Shopbetreiber stellen häufig im Controlling ihrer Webseite fest, dass potentielle Käufer den Kauf nach dem Warenkorb abbrechen, also an dem Punkt wenn der Einkauf im Kopf schon getätigt worden ist und es nun um die Zahlungsart geht. Dies ist ein entscheidender Punkt in der Kaufabwicklung. Ist ein potentieller Käufer nicht absolut sicher das gewählte Produkt kaufen zu wollen kann eine nicht erfüllte Erwartung an die mögliche Zahlweise zum Kaufabbruch führen.

Die 5 gängigsten Zahlungsweisen in Online Shops

  1. Kauf auf Rechung
  2. Paypal
  3. Lastschrift
  4. Überweisung
  5. Kreditkarte

Jede Zahhlungsweise hat entweder für den Käufer oder für den Shopbetreiber einen Vorteil. Die Ansprüche gehen auseinander und es kommt seitens des Käufers zum Kaufabbruch, wenn die von ihm favorisierte Zahlungsweise, nahezu immer der Kauf auf Rechnung nicht angeboten wird. Bei  Überweisung dauert es zu lange bis die Ware beim Kunden ankommt (Laufzeit der Überweisung, Registrierung Zahlungseingan, dann erst Versand der Ware) und die anderen Zahlweisen verlangen ein gewisses Grundvertrauen ins System. Für den Käufer ist und bleibt der Kauf auf Rechnung die beliebteste Variante. Gemäß einer aktuellen Studie (statista.com meistgenutzte Zahlungsverfahren) nutzen 45% der Käufer in Online Shops wenn sie angeboten wird die Zahlungsweise Rechnung, 35% nutzen die Überweisung per Vorkasse und mit 23 % liegt Paypal auf Platz 3, Lastschrift, Kreditkarten, Sofortüberweisung und Nachnahme teilen sich die hinteren Ränge der Statistik.

Angebot und Nachfrage der Zahlungsweisen

Als Käufer ist der Kauf auf Rechnung ohne Risiko. Bei erhalt der Ware liegt die Rechnung bei. Der Käufer kann die Ware prüfen und evtl. zurücksenden. Bei Bezahlung per Vorkasse oder Paypal haben Käufer Angst ihr Geld nicht zurück zu bekommen, wenn sie die Ware zurückgehen lassen. Das Risiko liegt also beim Verkäufer. Bietet er den Kauf auf Rechnung an, wird er weniger Kaufabbrüche feststellen. Dafür bleibt das Risiko des Zahlungsausfalls beim Shop. Leider gibt es immer wieder Käufer, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen, weswegen Shopbetreiber mit dem Kauf auf Rechnung weiterhin vorsichtig sind. Lohnt sich das Risiko Zahlungsausfall in der Gegenüberstellung zum Umsatzverlust durch Kaufabbrüche?

Paymorrow ist eine von vielen Möglichkeiten seinen Kunden im Shop die Zahlungsweise Rechnung anzubieten ohne dabei das Risiko Zahlungsausfall zu tragen. Paymorrow übernimmt die vollständige Zahlungsabwicklung und Zahlt den Kaufpreis abzüglich der Bearbeitungsgebühr nach dem Kauf umgehend an den Shopbetreiber aus. Zufriedene Kunden ohne Risiko gegen eine kleine Gebühr.

Paypal wird nicht von allen akzeptiert

Paypal wird laut Statistik der Online Einkäufe immer häufiger genutzt. Das System ist sicher und erfreut sich wachsender Beliebtheit. 15 Millionen deutsche Paypal Konten wurden in 2010 erreicht, Tendenz weiter steigend. Die oben genannte Statistik belegt aber auch, dass wir noch immer nicht so weit in der online Entwicklung vorangekommen sind wie diejenigen, die täglich mit dem Internet arbeiten es gerne hätten. Noch immer gibt es gerade ältere User im Internet, die kein Paypal Konto besitzen und einem Kauf per Kreditkarte oder Lastschrift erst recht nicht trauen.

Häufige Kaufabbrüche nach dem Klick auf die Kasse können ihren Grund demnach in den angebotenen Zahlungsweisen haben. Eine Umstellung der Zahlungsweisen auf bei Käufern beliebte Methoden wirkt sich oft positiv auf die Conversionrate aus, sollte jedoch vorher genau durchgerechnet werden. Die Daten aus Google Analytics zur Warenkorbhöhe und Abbruchrate im Shop sind an dieser Stelle überaus hilfreich bei der Entscheidungsfindung.

Mit guten Webcontrolling lassen sich Kaufabbrüche dahingehend untersuchen. Neben fehlenden Zahlungsweisen können auch zu hohe Versandkosten oder unübersichtliche Formulare ein Grund für Kaufabbrüche sein. Das sicherste Mittel um den Grund zu erfragen ist immer noch den Kunden direkt ( z.B. über ein Pop-up) zu fragen warum er den Shop jetzt verlassen möchte.

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