Interaktionen, Besucher, Pageviews und viele anderen Metriken und Analysen aus dem Web-Analytics System Google Analytics können nun auch bei AMP-Seiten (Accelerated Mobile Pages) analysiert werden.

Das AMP Team veröffentlichte in Ihrem Blog, dass es nun neben der Kernfunktionalität des Zählpixels für Seitenaufrufe, nun auch eine Extension für Google Analytics in AMP Projekten vorhanden ist. Damit übt Google nun Druck auf andere Web-Anlytics Anbieter aus, sich aktiv am AMP-Projekt zu beteiligen.

Das AMP Projekt ist bei großen Zeitungen, Verlagen und Onlinemagazinen bereits in Nutzung. Erfahrungsberichte stehen zwar noch aus, doch liefert Google hier bereits, 3 Monate nach Start des Projektes, die erste Lösung für ein standardisiertes Messinstrument für AMP. Durch die Kooperation mit WordPress innerhalb des Projektes wird sich Google Analytics auch weiterhin als Standard zur Messung von Besucherverhalten auf Webseiten etablieren.

Aktuell sind nur Kernfunktionalitäten von Google Analytics bei amp-analytics verfügbar. Die Konfiguration der AMP-Extension ist eine einfach zu integrierende JSON-Konfiguration, die direkt im Quellcode der zu analysierenden AMP-Page eingebettet wird.

Wie geht’s weiter mit AMP?

Ich bin gespannt welche weiteren Extensions für das AMP-Projekt in den nächsten Monaten kommen werden. Eines wird allerdings bei AMP immer deutlicher: Der zentrale Gedanke, um schnell den versprochenen Perfomance-Boost beim Laden der AMP-Seiten zu ermöglichen, ist die Integration der Standardkomponenten über den AMP-CDN Gedanken.

In einem Agenturgespräch zum Thema wurde im Team schnell klar, dass AMP eine gut konzipierte und umgesetzte mobile Webseite – bei aktuellen Stand – nicht ersetzen wird. AMP ist eine Zwischenlösung bis die Browserhersteller den Anforderungen einer professionellen Webentwicklung gerecht werden. Ein Zitat aus dem AMP Gespräch: „AMP ist ein RSS Feed aus Steroiden!“

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