf einmal zählte Google nicht nur die Zahl der Backlinks, sondern auch deren Qualität: Wie viele Rückverweise hat die Seite, von der der Backlink kommt? Welche Inhalte hat die backlinkende Seite? Wird sie regelmäßig aktualisiert? Wie viele Besucher hat sie? Werden die Links, die die Seite anbietet, auch tatsächlich geklickt? Oder ist das alles nur Show, um Google an der Nase herumzuführen?

Rückverweise von einer üblen Website können nach hinten losgehen. Achten Sie darauf, wer zu Ihrer Seite verlinkt. Großen Schaden richten zum Beispiel Backlinks von Internetseiten an, die moralisch fragwürdige Inhalte zum Thema haben – etwa Pornografie, Drogen (auch Alkohol!) oder Glücksspiel – das Übliche eben.

Wettbewerbsanalyse spürt Schwächen und Potenziale bei Backlinkprofilen auf

Rund um Backlinks gibt es viele Fragen, auf die ein Profi fundierte Antworten geben kann. Für uns ist bei der Bestandsaufnahme neuer Projekte innerhalb des SEO-Audits die Wettbewerbsanalyse ein erfolgreiches Mittel, um herauszufinden, wo Gefahren lauern und wo leicht Potenziale zu heben sind. Unsere Analyse stellt fest, welche Backlinks die Konkurrenz hat und welche Rückverweise die eigene Seite hat.

Ein Beispiel: Ein Anbieter von Seminaren hatte einen Mitbewerber, der regelmäßig Beiträge rund um die Gründerszene veröffentlichte. Ein Thema, das der Anbieter zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht auf dem sprichwörtlichen Zettel hatte. Das ist, als ob Sie über Nacht ein völlig neues Geschäftsfeld entdecken würden.

Fazit: Die sixclicks-Wettbewerbsanalyse stellt fest, wie gut Ihre Backlinks wirklich sind – und ob Ihre Mitbewerber Ihnen etwas voraus haben.

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